Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon Xaar » Di 22. Jan 2008, 21:55

Ich habe folgende DOS-Varianten funktionierend im deutschen Original:

- IBM DOS 3.30 (5,25" und 3,5")
- IBM DOS 4.00 (3,5")
- MS DOS 5.00 (5,25")
- MS DOS 5.00 Update (3,5")
- DR DOS 6.0 (5,25")
- MS DOS 6.00 (3,5")
- MS DOS 6.00 Update (3,5")
- MS DOS 6.20 Step-Up (3,5")
- MS DOS 6.22 (3,5")

Leider lässt sich das MS DOS 5.00 (5,25") nicht starten, da die Diskette nicht startbar ist. Außerdem ist die MS DOS 6.20 Step-Up-Diskette beschädigt, so dass das Step-Up nicht mehr richtig funktioniert.

Weiterhin habe ich auch noch die folgenden DOS-Varianten:

IBM PC DOS 1.1 (englisch)
Compaq MS DOS 3.10 (5,25", englisch)
Robotron DCP1700 3.20 (5,25", deutsch)
Robotron DCP1700 3.30 (5,25", deutsch)
Robotron DCP1834 3.3 (5,25", deutsch)

Grüße, Xaar.
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Beitragvon Gabumon » Do 7. Feb 2008, 15:12

mal sehen

MS DOS 3.3, darauf läuft mein 8086er, ist ne 5 1/4 Version
MS DOS 4.1, ist für den 286
MS DOS 5.0, läuft auf dem 386, ist 3 1/2 Version
MS DOS 6.0, läuft auf dem einen 486 ist 3 1/2 Version
MS DOS 6.2, der andere 486er als Update
MS DOS 6.22, auf dem Pentium 1 ist die Stepup

sind halt die OEM Version die damals bei den rechnern beilagen

also Archive hab ich noch DOS 1.01, 2.01, 3.0

dazu halt noch Diverse Windowsversionen
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Beitragvon shakky4711 » Di 5. Aug 2008, 09:52

Bei mir liegen Diskettensätze für MS-DOS 6.0 und 6.22 im Schrank, im täglichen Einsatz habe ich ausschließlich FreeDOS mit dem stabilen Kernel 2035a.
PTS-DOS läuft bei den DOS Notfalldisketten der Paragon Programme.
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon IBM 5155 » Mo 31. Jan 2011, 13:48

Hallo!

Habe als komplette Diskettensätze folgendes:

DR-DOS 6.0 (Deutsch, 7 Disketten)
IBM PC-DOS 3.3 (Dänisch, 2 Disketten)

Grüße

Marco
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon Shockwav3 » Mo 31. Jan 2011, 13:52

Ich habe hier lediglich MSDOS 6.22 als Diskettensatz rumfliegen.
Dazu noch ein Windows 95 und Windows 98SE im Original (is ja ebenfalls ein MSDOS 7.0 [?] drauf)
SYS1: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 32MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 542X, GUS CD3, SB16, Stereo Covox, DOS 6.22 + Win 3.11
SYS2: Gigabyte GA5HX512, P1MMX @ 233MHz, 128MB RAM, <div. sich ständig wechselnde Hardware>, Win98SE
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon OskarGTI » Di 15. Feb 2011, 09:29

Hallo,
also ich habe nur das noch das DOS was bei WIndows 95 mit installiert wird
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon Nilquader » Di 15. Feb 2011, 10:13

Ich habe

MS-DOS 3.3 (Schneider OEM) für den Schneider Euro PC, 3.5"-DD Floppys
MS-DOS 6.22 Update für meinen Pentium (etwas umständlich zu installieren, da meine DOS 6.2 Original-Disks nicht mehr lesbar sind), 3.5"-HD Floppys
FreeDOS 1.0 für virtuelle Maschinen oder wenn ich mal schnell ein DOS brauche (ISO)
Pentium II, 266MHz, 64 MB RAM, 3.2 GB HDD, Voodoo 3 2000, SB AWE64 Gold, 1GB SD mit NC100SDv2-Adapter
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon Kurt Steiner » Di 15. Feb 2011, 11:18

Ich habe Dos 6.22 auf Diskette.

Das witzige daran ist, ich habe eigentlich nur 1 Satz gehabt, aber nach meinem Umzug und aufbau des jetztigen Rchners waren aufeinmal 3 Sätze org. Dos 6.22 da. <<< Haben sich vermehrt...
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon DosX » Mi 16. Feb 2011, 08:33

Dann möchte ich auch meine DOS Versionen präsentieren. Die Liste beginne ich mit den leider viel zu wenig eingesetzten DOS Varianten die entweder der eigentliche Urheber waren (DR-DOS) oder aufgeräumter aber trotzdem 100% MS-DOS kompatibel (PC-DOS von IBM) und eine Besonderheit an die wohl die wenigsten denken werden, kommt auch noch :-)

Novell DOS 7 inkl des letzten Patches 15 (daran sieht man das MS-DOS nicht das letzte DOS war und weiterentwickelt wurde)
DR-DOS 7.3 es basiert auf Novell DOS 7 ging dann zu Caldera, bekannt unter OpenDOS und wurde dann wieder DR-DOS.

Features gelten für Novell-DOS und DR-DOS 7.03:
- Haben einen besseren Speichermanager als MS-DOS
- ein Stacker 3.12 als Festplattenkompressor,
- DOSBOOK eine wesentlich bessere Hilfe und erweiterte DOS Befehle, somit nicht ganz 100% MS kompatibel.
- FBX Backup Programm welches in Verzeichnisse oder andere Partitionen sichert. Wer will schon MS Backup und Floppys.
- Der Taskmanager wurde von mir da nie so richtig getestet. Einziger Wehmutstropfen ist das es mit Qemm am schwierigsten ist und somit mit Desqview/X problematisch ist.

Die Weiterentwicklung Enhanced Dr-DOS die wohl hauptsächlich von einer Person getätigt wird habe ich noch nicht getestet auch ein modifiziertes DR-DOS 7.03 wie es im DR-DOS Wiki beschrieben ist habe ich noch nicht probiert. Wer da Infos hat, bitte melden.

PC DOS 7 das IBM DOS

Auch dieses DOS ist eine Weiterentwicklung von MS-DOS 6.22 im Code aufgeräumter und 100% MS kompatibel. Dazu aber mit einigen netten Features:
- besseren Editor
- CP Backup (aus den PC Tools) Backup auch auf andere Partitionen, als z.B. einen USB-Stick. Wer will schon MS-Backup.
- RamBoost die Alternative zu QEMM funktioniert aber auch in Kombination mit QEMM zusammen,
- integriertes Stacker 4 (wird die Freunde von kleinen Festplatten freuen, da Stacker besser als das MS Pendant immer war und Standalone sehr selten zu bekommen ist.)
- Treiber können nachträglich hochgeladen werden ähnlich wie mit Devload sogar in den hohen Bereich
- gute Notebook Unterstützung PCMCIA nicht nur für Denkbretter :-)

gesucht wird von mir PC DOS 2000 das ist ein Minor Update von PC DOS 7 und erschien 2004. Wer es hat bitte melden.

Jetzt zur Besonderheit :-)
OS/2 Warp 3 Connect
Denn in OS/2 ist ein DOS integriert komplett mit eigener CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT.

FreeDOS aktuelle Version welches aber bei mir bisher immer nur im DosEmu von Linux benutzt wurde und nie standalone. Da würden mich mal die Erfahrungen anderer interessieren die das wie ein normales DOS benutzen über die Vor- und Nachteile denn dazu liest man nicht sehr viel.

Dann die Produkte des Hauses MS. Da muss man nichts zu schreiben da stark verbreitet und bekannt.

MS-DOS 3.3 nicht mehr vorhanden
MS-DOS 5
MS-DOS 6, 6.2, 6.22
Zuletzt geändert von DosX am Do 17. Feb 2011, 07:43, insgesamt 1-mal geändert.
DosX
 

Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon shakky4711 » Mi 16. Feb 2011, 12:53

FreeDOS aktuelle Version welches aber bei mir bisher immer nur im DosEmu von Linux benutzt wurde und nie standalone. Da würden mich mal die Erfahrungen anderer interessieren die das wie ein normales DOS benutzen über die Vor- und Nachteile denn dazu liest man nicht sehr viel.

Ich verwende ausschließlich FreeDOS, sowohl bei 0815 Bootdisketten für BIOS Updates, als auch auf verschiedenen Laptop Rechnern der Klasse 386sx und 486dx als komplettes Betriebssystem. Auf einem Desktop läuft FreeDOS mit OpenGEM, testhalber auch andere GUIs, alles völlig ohne Ärger. Die Backup Software für meinen Conner QIC80 Streamer die unter DR-DOS manchmal gesponnen hat läuft auch tadellos. Ich hatte auch jahrelang einen 386er mit FreeDOS als LPD Printserver, ein braves Arbeitstier. Maustreiber, Speichermanager, Tastaturtreiber, CD-ROM Treiber, UDMA Treiber, alles klein, schnell, speichersparend und zuverlässig. Die zwei Disketten umfassende DR-DOS basierende Powerquest Drive Image Geschichte habe ich durch FreeDOS und das Weglassen nicht benötigter Komponenten auf jetzt eine Diskette bekommen. Auch eine FreeDOS Boot-CD mit Diskettenbasierenden Tool leistet mir noch heute immer gute Dienste.

Ich muss aber noch erwähnen dass ich mir meine FreeDOS Systeme immer individuell zusammenstelle, wie brauchbar die aktuelle Installations CD ist kann ich nicht beurteilen.

Auch wenn das eine oder andere Projekt in der DOS Szene gestorben ist (Der Web- und FTP Server EZNOS z.B., oder scheinbar jetzt auch OpenGEM) finde ich es bewundernswert wie viel da noch aktiv weiterentwickelt wird und wie viel Software als Freeware oder Opensource man da noch im Netz findet.

Zu Spielen kann ich leider nichts sagen, eine Lernsoftware namens PC-Mensch und irgendein Fantasie-Simulationsspiel das meine Frau gerne spielt läuft auch. Ich denke FreeDOS trägt den Status Stabil zu Recht.
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon DosX » Mi 16. Feb 2011, 17:23

shakky4711 hat geschrieben:Ich verwende ausschließlich FreeDOS, sowohl bei 0815 Bootdisketten für BIOS Updates, als auch auf verschiedenen Laptop Rechnern der Klasse 386sx und 486dx als komplettes Betriebssystem...


Danke für deine Info, ich hab auf meiner Karte extra eine Testpartition frei. Das Notebook ist erst 11 Jahre alt da kommt dann bestimmt Freude auf. Das FreeDOS eine ausgewachsene Distribution ist ist mir schon klar. Ich weiß nur nicht wo die vom Entwicklungsstand sind. Da sind deine Erfahrungen und Kenntnisse sehr gut. Wenn das für diesen Thread zu Off-Topic wird dann bitte per PN.

... Maustreiber, Speichermanager, Tastaturtreiber, CD-ROM Treiber, UDMA Treiber, alles klein, schnell, speichersparend und zuverlässig.


Viele von den Treibern nutzt man ja schon als normaler DOS User weil sie eben kleiner sind. Da sind wir auch schon beim Thema was mich interessiert. Wie sieht es denn bei FreeDOS mit dem Speichermanagement aus? Ich weiß das Ersatz für Himem und EMM386 gibt. Nennt sich wohl HimemX Jemm386 und eines was wohl beides verbindet. Scheint wohl auch alles aus der Schmiede eines Coders zu sein. Wo ich nie durchblickte wie unterscheiden die sich vom traditionellen DOS. EMM386 ist ja auch bei allen etwas anders und der grottigste war der von Microsoft. Was ich nur weiß ist das RAM bis 2 GB verwaltet werden kann. Was bedeutet das aber. Gibt es immer noch die 640k Barriere? Können die aktuellen Speichermanager QEMM / RamBoost ersetzen, bzw. sollten sie ja aufgrund der langen Zeit dazwischen schon viel mehr können. Nur kleine Treiber bringt einen ja nicht wirklich weiter wenn alles beim alten geblieben ist. Wie sieht es mit Multitasking aus?

Eigentlich gibt es bei DOS nur zwei Themen die hätten umgesetzt werden müssen und wo die Firmen kurz davor waren. Multitasking und ein Speichermanagement das die 640k Barriere durchbricht. Mehr braucht man nicht um glücklich zu sein.

Ich muss aber noch erwähnen dass ich mir meine FreeDOS Systeme immer individuell zusammenstelle, wie brauchbar die aktuelle Installations CD ist kann ich nicht beurteilen.


Dann schreib doch mal auf was man so nehmen muss um sich das System zusammen zu stellen. Auch per PN damit der Thread hier nicht gestört wird.

...Zu Spielen kann ich leider nichts sagen, eine Lernsoftware namens PC-Mensch und irgendein Fantasie-Simulationsspiel das meine Frau gerne spielt läuft auch. Ich denke FreeDOS trägt den Status Stabil zu Recht.


Ich spiele auch nicht, sondern setze normale Applikationen wie Textverarbeitung Datenbank Tabellenkalkulation ein.
DosX
 

Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon shakky4711 » Mo 21. Feb 2011, 21:09

Dann schreib doch mal auf was man so nehmen muss um sich das System zusammen zu stellen

Schwierig zu sagen, kommt drauf an was man mit dem System machen will. Auf meinem Printserver läuft nur der FreeDOS Kernel, der Packetdriver der Netzwerkkarte und der LPD Server (Freeware, zu finden unter pprd200.zip, die originale Webseite gibt es leider nicht mehr), auf dem großen System etliches mehr, OpenGEM, DOSZIP Dateimanager http://sourceforge.net/projects/doszip/, ssh Client sshdos http://sshdos.sourceforge.net/, alle DOS Befehle http://www.freedos.org/software/, unix Befehle http://ftp.gwdg.de/pub/msdos/xappeal/unix4dos.zip oder http://www.openetwork.com/berk.html, Arachne Webbrowser, und und und.

Zum Thema Multitasking schau mal hier, ist aber eher für Steuerungsaufgaben gedacht:
Code: Alles auswählen
http://www.shamrock.de/dostools.htm
MT: Multitasking in DOS
Ermöglicht bis zu acht gleichzeitig laufende DOS-Programme

Mit Shamrock's DOS-Multitasking-Kern MT können Sie mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen und so auf einfache Weise auch komplizierte Aufgaben der Mess-, Steuer- und Regeltechnik unter DOS realisieren. Ein Programm kann auch andere Tasks starten und deren Priorität steuern.

Beispiel-Applikationen in C, Pascal, Basic und Assembler sind als Quellcode enthalten. MT ist vor allem für Programme geeignet, die keine fensterorientierten Bildschirmausgaben enthalten, sondern nur zeilenweise oder nichts ausgeben.


Als Speichermanager verwende ich nur FDXMS http://www.freedos.org/software/?prog=fdxms, es gibt sicher leistungsfähigere Manager aber dieser funktioniert einfach und daher habe ich auch nie andere getestet, das Maximum was ich in meinen DOS Rechnern habe sind 64MB, die von Dir genannten 2GB habe ich nicht mal in meinen großen Debian oder FreeBSD Kisten ;-)
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon DosX » Mo 21. Feb 2011, 21:44

shakky4711 hat geschrieben:Schwierig zu sagen, kommt drauf an was man mit dem System machen will.


Der Anwendungsfall ist bei mir einfach. Es soll Textverarbeitung, Tabellenkalkulation eine Datenbankapplikation laufen. Dazu muss über Netzwerk per TCP/IP gedruckt werden und Mail & News. Also nichts weltbewegendes. Eine graphische Oberfläche benötige ich nicht unbedingt die gefallen mir auch alle gar nicht ob das OpenGEM etc ist. Wenn es graphisch sein soll habe ich die WP-Shell die ist für mich ausreichend.

auf dem großen System etliches mehr, OpenGEM, DOSZIP Dateimanager http://sourceforge.net/projects/doszip/, ssh Client sshdos http://sshdos.sourceforge.net/, alle DOS Befehle http://www.freedos.org/software/, unix Befehle, Arachne Webbrowser, und und und.


Ja das ist ja alles altbekannt. Habe mir heute mal FreeDOS auf eine Testpartition installiert und mal angesehen was dort an Programmen ist. Ich will da keinem nahe treten, aber ich frage mich was die da so 15 Jahre rumentwickeln. Das sind ja fast alles Unix-Tools. Da du dich da auch drin auskennst wirst du dem ja beipflichten können. Da kann ich gleich ein Linux als Non-GUI oder mit einem Fluxbox oder anderem minimalen Fenstermanager installieren und DosEMU entweder auf der Konsole oder über X laufen lassen. Habe ich übrigens so aktuell laufen bei mir. Da spart man sich einiges an Konfigurationsaufwand.

Zum Thema Multitasking schau mal hier, ist aber eher für Steuerungsaufgaben gedacht:
[code]http://www.shamrock.de/dostools.htm


Kenne ich die Seite aber das ist ein Kernel der nicht für einen Desktop gedacht ist, sondern Multitasking in Fertigungsanlagen tätigt. Wenn Multitasking da sind wir dann wieder bei Unix oder wenn wir mal an Desqview/X denken, die sich widerum bei Unix bedient haben. Multitasking gibt es rudimentär unter DR-DOS und sonst nur in Verbindung mit QEMM und Desqview zum konfigurieren unter MS-DOS/PC-DOS. Das hatten wir aber schon vor 20 Jahren. Da hätte ich mir doch schon von FreeDOS was in dieser Richtung vorgestellt, denn auch die damaligen DOS Hersteller wollten das Thema angehen, wenn da nicht Windows dazwischen gekommen wäre.

Als Speichermanager verwende ich nur FDXMS http://www.freedos.org/software/?prog=fdxms, es gibt sicher leistungsfähigere Manager aber dieser funktioniert einfach und daher habe ich auch nie andere getestet, das Maximum was ich in meinen DOS Rechnern habe sind 64MB, die von Dir genannten 2GB habe ich nicht mal in meinen großen Debian oder FreeBSD Kisten ;-)


Dein Speichermanager scheint obsolet zu sein wie ich bei FreeDOS lese "FDXMS is no longer up to date. Use HIMEM / HIMEMX "
Leider finde ich dort eine Menge Speichermanager aber so richtig eine Matrix über Vor- und Nachteile gibt es dort auch nicht zu lesen.

Das mit den 2GB habe ich von der FreeDOS Seite zu HimemX und JemmeX irgendwo gelesen. Also ein QEMM kann z.B. 256MB Arbeitsspeicher für sich mittels Parameter bis zur Version 8.01 verwalten und ab 8.03/9 braucht es noch nicht mal diesen Parameter. DOS sieht zwar nur 64MB was sein Maximum ist, das interessiert aber QEMM nicht. Ob die 9er Version auch noch drüber geht muss ich mal auf einem Rechner mit über 256MB testen. Hier stellt sich nur die Frage bei den Speichermanagern die im FreeDOS Projekt dabei sind, wie die mit mehr als 64MB umgehen. Leider finde ich dazu keine Infos auf der Seite und jeden Entwickler abklappern ist auch etwas anstrengend.
DosX
 

Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon shakky4711 » Di 22. Feb 2011, 12:55

...Dazu muss über Netzwerk per TCP/IP gedruckt werden ...

Ich habe Ewigkeiten einen LPD client gesucht und habe nur eine Lösung in Form eines kommerziellen Produktes gefunden, scheinbar hat sich noch keiner in der Open Source Szene da erbarmen können sich mit zu befassen. Wenn Du da vielleicht einen Tip hast?

Ich will da keinem nahe treten, aber ich frage mich was die da so 15 Jahre rumentwickeln

Ich finde es bewundernswert (in Zeiten von Prozessoren mit 8 Kernen und jeder Aldi-PC hat mindesten 4GB RAM, SATA600, USB3, ...) dass sich überhaupt noch jemand mit DOS beschäftigt, ich denke alle Entwickler auf dieser Erde die da noch Zeit investieren und nicht auf embedded Linux umgeschwenkt sind kannst Du in einer Turnhalle unterbringen. Ich glaube auch dass das primäre Ziel von FreeDOS nie war DOS fit für die nächsten Dekaden zu machen und an dem technischen Stand der Dinge anzupassen, sondern ein stabiles DOS auf Open Source Basis zu realisieren. Und ich meine dieses Ziel haben sie erreicht :-)

Seien wir ehrlich, wer einen Filer oder Webserver aufsetzen will nimmt ein aktuelles Linux, xxxBSD oder OpenIndiana, niemand denkt im Traum an ein DOS... Selbst ich als großer FreeDOS Fan sehe DOS im Jahr 2011 als absolutes Nieschen OS, vielen unserer IT Azubis haben noch nie von DOS gehört und wenn ja wird das immer irgendwie mit Win9x in Zusammenhang gebracht. Ich freue mich immer über erstaunte Gesichter wenn Freunde oder Kollegen mich fragen was das denn für ein komisches Linux ist dass so schnell bootet und was denn dieses Arachne ist... und was, das ist in Echt nur ein 486er ??? ;-)

Dein Speichermanager scheint obsolet zu sein wie ich bei FreeDOS lese "FDXMS is no longer up to date. Use HIMEM / HIMEMX "

Absolut korrekt, ist mir auch bewusst, läuft aber einfach und ich hatte nie Interesse andere auszuprobieren "never change a running system when there is no need for it"...
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Re: Welche DOS-Versionen habt ihr?

Beitragvon DosX » Di 22. Feb 2011, 14:31

shakky4711 hat geschrieben:
...Dazu muss über Netzwerk per TCP/IP gedruckt werden ...

Ich habe Ewigkeiten einen LPD client gesucht und habe nur eine Lösung in Form eines kommerziellen Produktes gefunden, scheinbar hat sich noch keiner in der Open Source Szene da erbarmen können sich mit zu befassen. Wenn Du da vielleicht einen Tip hast?


Ich habe es noch nicht getestet, aber hier ist eine Anleitung für DosEMU unter Linux in der DOS Applikationen installiert sind und über CUPS gedruckt wird. http://resmedicinae.sourceforge.net/manuals/apw_linux/ch03s04.html#d0e823 Wenn man sich schon so reichhaltig an OpenSource bedient was ich gesehen habe dann kann man auch den Rest noch nehmen.

Ich will da keinem nahe treten, aber ich frage mich was die da so 15 Jahre rumentwickeln

Ich finde es bewundernswert (in Zeiten von Prozessoren mit 8 Kernen und jeder Aldi-PC hat mindesten 4GB RAM, SATA600, USB3, ...) dass sich überhaupt noch jemand mit DOS beschäftigt, ich denke alle Entwickler auf dieser Erde die da noch Zeit investieren und nicht auf embedded Linux umgeschwenkt sind kannst Du in einer Turnhalle unterbringen. Ich glaube auch dass das primäre Ziel von FreeDOS nie war DOS fit für die nächsten Dekaden zu machen und an dem technischen Stand der Dinge anzupassen, sondern ein stabiles DOS auf Open Source Basis zu realisieren. Und ich meine dieses Ziel haben sie erreicht :-)


Wie gesagt den entsprechenden Programmierern will ich nicht zu Nahe treten aber eine kritische Betrachtung verkneife ich mir auch nicht, denn wenn du auch mit FreeBSD zu tun hast, dann werden dir wahrscheinlich die Wurzeln aus 386BSD bekannt sein und das eine kleine Gruppe von Leuten dieses BSD komplett neuprogrammiert haben also Kernel und Userland Tools und das in einem Zeitraum von ca. 1 Jahr. Über Linux was parallel entstanden ist und wo es heute ist weiss jeder genau wo der Stand ist. Da ist die zeitliche Differenz zu FreeDOS nicht sehr weit.

Wenn man sich anschaut was DOS kann und was verbesserungswürdig sein könnte, die Punkte hatte ich Ansatzweise schon genannt so sollte das doch in einem Zeitraum von 15 Jahren praktisch umsetzbar sein.

Seien wir ehrlich, wer einen Filer oder Webserver aufsetzen will nimmt ein aktuelles Linux, xxxBSD oder OpenIndiana, niemand denkt im Traum an ein DOS... Selbst ich als großer FreeDOS Fan sehe DOS im Jahr 2011 als absolutes Nieschen OS


Jedes OS ist solange nicht obsolet, solange es Anwendungsbereiche gibt und wie wir sehen gibt es ja genügend Anwender die mit DOS gerne arbeiten. Auch ein OpenBSD könnte man als Nischenprojekt bezeichnen. Das man aus einem DOS kein OS machen kann, welches eine größtmögliche Anzahl von Aufgabenbereichen erschlagen kann ist mir selber klar.

vielen unserer IT Azubis haben noch nie von DOS gehört und wenn ja wird das immer irgendwie mit Win9x in Zusammenhang gebracht. Ich freue mich immer über erstaunte Gesichter wenn Freunde oder Kollegen mich fragen was das denn für ein komisches Linux ist dass so schnell bootet und was denn dieses Arachne ist... und was, das ist in Echt nur ein 486er ??? ;-)


Nun dann zeig ihnen mal Multitasking mit Desqview :-)
DosX
 

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