von mkarcher » Di 26. Mai 2026, 23:30
Man kann DOS auch in einem Grafikmodus benutzen. DOS selbst nutzt vom Grafikkarten-BIOS nur die "Schreibe einen Buchstaben wie ein Terminal"-Funktion, die alle möglichen Zeichen darstellen kann, aber auch LF (bewegt den Cursor eine Zeile nach unten, wenn notwendig wird gescrollt), CR (bewegt den Cursor an den Anfang der aktuellen Zeile), Backspace (bewegt den Cursor ein Zeichen zurück, sofern er nicht schon in der ersten Spalte steht) und BEL (piept) behandeln. Diese Funktionalitäten werden auch in Grafikmodi angeboten, wobei das Scrolling bei 800x600 mit 16 Farben für jede gescrollte Zeile 256KB Daten im Grafikspeicher verschieben muss - das dauert ein Weilchen.
Mit "DOS benutzen" meine ich COMMAND.COM ausführen, interne Kommandos wie DIR oder COPY, auch externe Kommandos wie XCOPY oder FORMAT. Diese Kommandos kümmern sich gar nicht darum, in welchem Modus die Grafikkarte ist. Ganz anders dagegen sieht es mit "Vollbild"-Anwendungen aus, und da gehören auch alle Editoren dazu, die mehr können als edlin, insbesondere also EDIT/QBASIC von MS-DOS 5.0 und EDITOR von DR-DOS. Die meisten dieser Programme prüfen nach, ob ein Monochrom-Modus (MDA-Modus 7: 80x25 auf MDA/Hercules oder EGA mit MDA-Monitor; EGA-Modus 0Fh: 640x350 Grafik auf EGA mit MDA-Monitor) aktiv ist, und schalten dann aktiv in Modus 7 (MDA-Text 80x25), und ansonsten in Modus 3 (CGA/EGA/CGA-Text 80x25 mit Farbe). Durch diese Modus-Umschaltung geht ein vorheriges Einstellen des 800x600-Grafikmodus verloren. Weiterhin können die meisten dieser Programme mit anderen Bildschirmgrößen als 80x25 nicht umgehen; einige können auch 80x43 oder 80x50, wie es auch von MODE CON eingerichtet werden kann.
Sofern es in diesem Thread nur um die Ausführung reiner Text-Ein-Ausgabe-Programme wie die oben aufgezählten Programme geht, oder Programme, die in der Tat in der Lage sind, andere Formate als 80*irgendwas zu nutzen, empfehle ich, statt des Grafikmodus 800x600 den zugehörigen 100x37-Textmodus zu nutzen. Dieser stellt 800x592 Pixel aus Zeichen mit je 8*16 Pixeln dar, ist aber als Textmodus für die schnelle Textausgabe deutlich besser geeignet, und bietet einen hardwaregestützten blinkenden Cursor.
Wenn das bei jedem Start von DOS passieren soll, ist es sinnvoll, "das utility" (ich glaube, das geht mit vmode bei der ET4000) aus der CONFIG.SYS mit "INSTALL=" zu starten. Je nach DOS-Version wirkt das erst, wenn alle DEVICE=-Zeilen bearbeitet wurden, aber das ist der früheste Zeitpunkt im Bootvorgang, wo man beliebige Utilities starten kann.
Man kann DOS auch in einem Grafikmodus benutzen. DOS selbst nutzt vom Grafikkarten-BIOS nur die "Schreibe einen Buchstaben wie ein Terminal"-Funktion, die alle möglichen Zeichen darstellen kann, aber auch LF (bewegt den Cursor eine Zeile nach unten, wenn notwendig wird gescrollt), CR (bewegt den Cursor an den Anfang der aktuellen Zeile), Backspace (bewegt den Cursor ein Zeichen zurück, sofern er nicht schon in der ersten Spalte steht) und BEL (piept) behandeln. Diese Funktionalitäten werden auch in Grafikmodi angeboten, wobei das Scrolling bei 800x600 mit 16 Farben für jede gescrollte Zeile 256KB Daten im Grafikspeicher verschieben muss - das dauert ein Weilchen.
Mit "DOS benutzen" meine ich COMMAND.COM ausführen, interne Kommandos wie DIR oder COPY, auch externe Kommandos wie XCOPY oder FORMAT. Diese Kommandos kümmern sich gar nicht darum, in welchem Modus die Grafikkarte ist. Ganz anders dagegen sieht es mit "Vollbild"-Anwendungen aus, und da gehören auch alle Editoren dazu, die mehr können als edlin, insbesondere also EDIT/QBASIC von MS-DOS 5.0 und EDITOR von DR-DOS. Die meisten dieser Programme prüfen nach, ob ein Monochrom-Modus (MDA-Modus 7: 80x25 auf MDA/Hercules oder EGA mit MDA-Monitor; EGA-Modus 0Fh: 640x350 Grafik auf EGA mit MDA-Monitor) aktiv ist, und schalten dann aktiv in Modus 7 (MDA-Text 80x25), und ansonsten in Modus 3 (CGA/EGA/CGA-Text 80x25 mit Farbe). Durch diese Modus-Umschaltung geht ein vorheriges Einstellen des 800x600-Grafikmodus verloren. Weiterhin können die meisten dieser Programme mit anderen Bildschirmgrößen als 80x25 nicht umgehen; einige können auch 80x43 oder 80x50, wie es auch von MODE CON eingerichtet werden kann.
Sofern es in diesem Thread nur um die Ausführung reiner Text-Ein-Ausgabe-Programme wie die oben aufgezählten Programme geht, oder Programme, die in der Tat in der Lage sind, andere Formate als 80*irgendwas zu nutzen, empfehle ich, statt des Grafikmodus 800x600 den zugehörigen 100x37-Textmodus zu nutzen. Dieser stellt 800x592 Pixel aus Zeichen mit je 8*16 Pixeln dar, ist aber als Textmodus für die schnelle Textausgabe deutlich besser geeignet, und bietet einen hardwaregestützten blinkenden Cursor.
Wenn das bei jedem Start von DOS passieren soll, ist es sinnvoll, "das utility" (ich glaube, das geht mit vmode bei der ET4000) aus der CONFIG.SYS mit "INSTALL=" zu starten. Je nach DOS-Version wirkt das erst, wenn alle DEVICE=-Zeilen bearbeitet wurden, aber das ist der früheste Zeitpunkt im Bootvorgang, wo man beliebige Utilities starten kann.