Multiboot

Konfiguration, Anwendungen, Treiber und TSRs unter DOS
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Mark
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Multiboot

Beitrag von Mark »

Hallo zusammen,

ich weiß nicht so recht wo die Frage eventuell rein passt, über die Suche bin ich auch nicht wirklich fündig geworden.
Ich möchte gerne folgendes machen.

1 Festplatte!
Bootmanager XFDISK

1 Partition = MS-DOS
2 Partition = Windows 95
3 Partition = Windows 98

Reihenfolge ist am Ende egal!
Ich bekommen es leider nicht hin. DOS/Win95 ging, dann konnte ich Win98 nicht installieren. Irgendwie findet er die aktive Partition dann nicht. Dann zunächst Win98 installiert, dann gehen aber DOS/95 nicht.

Frage, geht das überhaupt? Oder gibt es da noch einen Kniff den ich nicht kenne? :-)
Gruss der Retro Mark

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Nitrosamin
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Re: Multiboot

Beitrag von Nitrosamin »

Also gehen tut das. Ich habe einen Rechner mit
1. Dos
2. Win98
3. Win XP
4. Win 7
Du musst nur nach jeder Windows-Installation den Bootsektor mit XFDISK neu bearbeiten, da die Windows-Installationen den Bootmanager überschreiben.
Beim Starten evtl. die richtige Partition von Hand anwählen, also als aktiv setzen.
mfg.

Nitro
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Mark
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Re: Multiboot

Beitrag von Mark »

Auch mit XFDISK?

Ich hab einen anderen Rechner da ist auch DOS/98/XP drauf.
Das der Bootmanager überschrieben wird ist klar.
Das Problem ist, wenn ich du installierende Partition anwähle und dann dort installieren möchte, findet
Win95 und 98 die Partition nicht und es lässt sich nicht installieren.
Gruss der Retro Mark

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Xaar
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Re: Multiboot

Beitrag von Xaar »

XFDISK als Bootmanager kenne ich leider nicht - meine Erfahrung ist da eher basierend auf bspw. BootMagic, aber vllt. hilft das ja auch weiter.

Bei BootMagic wurden die Betriebssystempartition von den nicht gebooteten Systemen versteckt. Also bspw. einfach gesprochen:
1. Partition: FAT16 für MS-DOS
2. Partiton: FAT32 für MS Windows 98

Wenn MS-DOS gebootet wurde, hat das BootMagic die 2. Partition versteckt und nur die 1. Partition war sichtbar (und davon wurde gebootet). Bei Winodws 98 war die 1. Partition versteckt und die 2. Partition sichtbar. Für die Installation musste man die Partitionen, die das zu installierende System nicht sehen sollte, dann vorher verstecken.

Wie macht das XFDISK?

Auf der anderen Seite gab's doch glaube bei manchen Betriebssystemen die Begrenzung, dass die zu bootende Partition unter einem bestimmten Grenzwert (504 MB oder 2 GB?) liegen musste? Oder war das 'ne Beschränkung vom BIOS gewesen?
Atari PC3 - Compaq Portable III & 386 - IBM 5140 & 5155 & 5160 & 5162 & 5170 - IBM PS/2 30 & 55sx & 56 486SLC2 & 70 386 & 76i & 77 486 & 80 - Robotron A7100 & CM1910 & EC1834 - Soemtron PC286
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Mark
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Re: Multiboot

Beitrag von Mark »

Ja, hallo.

Genau so macht das XFDISK.

Auf dem anderen PC habe ich damit ja auch DOS&Win98&XP am laufen.

Irgendwie scheint aber 95 das Problem zu sein, das verhält sich bockig wenn 98 drauf ist und wenn ich 95 drauf habe will 98 nicht. Die maximale Größe habe ich beachtet. Sind für DOS und 95 2GB, bei 98 darf es größer sein, da FAT32.
Gruss der Retro Mark

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Nitrosamin
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Re: Multiboot

Beitrag von Nitrosamin »

Stimmt, Win 95 & 98 wollen nicht zusammen. Die Probleme hatte ich auch. Deshalb habe ich nur Win 98 drauf und nicht 95.
Und ja, mit XFDISK.
mfg.

Nitro
S+M
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Re: Multiboot

Beitrag von S+M »

Da spricht einer von einer 6GB Grenze:
https://www.cc-community.net/threads/bo ... 8gb.90095/

Hat das nicht auch etwas mit dem Bios zu tun? Könnte man testen indem man z.B. mit PartitionMagic nachträglich die Partitionen größer/kleiner macht und hin- und her schiebt.

Den Bootmanager könnte man ausschließen, indem man per Partitionierungstool die aktive/versteckten Partitionen entsprechend umstellt.

Offen gesagt hatte ich da noch nie Probleme, weil ich in der Regel nicht mehr als zwei OS per HDD installiere und stattdessen eine zweite HDD dazu klemme. Dann lassen sich die Betriebssysteme leicht entkoppeln, zur Not physisch durch Abstecken.
WinOutR
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Re: Multiboot

Beitrag von WinOutR »

S+M hat geschrieben: Mo 15. Sep 2025, 01:32 Da spricht einer von einer 6GB Grenze:
https://www.cc-community.net/threads/bo ... 8gb.90095/

Hat das nicht auch etwas mit dem Bios zu tun? Könnte man testen indem man z.B. mit PartitionMagic nachträglich die Partitionen größer/kleiner macht und hin- und her schiebt.

Den Bootmanager könnte man ausschließen, indem man per Partitionierungstool die aktive/versteckten Partitionen entsprechend umstellt.

Offen gesagt hatte ich da noch nie Probleme, weil ich in der Regel nicht mehr als zwei OS per HDD installiere und stattdessen eine zweite HDD dazu klemme. Dann lassen sich die Betriebssysteme leicht entkoppeln, zur Not physisch durch Abstecken.
habe ich früher zum schluß der doszeit immer mit SystemCommander gelöst.

Sehr sehr lange Zeit mit dem OS/2 Bootmanager.

Wichtig bei dem ganzen Spaß ist, das man bedenkt, daß man auf 4 primäre Partitionen beschränkt ist: danach geht keine Erweiterte halt mehr oder 3 primär und die erweiterte dazu, was ich aber nie gemacht habe, da ich eine Systemplatte als Systemplatte und nicht als Datengrab verwende: " was will ich mit einem Datenträgerabbild auf einem kaputten laufwerk ? "

Man kann mit dem OS/2 Bootmanager wunderbar wie auch bei SystemCommander die primären Partitionen gegeneinander verstecken. Somit ist man bei dem Bootvorgang nicht mehr mit dem typischen problem belästigt, daß sich ständig fremde Laufwerke überall zeigen. Unter NT5.x zeigen diese sich dann als RAW (unbekannt).

war immer die beste lösung ohne weitere eingriffe am System wie folgt:

eine kleine dospartition ; zur not geht auch Windows NT5.x , was aber oft sich eher als kontraproduktiv erweist auf der ersten Partition ; mit den tools wo man halt so braucht (NC, DIMAGE, PQMAGIC und sonstiger kleinkram) wo alle Partitonen offen sind zwecks Spiegelung und Verwaltung und die anderen 3 dann für die Betriebssysteme wo man haben möchte, wo dementsprechend alles gegeneinander versteckt ist. Nur not muß man halt von der PowerquestCD erst einmal alles jeweils installieren und den Diskettensatz erstellen - von dort holt man halt den krempel dann wieder runter und schiebt es auf die Bootmanagerpartition und richtet sich ein Startmenü wie man es halt von Dos kennt ein zur schnellwahl.

Die Sicherungen kann man dann auf einem anderen Datenträger ablegen und ggf. auch brennen. DriveImage kann auch auf NTFS schreiben und lesen. Netzwerk geht auch, wenn man sich das antun möchte alles. Stripesets sollte man allerdings meiden. Muß man sich dementsprechend alles halt nur besorgen und einarbeiten.

Es gibt dort aber auch beschränkungen von der Festplattengröße, was nicht weiter gepflegt wurde damals.

Mit dem Bios hat das recht herzlich wenig zu tun: das macht nur bei der Datenträgergröße oder Startlaufwerk zicken (seagate oder maxtor schafft da ggf. abhilfe - gibt es da auch noch anderes wie Adaptec, Promise und Dawicontrol - halte mich an die 128GB grenze immer außer für NT und sowas)

Wichtig ist letzten endes nur, wenn man mit OS/2 was machen will, daß es unter den ersten 2GB ist - alles andere ist da vollkommen wurst. Da will es nur irgendwo und primäre Partition und alles brav am besten gegeneinander versteckt sein.

Alles eine frage von ablaufplan und denkfähigkeit
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