[quote="DosX"]Opensource beglückt alle und warum wechseln sie dann nicht?
Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber genau das ist das Problem, deswegen bin ich eher ein Vertreter der Hardliner die gar nicht wollen das Opensource auf andere Plattformen portiert wird.
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Das gute an freier Software (ja Freie Software nicht Open source, siehe:
http://www.gnu.org/philosophy/open-sour ... point.html) ist nämlich, daß sie frei ist und jeder sie dahinportieren kann wie er will. Und wenn ich ne bunte Version irssi für die Winapi mit rosa Einhörnern machen will, dann kann ich das egal was ein dahergekommener Linuxhardliner davon hält.
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Wenn der Leidensdruck nicht gross genug ist, sondern man auch noch mit Programmen aushilft so ist die Motivation des Wechselns nicht gegeben. Wenn ich mir ansehe was heute alles auf den PC der Leute an Programmen läuft, stellt sich doch die Frage warum nicht das Betriebssystem auch noch wechseln?. Aber das sollte hier nicht zur Diskussion stehen.
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Auch wenn Linux mit seinem monolithischen 70er Jahre Kerneldesign schon krampfhaft genug ist, ist das hauptproblem mit Linux eigentlicher eher seine User. In den meisten Fällen sind es arrogante Besserwisser, die glauben daß sie durch ständiges durchiterieren von "RTFM" ihre eigenen mangelnden Erkenntnisse überspielen können.
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Interessanter für einen DOS User ist eher das er mit den unixoiden Tools und das gilt nicht nur für Linux sondern es gibt auch die BSD Familie sehr schnell zurecht kommt und alles was er sich damals unter DOS gewünscht hätte dort findet. Wem die Begriffe Mutt, Slrn, Irssi, Screen/Tmux was sagen der weiß was gemeint ist.
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Macht man aber das Betriebssystem an etwas mehr fest als an öberflächlichen Erscheinungsformen wie dem Befehlsinterpreter, dann merkt man schnell daß Windows mit DOS viel mehr gemein hat als Linux das hat.
Eine bash kann übrigens jedes Kind spielend leicht auch für Windows kompilieren.
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Linux hat mit DOSEMU auch einen sehr interessanten Emulator der sich perfekt einbindet, denn man kann auch auf Vollbild schalten, was das Problem aller anderen Emulatoren ist die sonst bei den anderen Betriebssystemen vorhanden sind. Vmware, Virtual Box und selbst Virtual-PC welches aus dem Hause Microsoft ist kann pures DOS nur in einem kleinen Fenster darstellen. Macht nicht wirklich Spass damit unter purem DOS zu arbeiten. Man muss also ein Windows welches bis max. XP geht installieren, so das man dann im Vollbild arbeiten kann. Etwas suboptimal um mit einem DOS Programm zu arbeiten. DOSBox welches plattformübergreifend ist scheidet leider für Applikationen aus, denn es verfügt nicht über eine Druckfunktionalität ist also eher für die Spieler gedacht.
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So schwer ist es nicht die Dosbox zu patchen, auf daß sie die parallele Schnittstelle unterstützt. Ich arbeite als Graphikdesigner seit Jahren nur mit Neopaint unter Dosbox auf verschiedenen Windowssystemen.
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Also vielleicht motiviert es dich dann mal über den Tellerrand zu sehen und das was zusammengehört dann zu nutzen

Einen Tipp für eine sehr benutzerfreundliche Distribution habe ich dann auch noch und zwar Linux Mint [url]
http://www.linuxmint.com/[/url] welches ein aufgebohrtes Ubuntu ist und auch die Codecs bereits beinhaltet so das eine Linux Maschine ruckzuck aufgesetzt ist mit allem was man so haben möchte inkl. Multimedia.
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Tellerränder bemerke ich besonders bei der Hardcore-Fraktion, die besonders denkt, weil sie eine Kommandozeile bedienen können die Weisheit gefressen zu haben, aber in Wahrheit gänzlich merkbefreit sind.
Windows ist kein schönes Betriebssystem, aber besser als dieser 70er Jahre Retro-chic kann es auf jeden Fall sein. Die Hürde den Explorer durch eine angenehmere Shell zu ersetzen ist nicht zu hoch.
Gruß,
Dyna