Der "überschätzte Spiele"-Thread

Benutzeravatar
CptKlotz
Admin a.D.
Beiträge: 2960
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 23:36
Wohnort: Dorsten
Kontaktdaten:

Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von CptKlotz »

Nachdem es ja schon einen Thread über unterbewertete Spiele gibt, könnten wir eigentlich auch mal über Spiele diskutieren, die überschätzt waren oder sind.

Ich fange mal mit Rebel Assault an. Dieses Spiel war ja, wenn man der damaligen Berichterstattung Glauben schenkt, so ziemlich die tollste Erfindung seit geschnittenem Brot.

Klar, Rebel Assault war die CD-ROM-"Killer-Applikation":
Grafik und Sound waren für die damalige Zeit schon ein Staun-Faktor: Videosequenzen aus Star Wars, Soundtrack, Sprache und Sounds wie in den Kinofilmen und vorberechnete Spielszenen gab's vorher nicht.

Auch die Tatsache, daß LucasArts es geschafft hat, auf einem 386er mit Single-Speed-CDROM mehrere Filmsequenzen so zu überlagern, daß das ganze flüssig läuft und wie eine zusammenhängende Szene wirkt, ist sicher eine Leistung.

Aber spielerisch bietet Rebel Assault eigentlich nicht wahnsinnig viel. Man bewegt sich auf vorberechneten Bahnen und kann innerhalb gewisser Grenzen zielen oder das Fluggerät bewegen. Teilweise ist der lineare Ablauf der Szenen ziemlich öde. Wenn ich an einem Sternzerstörer auf der rechten Seite alle Geschütze zerstört habe, muß ich trotzdem immer wieder tatenlos an dieser Seite vorbeifliegen, bis auch die Ziele an anderen Stellen zerstört sind, weil's das Video eben so vorgibt. Auch die Tie Fighter tauchen immer gleich an genau derselben Stelle auf.
Die Spieltiefe hält sich folglich sehr stark in Grenzen.

Gut, das als solches kann man wegen des Konzeptes (Actionspiel mit vorberechneten Filmsequenzen) ja noch gelten lassen. Ich habe ja auch gar nicht unbedingt etwas gegen simple Actionspiele - nur sollten sich insbesondere solche Spiele zumindest flüssig spielen!

Was mich an Rebel Assault stört, ist zum einen, daß mir nie 100% klar geworden ist, wie die Kollisionsabfrage funktioniert. Ich finde es nicht immer klar ersichtlich, welches Objekt ich rammen werde und an welchem ich noch unbeschadet vorbeikomme.

Schwerer wiegt aber die Tatsache, daß die Steuerung ziemlich vermurkst ist. Trotz Analog-Joystick ist die Steuerung teilweise
viel zu sensibel (z.B. Beggar's Canyon, Koolador) und an anderen Stellen zu träge (z.B. Angriff auf Sternzerstörer). In jedem Fall ist sie ziemlich unpräzise. Mit der Maus erscheint die Steuerung eher noch schwammiger.
Oft habe ich den Eindruck, daß ich eigentlich gegen die Steuerung arbeite anstatt mit ihr.

Naja und die Grafik... So wegweisend die vorberechneten Videos anno 1994 waren, ist die Grafik doch teils ziemlich häßlich. Gerade große Objekte (Canyons, Sternzerstörer) sind ein Haufen grobpixeliger Klötzchen. Ich will nicht unfair sein, aber ehrlich gesagt ist gezeichnete Grafik besser gealtert. EGA- oder VGA-Sprite-Grafik hat ihren eigenen Charakter, Rebel Assault ist aufgrund der (aus heutiger Sicht) primitiven Grafik einfach nur noch ziemlich häßlich.

Ist Rebel Assault alles in allem ein schlechtes Spiel? Wahrscheinlich nicht, aber für überschätzt halte ich es in jedem Fall.

Die ansonsten eigentlich sehr strenge PC-Player hat dem Spiel sagenhafte 91 % gegeben und an Jubelei sparen Schneider und Werner zumindest im Meinungskasten auch nicht.

In der Power Play bekam das Spiel auch immerhin 87%.

Was mir auffällt, ist, daß beide Magazine von "hohem Schwierigkeitsgrad" sprechen, aber nicht davon, daß Kollisionsabfrage und Steuerung nicht so ganz das Gelbe vom Ei sind.

Auf die Tatsache, daß Rebel Assault eigentlich nur ein Simpelst-Actionspielchen ist, welches eindrucksvoll verpackt wurde, wird auch nicht wirklich eingegangen.

Vielleicht tue ich LucasArts ja Unrecht, aber ich finde einfach nicht, daß das Spiel 91 % wert ist. Dazu ist es einfach spielerisch zu simpel und von der Steuerung her zu frustrierend. 75 % hätte das Spiel nach meinem Dafürhalten schon verdient, aber nicht 87 und ganz sicher nicht 91 %.

Dafür, daß Rebel Assault insbesondere in der PC-Player einer der seltenen Fälle von übertriebener Begeisterung ist, spricht vor allem die Bewertung von Tie Fighter, welches verdiente 85 % bekommen hat.
Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen, wie man Rebel Assault für ein besseres Spiel halten kann als Tie Fighter. Klar, es sind verschiedene Genres (Action vs. Raumkampf-Simulation). Aber Tie Fighter bietet sehr viele, intelligent designte Missionen und wesentlich mehr Komplexität und Spieltiefe, ohne dadurch unzugänglich zu werden. Im Vergleich zum Vorgänger X-Wing wurden sogar gezielt Kritikpunkte und frustrierende Aspekte beseitigt.
Klar, die Polygongrafik mit Shading ist deutlich nüchterner, aber wie gesagt, soo toll sehen die Artefakt-Wüsten von Rebel Assault letztlich auch nicht aus :-)

Als ich Rebel Assault zum reduzierten Preis von DM 40 kaufte (muß so 1995 gewesen sein), erwartete ich DAS Über-Spiel. Grafik, Sound und Star-Wars-Atmosphäre waren natürlich auch beeindruckend. Spielerisch hat mich das Spiel aber aufgrund der genannten Ärgernisse schnell frustriert und ich hab's bis heute nie ganz durchgespielt.

Tie Fighter ist dagegen einer meiner absoluten DOS-Favoriten. Wenn ich damit einmal anfange, bin ich erstmal für Tage an die DOS-Kiste gefesselt.

Ich oute mich also hiermit: Ich halte Rebel Assault für einen ziemlich überbewerteten Technik-Blender.
Wenn ihr mich fragt, hatten die Tester damals die rosarote Brille auf, weil das Spiel technisch gut gemacht war und ein neues Spielprinzip bot. Das gleiche Spiel in EGA-Spritegrafik hätte jedenfalls keinen Hund hinter dem Ofen hervorgelockt.

Wenn ich Action will, greife ich jedenfalls lieber zu Tyrian oder Commander Keen.
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
Benutzeravatar
Shockwav3
DOS-Übermensch
Beiträge: 1379
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 16:42
Wohnort: Berlin XBerg

Beitrag von Shockwav3 »

Schwierig.

Vollgas von Lucas Arts ist zwar sicherlich auch ein halbwegs gutes Adventure, aber wirklich fesseln konnte es mich damals nicht. Eher hab ich nach 15 Minuten gelangweilt aufgehört und das Spiel seitdem nicht mehr angepackt.

Bleifuss 2/Screamer 2: Nicht wirklich eine Simulation, nicht wirklich Arcade und wirklich flüssig läuft das Spiel auf KEINER Konfiguration ... weder einem P166, noch einem Athlon 700, noch DosBox mit 30.000 Zyklen. Obendrein ziemlich witzig wie einige Strecken mehr tieffliegende Flugzeuge als Zuschauer hat :) Nicht unbedingt ein absolutes Murksspiel, wurde in meinen Augen doch ziemlich viel Potential verschenkt

Destruction Derby 2 (EDIT: bin mir nicht ganz sicherl ob DD2 noch DOS oder schon Windows war ... ist jedenfalls ziemlich im Grenzbereich): Eines der "Killerspiele" (Halt die Fresse Stoiber *g*) meiner Playstation Zeit. Technisch noch halbwegs okay, sind die Strecken zum einen todlangweilig und die Steuerung weich wie Butter ... macht nicht wirklich Spaß insgesamt ein ziemliches "Rotz'n'Go" Spiel welches zu sehr auf Spaß getrimmt ist, aber überhaupt nicht ernsthaft gespielt werden kann.

Hexen: technisch sicherlich ziemlich beeindruckend wenn man sich anguckt, was man alles aus der zu dem Zeitpunkt schon betagten Doom Engine rausgeholt hat, besteht das Spiel wohl zu 80% daraus irgendwelche lächerlichen Secrets zu finden und sich im Leveldesign zu verirren. Fazit: Wie Quake/Quake3 eine tolle Präsentation für die Engine, spielerisch aber schnell langweilig. Wirkliche Atmosphäre soll auch nicht aufkommen, aber das ist wahrscheinlich meine persönliche Meinung, da ich mit Mittelalter/Fantasy generell ziemlich wenig anfangen kann.

Tomb Raider Serie: Während der erste Teil damals noch technisch ein absoluter Killer war und der 2. Teil mit einer recht interessanten Story überzeugen konnte ging es danach nur noch bergab ... alles ziemlich aufgewärmt und vom Leveldesign abseits von sagen wir mal obskur. Weiterhin hat sich diese "die Welt besteht aus vielen kleinen Quadraten" Aussage extrem lange durch die Engine gezogen (nach Teil5 hab ich aufgehört der Serie zu folgen). Das relativ aktuelle Tomb Raider Legends ist zwar endlich wieder ein gutes Lara Croft Spiel, trotzdem bleibt die Spieleserie aber der Verwurstung im extremsten Ausmaße schuldig. Fassen wir zusammen ... 7 oder 8 Spiele in einer Serie wovon 3 gut/spannend zu spielen sind. Erinnert irgendwie an die Bilanz von Slasher Filmen wie Halloween/Hellraiser/Friday.

Zu guter letzt Lotus3 für den PC. Während das Spiel zu meinen Lieblingen auf dem Atari ST zählt, find ich die PC Version einfach nur billig. Trotz der höheren Rechenpower fehlen massig Effekte wie Regen und Schnee und der AdLib Dudelsoundtrack raubt mir den letzten Nerv, obwohl es 1994 schon qualitativ hochwertige Soundkarten gab. Spielerisch wohl ziemlich identisch, macht sich Lotus3 auf dem PC durch die schlechte präsentation selbst kaputt.
Die Liste der schlechten Umsetzungen geht weiter, aber darum geht's hier ja nicht.
Hauptsystem: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 64MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11
Benutzeravatar
CptKlotz
Admin a.D.
Beiträge: 2960
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 23:36
Wohnort: Dorsten
Kontaktdaten:

Beitrag von CptKlotz »

Ok, fangen wir mal an:

Full Throttle habe ich angefangen, aber da hänge ich gerade etwas fest - und in eine Lösung habe ich noch nicht reingeguckt. Irgendwie habe ich bei Adventures oft nicht viel Geduld :-)
Die Atmosphäre ist aber nicht schlecht.

Bleifuss 2 / Screamer 2: Spielt sich irgendwie komisch. Der erste Teil hat viel Spaß gemacht, aber beim zweiten Teil ist das wirklich extreme Driftverhalten der Autos schon gewöhnungsbedürftig. Das fühlt sich an, als würde man permanent auf Glatteis oder Ölpfützen fahren. Könnte aber sein, daß es durchaus Spaß macht, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Von Destruction Derby kenne ich nur den ersten Teil von der Playstation 1. Der Zerstörungsrennen-Modus scheint mir ein ziemliches Glücksspiel zu sein und das Rennen kann man wirklich nicht ernst nehmen. Außerdem nervt der ätzende Techno-Soundtrack (Ich hasse Techno). Wenn der zweite Teil ähnlich ist, wird der mir auch keinen großen Spaß machen :-)

Zu Hexen kann ich was sagen, wenn ich Heretic durchhabe, welches, wie gesagt, bisher Spaß macht.

Tomb Raider: Ich behaupte, daß das nie so ein Erfolg gewesen wäre, wenn es nicht die weibliche Protagonistin mit großen... äh... Polygonen gehabt hätte. Ich kenne die Demo unter DOS und die Vollversion von der PS1. Schlecht ist das Spiel nicht, aber die Grafikengine hat recht viele Clipping-Fehler und die Steuerung der Kämpfe ist ziemlich komisch (Ich ballere auf den Gegner, aber sehe Lara, die in einer Ecke kauert). Tomb Raider ist kein wirklich schlechtes Spiel, aber den jahrelangen Hype sicher nicht wert. Meine Schwester hat einige der Fließband-Nachfolger auf der PSX gezockt, die mir eigentlich eher wie "Mission Disks" schienen und weniger wie ein wirklich neues Spiel.
Als die PC-Player Tomb Raider mit "nur" 4 Sternen abgespeist hat, war EIDOS wohl knatschig :-)
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
Metalmorphosis
Norton Commander
Beiträge: 115
Registriert: Fr 15. Apr 2005, 21:47

Beitrag von Metalmorphosis »

Habe von genannten Spielen nur Hexen und Tomb Raider gespielt, daher werde ich nur über diese "herziehen".

Hexen: Als Fan von Doom und Doom 2 war ich sehr angetan von einem FPS in einem anderen Ambiente. Tolle Grafik und neue Effekte taten ihr übriges. Aber was mich vor allem störte, war daß alle Level, die ich zu Gesicht bekam, erstens, irreführend waren (ich hatte mich ständig verlaufen) und zweitens das Gefühl gaben, man liefe immer nur in Höhlen herum. Viel Weitsicht gab es praktisch nie. Das war bei Heretic besser, finde ich.

Tomb Raider: Nachdem ich das Spiel bei einem Freund auf der PS1 gesehen hatte und auch wußte, daß es das Spiel auch für den PC gab, hatte ich es mir mal gebraucht bei einem Händler für 10 DM gekauft. Schwer... aber es war faszinierend, obwohl die grobkörnige Grafik und die zuvor genannten Clippingfehler etwas störten. Nach dem ersten Teil folgte der zweite, der, wie ich finde, der bisher beste war. Die Story, Schauplätze etc. gefielen mir besser als beim ersten Teil. Beim dritten Teil kam das erste Mal Ernüchterung auf. Okay, die Grafik hatte sich wieder "etwas" verbessert, aber so gang überzeugen konnte mich das Spiel nicht. Kurz vor Ende, gab ich auf, weil ich keinen Ausweg aus einer Situation mehr wußte (keine Kraft mehr). Naja, voller Hoffnung legte ich mir den vierten Teil zu... tja, und außer, daß ich es einmal angespielt hatte, legte ich es wieder zu den Akten. Nichts wirklich neues mehr. Alle darauffolgenden Teile ersparte ich mir.
Tötungstrainingssoftwarebenutzer Bild
Benutzeravatar
Lode
MemMaker-Benutzer
Beiträge: 91
Registriert: Mi 5. Sep 2007, 19:24

Beitrag von Lode »

Mmmh also ich habe bis jetzt nur Tomb Raider 2 gespielt und bei einem Freund die 3. Bei der 3 war ich auch sehr enttäuscht, aber mein Interesse für Tomb Raider ließ schon nach, bevor ich noch eine Enttäuschung einstecken musst. Aber das sind doch eigentlich keine DOS-Spiele, ist das erlaubt?

Rebel Assault habe ich malals Demo gespeilt und kann mich kaum noch dran erinnern, ich weiß nur noch, dass man von oben auf die Karte draufgeschaut hat. Videos waren glaube ich nicht dabei. Ob die gute Bewertung wirklich die rosarote Brille auf hatten oder es an mehr Taschengeld lag kann man sicher nicht sagen.
@CptKlotz
Hast du ein Bild von Rebel Assault wegen der hässlichen Grafik? Würde mich mal interessieren, was du genau meinst. Ich fand die Sprite-Grafik schon bei Dungeon Keeper 1 schöner als bei dem Nachfolger. Vllt kennt einer Clonk? Clonk Planet hat auch noch auf diese schönen handgemalten Pixelbilder gesetzt. Der Nachfolger Endeavour nicht mehr.


So richtig fällt mir jetzt aber kein Spiel ein, was wirklich angepriesen wurde und dann floppte. Vllt Commandos 3, ich hab mir um einiges mehr erwartet nach dem zweiten Teil. Unübersichtlich, Missionen zu schwer durch das Zeitlimit und dann noch Funktionen aus dem zweiten Teil rausgenommen.
socialismo o muerte
Benutzeravatar
CptKlotz
Admin a.D.
Beiträge: 2960
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 23:36
Wohnort: Dorsten
Kontaktdaten:

Beitrag von CptKlotz »

@Lode:

Hier:

Bild

Wie gesagt, nochmal... um Mißverständnissen vorzubeugen: Das Spiel war für 1994 technisch sicher brillant. Aber besonders hübsch sind diese unscharfen, ausgefransten Klötzchen-Wüsten trotzdem nicht :-)

Wenn man das Spiel heute jemandem zeigt, der's vorher nicht kannte, wird man wahrscheinlich nur noch das große Gähnen ernten, weil die einstige Grafikpracht heute ein Witz ist und spielerisch einfach nicht viel dahintersteckt.
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
Benutzeravatar
Shockwav3
DOS-Übermensch
Beiträge: 1379
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 16:42
Wohnort: Berlin XBerg

Beitrag von Shockwav3 »

Naja ... geschichtlich is Tomb Raider bestimmt ein wichtiges Spiel, auch wenn die Engine schwach ist und die Protagonistin 2 schlagende Argumente hat (wo man sich im ersten Teil noch die Augen dran ausstechen konnte). Immerhin ist es eines der ersten 3D Spiele der 2. Generation und die Bewegungsfreiheit war auch relativ neu für eine nicht Weltraumumgebung. Wie gesagt, die ersten 2 Teile hab ich wirklich gerne auf der PSX gespielt, während ich irgendwo im 3. Teil aufgehört und den 4. nur kurz angespielt habe.
Hauptsystem: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 64MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11
Benutzeravatar
CptKlotz
Admin a.D.
Beiträge: 2960
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 23:36
Wohnort: Dorsten
Kontaktdaten:

Beitrag von CptKlotz »

Ich muß nochmal LucasArts kritisieren... So langsam bekomme ich schon fast ein schlechtes Gewissen dabei, wenn ich bedenke, wie viele tolle Spiele es von LucasArts gibt...

Zur Zeit ärgere ich mich mal wieder über:


Dark Forces: Das Doom für Masochisten?

Eigentlich ist Dark Forces wirklich gut gemacht: Die 3D-Engine ist prima, im Vergleich zur Doom-Engine kann sie sogar Räume über anderen Räumen darstellen oder Brücken, die man über-, aber auch unterqueren kann. Wie bei Heretic und Hexen kann man nach oben und nach unten gucken, Mouse-Freelook gibt's leider auch hier nicht. Dafür kann man allerdings springen und sich ducken.

Der Soundtrack klingt auf dem Sound Canvas richtig gut (Auf dem MT-32 dagegen übel) und die Star-Wars-Atmosphäre kommt gut rüber.

Eigentlich sind also alle Zutaten für ein gelungenes Spiel vorhanden. Leider läßt das Spiel-Design zu wünschen übrig:

In der Presse wurden damals immer die riesigen Levels von Dark Forces gelobt. Kein Zweifel, die hat das Spiel wirklich. Aber leider verlaufe ich mich immer wieder in den endlosen Korridoren oder irre ziellos umher, auf der Suche nach dem Schalter, den man irgendwo umlegen muß, damit irgendwo anders etwas passiert. Weil die meisten Gegner dann schon tot sind, ist diese Lauferei umso langweiliger.

Außerdem ist auffällig, daß es relativ viele "Jump'n'Run"-Einlagen gibt, bei denen man irgendwelche mehr oder weniger schwierigen Sprünge machen muß. Häufig geschieht dies auch noch über klaffenden Abgründen. Springt man daneben, verliert man ein Leben.

Angesichts der großen Levels und der Hüpf-Einlagen frage ich mich, wieso das Spiel kein anständiges Load&Save spendiert bekommen hat, wie es bei id Software jedes Spiel seit Keen 4 hat. Erstens könnte ich dann vor den fiesen Stellen speichern, außerdem könnte ich eine Pause einlegen, wenn mir das erforschen der Levels zu langweilig wird. Wenn ich bei Dark Forces gerade keine Lust mehr habe und meine DOS-Kiste abschalten will, darf ich beim nächsten Mal den ganzen Level wieder von vorne spielen.

Klar kann man jetzt einwenden, daß das Spiel zu leicht würde, wenn man vor jeder schwierigen Stelle abspeichert. Aber man muß die Funktion ja nicht dauernd benutzen, wenn man nicht will.

Fazit:
LucasArts hat versucht, ein größeres und besseres Doom zu erschaffen, was aber nur teilweise gelungen ist. An den Actionreichtum und den Nervenkitzel von Doom kommt Dark Forces nicht so recht ran. Im Gegenteil weist das Spiel deutliche Längen auf. Schade!
Der Nachfolger Jedi Knight hat jedenfalls bei Weitem mehr Spaß gemacht, aber der gehört ja als Win9x-Spiel in den Offtopic-Bereich :-)


Mal gucken, ob ich das Spiel noch durchspiele oder ob mich vorher der Frust und meine mangelnde Geduld packen :-)


Ach ja, Hexen habe ich jetzt auch mal angefangen zu spielen. Ich kann Eure Kritik nachvollziehen, dieses komische "Hub-System", bei dem mehrere Levels durch einen Zentralknoten verbunden sind, nervt irgendwie. Nennt mich altmodisch, aber ein linearer Levelablauf ist übersichtlicher. Da kann ich einen Level von Gegnern befreien, nach Geheimgängen suchen und weiterziehen.

Die Levels an sich scheinen mir bei Hexen tatsächlich etwas sehr verwirrend zu sein, vor allem ist mir nicht klar, ob ich die Schlüssel für Türen eines Levels immer in diesem einen Level finden muß oder ob die auch in einem anderen Level des gleichen Hubs versteckt sein können.

Ähnlich wie bei Dark Forces haben id und Raven hier evtl. ein bißchen zu viel des Guten getan, was die "Komplexität" angeht.
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
Benutzeravatar
Doctor Creep
DOS-Guru
Beiträge: 970
Registriert: Di 27. Jan 2009, 19:33

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von Doctor Creep »

CptKlotz hat geschrieben:Nachdem es ja schon einen Thread über unterbewertete Spiele gibt, könnten wir eigentlich auch mal über Spiele diskutieren, die überschätzt waren oder sind.

Ich fange mal mit Rebel Assault an. Dieses Spiel war ja, wenn man der damaligen Berichterstattung Glauben schenkt, so ziemlich die tollste Erfindung seit geschnittenem Brot.

(...)

Aber spielerisch bietet Rebel Assault eigentlich nicht wahnsinnig viel.

(...)

Ist Rebel Assault alles in allem ein schlechtes Spiel? Wahrscheinlich nicht, aber für überschätzt halte ich es in jedem Fall.

Die ansonsten eigentlich sehr strenge PC-Player hat dem Spiel sagenhafte 91 % gegeben und an Jubelei sparen Schneider und Werner zumindest im Meinungskasten auch nicht.
Das kann ich nur unterschreiben. Da fand ich das toll präsentierte CD-Game Mega Race spassiger (mit dem Flitzer kann man in den Rendervideos links/rechts/gasgeben, was ja durchaus realitisch ist). MR wurde von der PC-Player mässig bewertet.

BTW: Wurde Elite 2 hier schon erwähnt?
Der Knaller oder gehypter Müll? Die PC Player tendierte eher zu letzterem.
Aus heutiger Sicht muss ich Boris Schneider z.T. recht geben, allerdings bleibt das Kerngame für mich immer noch sehr gut, trotz aller Sperrigkeit der Präsentation.

BTW2: Im Fido Netz konnte man mit Doc Bobo damals über die PCP Frontier Wertung diskutieren - ich konnte mir nicht verkneifen einige sachliche Fehler im Test dem heutigen Microsoft-Daddelspezi aufs Brot zu schmieren *g*

Doc
DOSferatu
DOS-Übermensch
Beiträge: 1206
Registriert: Di 25. Sep 2007, 12:05
Kontaktdaten:

Beitrag von DOSferatu »

Meine zwei Cent:

Zum Tomb Raider muß ich sagen, daß ich das Spiel gut fand.
Und zwar nicht wegen des komischen Leveldesigns. Und Lara ist auch nicht gerade mein Typ: Aufgepumpte Brüste und Lippen, diese komischen Augenbrauen - das ist so dieser 90er Jahre Stil, den ich so gar nicht abkann, ABER:
Ich fand gut, daß es bei einem 3D-Spiel mal eher so eine Art "Action-Adventure" oder so war. Also nicht nur knüppeln und ballern, sondern auch Geschicklichkeit (bei Sprüngen und Herumhangeln) und Rätsellösen. Das war mal eine gute Kombination.
Aber mein Orientierungssinn ist in 3D-Spielen genau wie im richtigen Leben: Mangelhaft bis ungenügend... Das "im Level verlaufen" kenn ich aus VIELEN 3D-Spielen und je eintöniger die Texturen sind, umso leichter verlaufe ich mich. Beispiel: Wolfenstein 3D, da gibts andauernd die gleichen Wandtexturen und immer wechselnd lange Gänge und große Räume. Da war das Finden der Schlüssel und des Levelausgangs für mich eher ein Glücksfall. Genau wie bei Descent: Fast nur diese Felswände-Texturen.... Klar, davon handelt ja das Spiel, aber ich verfliege mich deswegen eben andauernd, weil jede Ecke gleich aussieht. Und sowas ähnliches trat eben auch stellenweise bei TombRaider auf. (Ich kenne nur TombRaider Teil 1. Die anderen Teile sind für das Feindsystem, sowas kenne ich nicht.)
Und einer der Gründe, warum ich lieber 2D-Spiele spiele mag sein, weil ich mich in 3D-Spielen so oft verlaufe.
Zu Dark Forces kann ich die Aussagen nur bestätigen: Gute Engine, aber wird leider wahnsinnig langatmig.
Das Problem bei vielen Spielen ist, daß man irgendwann mal angefangen hat, Spiele einzig und allein auf die Qualität der Grafik und dere Grafikengine auszurichten. Klar, wenn man Werbung macht, kann man mit schicken InGame Bildern protzen und wenn man das irgendwo sieht, macht es auf den ersten Blick einen Rieseneindruck. Aber längerfristig interessiert mich die Grafik eher nur noch mittelmäßig, wenn ich ein Spiel eine Weile spiele. Da achte ich dann ehrlich gesagt kaum noch darauf. Und wenn ein Spiel nicht mehr zu bieten hat als die hochauflösende Grafik und die beste 3D-Engine aller Zeiten... Dann ist es für mich eben eher 'ne teure Grafikdemo, aber kein interessantes Spiel mehr.
Benutzeravatar
Doctor Creep
DOS-Guru
Beiträge: 970
Registriert: Di 27. Jan 2009, 19:33

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von Doctor Creep »

In der aktuellen PC Games hab ich gerade was über Rebel Assault gefunden:

-snip-

Meisterwerke

Es ist nicht die Matsch-Grafik, die Rebel Assault heutzutage zu einer anstrengenden Erfahrung macht. Es ist das Gameplay, stumpf und anspruchslos, das Köpfe in Fassungslosigkeit schütteln lässt: Wie konnte eine schlichte Arcade-Ballerei im Jahr 1993 nur solch einen Kultstatus erlangen? Die Antwort auf die Frage liegt weniger im Spiel selbst, sondern vielmehr im damals neumodischen Datenträger, auf dem es verkauft wurde - der guten, alten CD-ROM.

(...)

Meist hatte man in allen Einsätzen aber eh nur zwei Dinge zu tun: Gegner und andere Ziele abschießen und hin und wieder mal einem Hindernis ausweichen. Selbst Moorhuhn-Spiele bieten da nicht viel weniger.

-snap-

Und dann kommt in dem Artikel das große ABER (von einem Redakteur, der altersmässig in den frühen 1990s wohl noch mit der Trompete um den Weihnachtsbaum lief)...

IMO gibt's da kein aber - für mich war Rebel Assault auch daaamals (TM) nicht der Bringer. Ich habe Ballereien auf Kirmes-Niveau, durch die man quasi auf Schienen von Level zu Level gelangt, schon immer als langweilig empfunden.

IMO war Rebel Assault auf keinen Fall eine 91 - ich benutze das Attribut "überbewertet" sonst so gut wie nie - aber in diesem Fall passt es IMO wie der Todesstern zu Darth Vader. Vielleicht bin ich auch einfach nicht Star Wars Fanboy genug... (Stille Mitteilung an mich: Muss "Fanboys" zuende schauen)

Doc
Benutzeravatar
CptKlotz
Admin a.D.
Beiträge: 2960
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 23:36
Wohnort: Dorsten
Kontaktdaten:

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von CptKlotz »

Hmm... interessanter Fund. Ich gucke nur noch ganz selten in eine aktuelle Spielezeitschrift hinein, aber ich habe den Eindruck, daß solche "Retro-Ecken" durchaus in Mode sind (obwohl "wir" doch eigentlich nicht mehr zur werberelevanten Zielgruppe der 8- bis 14-jährigen gehören).

Oft habe ich in Zeitschriften (und nicht nur da) allerdings das Gefühl, daß automatisch gilt "alt = doof"... Klar, man muß ja die Anzeigenkunden bei Laune halten und deswegen wird jedes Jahr das Rad neu erfunden - kleinste Unterschiede werden dann "abgefeiert" wie Weltrevolutionen, damit der Leser auch merkt, was er jetzt unbedingt konsumieren muß.

Alles, was weniger als Full-HD-Auflösung hat, ist ja heutzutage anscheinend "per Definition" auch schon "Klötzchengrafik". Zumindest für 17-jährige Praktikanten und Jungredakteure, die ein Atari 2600 nur noch vom Hörensagen kennen und unter "Retro" Windows 98 und Nintendo 64 verstehen :-)


In Sachen Rebel Assault scheint sich die Meinung des Redakteurs aber ziemlich mit der meinigen zu decken, wobei ich gerne lesen würde, was sein "Aber"-Einwand jetzt war :-)

Nur am Medium hat der Erfolg wohl auch nicht gelegen, eher schon an dem Faktor "Film zum Mitspielen mit Star-Wars-Atmosphäre".

Ich *bin* ein recht großer Fan der alten Star-Wars-Trilogie, finde das Spiel deswegen aber auch höchstens minimal besser. Das oben erwähnte Tie Fighter würde ich dagegen auch durchaus Leuten empfehlen, die sonst nichts mit Star Wars am Hut haben, sofern sie sich wenigstens ein bißchen für das Genre "Raumkampf-Simulation" begeistern können.

Ich glaube, Leuten, die einen "interaktiven Film" + Weltraumspiel suchen, würde ich eher zu Wing Commander 3 raten. Das spielt sich wenigstens anständig und sieht auch in den Flugsequenzen besser aus.
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
Benutzeravatar
Doctor Creep
DOS-Guru
Beiträge: 970
Registriert: Di 27. Jan 2009, 19:33

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von Doctor Creep »

Vielleicht war Rebel Assault schon als Vorbote zu sehen, auf das was noch kommen mag. Als Vorbote auf die Casual Games, viel Grafikgeblende und heiße Luft - kaum Inhalt (heute würde ich z.B. auch die unsäglichen Rennspiele "F1 2010" und "Colin McRae DIRT" dazu zählen)

CptKlotz hat geschrieben:wobei ich gerne lesen würde, was sein "Aber"-Einwand jetzt war :-)
Ok ;)

-snip-

(...)

Das Besondere an dem Geballer war also nicht das Gameplay, sondern seine innovative Inszenierung: Alle Levels lagen als vorgerenderte, herrlich pixelige Filmsequenzen vor. Der Spieler konnte sich so nicht frei in den Umgebungen bewegen, Rebel Assault ist daher nichts anderes als ein Rail Shooter. Der Grund dafür ist natürlich die mangelnde Rechenleistung - 1993 waren Computer noch weit davon entfernt, derartige Grafiken in Echtzeit zu berechnen, also waren Video-Levels die einzige Option für Lucas Arts.

(...)

Das erste Rebel Assault war ein riesiger Erfolg und sendete damit ein wichtiges Signal durch die Industrie: Spiele auf CD-ROM können sich super verkaufen! Bis heute sagt man Rebel Assault deshalb nach, es sei ein wichtiger Grund für den raschen Erfolg des CD-ROM-Laufwerks gewesen. Dass ihm allein diese Ehre gebührt, darf zwar bezweifelt werden, doch tatsächlich war ab 1994 kaum ein Spiel in Entwicklung, das ohne Filmsequenzen und Digitalbombast auskam - das Zeitalter winziger Plastikdisketten war vorbei.
Für diesen Beitrag gebührt Lucas Arts besonderes Lob und wir ehren Rebel Assault deshalb als Meisterwerk der Spielegeschichte.

-snap-

In meiner Clique war das so: Zwei haben sich tatsächlich nur für Rebel Assault das CD-Laufwerk geholt - der Rest (inkl. meiner Wenigkeit), so 5 Leute, ließ das strunzdoofe Geballer kalt, und wir daddelten lieber echte 3D-Perlen wie Ultima Underworld, F1GP, IndyCar + Nascar Racing (da brauchte man tatsächlich nur die "winzigen Plastikdisketten" für)

Das CD-Laufwerk holte ich mir auch bald, aber aus anderen Gründen *g*

Doc
Gabumon
HELP.COM-Benutzer
Beiträge: 48
Registriert: Do 7. Feb 2008, 06:47

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von Gabumon »

Es ist schlichtweg unmöglich die Rebel Assault faszinisation heute nachfühlen zu können, ich kann es ja auch nicht mehr. Aber ich kann mich daran erinnern wutentbrannt in den Joystick gebissen zu haben, und das Level trotzem neu zu starten und immer und immer wieder nur um mehr von den videosequenzen und des Spieles zu sehen..

Auch wenn das Spiel damals höllisch kurz war, man musste es einfach Spielen..

Viel schlimmer fand ich 7th Guest, selbst die 60er wertungen sind viel viel viel zu hoch, das ding hatte nix, keine gute story, keine guten rätsel nichts, nur Grafik... und war zudem einfach nur unfair schwer..
Benutzeravatar
Doctor Creep
DOS-Guru
Beiträge: 970
Registriert: Di 27. Jan 2009, 19:33

Re: Der "überschätzte Spiele"-Thread

Beitrag von Doctor Creep »

Gabumon hat geschrieben:Es ist schlichtweg unmöglich die Rebel Assault faszinisation heute nachfühlen zu können, ich kann es ja auch nicht mehr. .
Ich hatte wie gesagt schon daaamals (TM) meine Probleme nachvollziehen zu können warum man das Teil unbedingt haben musste. Genau genommen hab ichs beim Kumpel schulterzuckend kurz angespielt.
Das Wort "Faszination" fiel bzw. fällt mir eher im Zusammenhang mit Meilensteinen wie Ultima Underworld 2 oder Formula One Grand Prix ein, die auch spielerisch 1A sind, und nicht nur durch tolle Grafik und Technik blenden.

Was 7th Guest angeht noch was dazu aus diesem Thread:

http://www.dosforum.de/viewtopic.php?f=2&t=5811&p=15141

-snip-

Hehe - dazu passt auch wunderbar Boris Schneiders Kommentar zu 7th Guest (199,- DM UVP!) aus der PC Player 6/1993:

"Sensation oder Scharlatanerie? Ich neige fast zur zweiten Meinung, denn 700 MByte Verpackung für 22 Denksportaufgaben ist einfach nur dreist. Schließlich stammen manche der »Puzzles« noch aus dem letzten Jahrhundert. »Acht-Damen-Problem« und klassische Labyrinthe gewinnen wahrlich nicht den Innovationspreis."

-snap-

Hatte auf jeden Fall superbe Mukke (mit der SC-55)

http://www.alice-dsl.net/lgoerke/t7thg.ogg

Doc
Zuletzt geändert von Doctor Creep am So 30. Jan 2011, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
Antworten