Iomega ZIP 100 IDE wird immer als "Floppy A/B" behandelt

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Win311Freak
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Iomega ZIP 100 IDE wird immer als "Floppy A/B" behandelt

Beitrag von Win311Freak »

Moin

Der 98er Rechner mit Medion 2000 Bord, und korrekter Hardwareinstallation führt immer wieder das zu, dass das ZIP als Floppy eingestuft wird.
Jumper wurden korrekt gesetzt und Original Treiber installiert.
Was das System nicht daran hinter es weiter als Floppy zu behandeln.
Hat jemand Tipps?
mkarcher
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Re: Iomega ZIP 100 IDE wird immer als "Floppy A/B" behandelt

Beitrag von mkarcher »

Kleiner aber feiner Unterschied: Du hast offenbar das ATAPI-Modell, dass sich am IDE-Anschluss ähnlich wie ein CDROM mit dem ATAPI-Protokoll ansprechen lässt. ATAPI ist im Grunde genommen ein Standard, wie SCSI-Kommandos über IDE übertragen werden, und das ZIP-Laufwerk meldet sich als ATAPI-Disktetten-Laufwerk. Die Einbindung als A oder B passiert vermutlich bereits durch das BIOS, dass ATATPI-Diskettenlaufwerke wie klassische Diskettenlaufwerke als A: oder B: betrachtet.

Demgegenüber steht das IDE-Modell (gabs wohl nur für spezielle OEMs), die sich dem Computer gegenüber wie eine IDE-Festplatte melden. Diese ZIP-Laufwerke werden durch kein BIOS als Diskettenlaufwerk betrachtet.

Was man dagegen tun kann: Schau nach, ob Du im BIOS die ATAPI-Floppy-Unterstützung deaktivieren kannst. Dann ist das Laufwerk nicht verfügbar, bis ein DOS-Treiber (wie "guest") geladen ist, und die Zuweisung des Laufwerksbuchstabens erfolgt erst durch diesen Treiber.
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Win311Freak
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Re: Iomega ZIP 100 IDE wird immer als "Floppy A/B" behandelt

Beitrag von Win311Freak »

Gut, das schaue ich mal nach.
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