Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

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Thomas
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Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Mi 20. Mär 2019, 01:28

Hi Leute.
Wie oben beschrieben plane ich folgendes Projekt.
Jetzt stellt sich aber heraus dass die Komponenten die ich damals hatte sehr selten und noch sehr viel teurer sind.
Das Mainboard zb gibt es nur einmal in der ganzen Bucht für knapp über 150€. Ein fic 486-gio-vt2 oder soyo SY-25P gibt es schon für 59.
Da weiß ich aber halt nicht was besser ist. Oder IDE Controller. Ich hatte einen Goldstar Prime 2c isa. Habe jetzt ein Konvolut wo aber gerade der nicht drin ist. Tseng ET4000 Isa auch recht teuer. Da wäre mir eine vl Karte lieber, kenne aber nicht eine. :oops:
Habe jetzt eine noname ISA mit Cirrus Chip für 10 bekommen.
Naja, Mal schauen. Für Tipps bin ich dankbar. Ist schon zu lang her und wirklich beschäftigt habe ich mich seiner Zeit nicht mit Hardware. War so von 91 - 96 wo ich den Rechner benutzt habe. Also von 11-16 Jahren. Ihr könnt euch denken wie "wertvoll" der pc damals war... :-(

Edit: da habe ich auch schon die erste Frage:
Wenn man das soyo mit dem fic vergleicht sind beide Chipsätze wohl nicht die perfomantesten. Aber wie groß ist der unterschied? Das soyo soll ja im Cache hervorragend sein aber beim fic sagt mir die Slot Anordnung wesentlich mehr zu.
Und wie ist der unterschied zu dem Dataexpert mit Opti 495sx dass ich damals hatte?
Ach, und inwiefern unterscheiden sich Fic 486-gio-vt2 und Fic 486-gio-vp?

Danke Euch
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon rique » Mi 20. Mär 2019, 10:59

Für welches Board du dich entscheiden möchtest, können andere dir nicht objektiv beraten, da auch persönliche Vorlieben mit hineinfließen.
Überlege dir in Ruhe wofür du den Rechner aufbauen möchtest. Vorstellbar sind z.B. folgende typischen Kategorien, nach denen viele Vorgehen. Anschließend musst du dir dazu den Wunsch-Chipsatz und Boardhersteller wählen.

- "schnellste" 486er Plattform mit PCI aufbauen: geeignete Chipsätze z.B: UMC 8881/8886 (z.B. Biostar 8433UUD-A, Shuttle HOT-433), SiS 496/497 (z.B. ASUS 486sp3, Zida 4DPS)
- "schnellster" VLB-486er: geeignete Chipsätze: SiS 471/407 (z.B. ASUS SV2GX4)
- früher reiner ISA-486
- 486er wie man ihn damals hatte
- Komplettsysteme
etc.

Die oben genannten sehr beliebten Boards werden natürlich hochpreisig gehandelt und sind schwer zu bekommen. Natürlich muss man diesen Boards nicht verfallen, auch wenn sie natürlich reizvoll sind, da es auch darüber hinaus viele solide und stabile Boards für einen Bruchteil der Kosten zu erhalten sind, wenn man keine Benchmarkrekorde aufstellen möchte.
Du kommst nicht umhin, dich umzusehen (Foren, Hardware-Seiten, ...) und entsprechend viel zu lesen und zu vergleichen, um deine Wahl zu treffen. Dabei sind z.B: diverse Punkte zu beachten, worauf es einem ankommt: vefügbare Slot-Arten (ISA, VLB, PCI), Speicherart (30/72 Pin, FPM, EDO), IDE-onboard, Pufferbatterie-Art (verlöteter Akku, Dallas-Modul, Knopfzeller), funktionsfähiger Mausanschluß vorhanden, welche CPUs werden unterstützt, engt die CPU inkl Kühler die Länge von Steckkarten ein aufgrund der Position auf dem Board, Wunsch-Chipsatz, etc.

Hier findest du z.B. viele Boards im Detail:Total Hardware 99

Mein Tipp: Fange günstig mit dem an, was dir in die Hände fällt, um erste Erfahrungen zu sammeln und deine Vorleiben zu entdecken. Steigern kannst du dich dann immer noch.

Viel Spaß! :)
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Mi 20. Mär 2019, 11:20

Das ist doch Mal ne Aussage. Vielen, vielen Dank.
Also, wollen würde ich gern meinen von damals aber wie ich schon schrieb, nur 1 Board momentan und das für 152 Euro.
Kann ich aber momentan nicht investieren.
Und warten? Hmmm... Ich habe halt Angst dass die Preise noch höher klettern und oder es noch weniger Angebot geben wird.
Ich glaube auch nicht dass das gesuchte Dataexpert seinerzeit ein highend Board war. Ich hatte einen Vobis Highscreen komplett PC.
Mich würde dieses Fic reizen aber sind da 59 + Versand noch OK? Immerhin kommt es mit 2x8 MB PS/2 Modulen daher. Aber ohne CPU.
Leider weiß ich nicht wie schnell mein Rechner damals war. Ich kann es nur so beschreiben: DOOM mit Statusbar flüssig ohne also max Vollbild leicht ruckelig. Dann gab's dieses tolle Poster in der PC Player: "Strike Commander really fly's with a 486DX/2" hatte auf meinem aber auch schon etwas geruckelt. Da wäre ich mit dem FiC Leistungsmaßig sicher noch drunter bei gleicher CPU. Das angebotene hat auch nur die Hälfte Cache gesteckt. Weiß aber nicht ob's jetzt 128, 256 oder gar 512 kB sind. Meiner hatte 256kB.
Und es soll ein VLB system sein.
PS/2 Module habe ich 6x4MB FP
Simms gar keine mehr.
Das soyo wäre ja so ein Kandidat mit dem von dir erwähnten SiS Chipsatz.
Aber da sind alle drei VL Slots ganz unten. Grafik habe ich noch keine VLB, soll aber noch dazu. Habe einen VLB multi io den ich dann auch gern verwenden würde. Oder bringt es nix gegenüber Isa? Können ja eh nur max PIO 4 die alten systeme, meine ich.
Wenn ich ein preiswertes Board mit zwei VL, DX/2 66 und ps2 Sockets könnte ich ein laufendes system aufbauen. Isa Grafik mit CL Chip ist ja unterwegs.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon rique » Mi 20. Mär 2019, 11:56

VLB-Grakas sind natürlich deutlich leistungsfähiger, entsprechende Grafik-Chipsätze vorrausgesetzt. Jedoch gehen auch hier die Preise mit der Zeit sukzessive höher, bedeutet jedoch nicht, dass das im Wochenrythmus passiert. Von daher musst du jetzt keine voreiligen Hamsterkäufe tätigen, zu mal man genau dann dazu neigt, zu viel zu bezahlen. ;-)
Ich bleibe meinem Rat: Nimm dir Zeit, belese dich stetig weiter, sammel Erfahrungen mit dem was du hast bzw. leicht und günstig bekommst. Wenn du dann versierter bist, kannst du gezielt nach Wunschkomponenten ausschau halten und die Marktpreislage erfassen und bei für dich guten Angeboten zuschlagen.

Zu Grafikkarten findest du im Forum hier und anderen genug Themen, um in die Thematik einzusteigen.

Ein vermutlich auch für dich interessanter Forums-Thread, dürfte der hier sein: The Ultimate 486 Benchmark Comparison.

Um Leistungen deines Systems vergleichen zu können: Phils DOS Benchmark Pack und Phils Ultimate VGA Benchmark Database Project.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Mi 20. Mär 2019, 12:21

OK, danke dir nochmal.
Ja, Phil's benches sind mir bekannt.
VLB Karten sind sicher etwas teurer, klar. Oder nicht verfügbar.
Mit ob es einen Unterschied macht, meinte ich aber nicht die GraKa sondern den io Controller. Wird der Festplatten Durchsatz dadurch wirklich so viel besser?
Naja, ich belege mich dann Mal weiter, was aber nicht bedeutet dass hier keiner mehr reinschreiben braucht. :-)
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon rique » Mi 20. Mär 2019, 12:28

Ja natürlich haben entsprechende VLB-Kontroller besseren Durchsatz, als ISA.
Ein schönes Modell ist z.B. TEKRAM DC-680.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Mi 20. Mär 2019, 12:47

OK. Ich habe einen noname mit Goldstar Prime 2c und promise Chip.

IMG_20190320_124442-478x264.png
IMG_20190320_124442-478x264.png (201.98 KiB) 692 mal betrachtet
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon rique » Mi 20. Mär 2019, 13:05

Völlig ausreichend zu Beginn!
Es werden aber vermutlich nur Festplatten bis maximal 512MB vom Kontroller/Bios erkannt werden, nehme ich an.
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Beitragvon Thomas » Mi 20. Mär 2019, 15:51

Davon gehe ich auch aus. Damit muss ich dann aber leben. Aber ich habe noch die Hoffnung dass durch manuelle Eingabe der chs mehr geht, wie bei Oli.
Schaum mer Mal. Wenn zu Beginn mit der Isa Grafik net wieder alles schwarze rot flackert, wie damals mit meiner ET4000 bin ich schon glücklich.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Fr 12. Apr 2019, 16:10

So, es nimmt form und Gestalt an. Ich habe jetzt ein Board bekommen, TMC PAT48PG 0.30 ( hier bei FGB's Seite Amoretro.de: http://www.amoretro.de/2012/01/tmc-pat4 ... board.html )
komplett mit DX/2 66, 2x16MB PS/2 EDO 60ns, die aber darauf nicht laufen, dafür in meinem GA-586HX und einer Cirrus Logic VLB mit 1MB. Das ganze für 50€.
Speicher hatte ich noch 32MB FPM die allerdings bei jedem Kaltstart einen "Memory Check Error" im Post verursachen. Rechner läuft aber bisher.
Controller ist der oben gepostete.
Leider war kein Kühler dabei und ein Socket 7 ist zu groß für diese Plastik Clips Befestigung.
Wen es interessiert: ich habe einen ca. Erbsengroßen Klecks Leitpaste auf die CPU und je einen winzigen Tropfen Sekundenkleber links und rechts davon aufgetragen, sodass der Kleber (hoffentlich) nicht auf die CPU Beschriftung kommt, fals der Kühler doch Mal wieder ab soll. So passt auch ein S7 Kühler auf die kleine 486 CPU :idea: :-)
Nach ca 12-15 Minuten Betrieb ohne Lüfter wird der Kühlkörper unangenehm warm, also gehe ich davon aus dass die Ableitung gut funktioniert.
Meine Festplatte wird im BIOS als LBA mit 2GB erkannt, läuft aber unter DOS bisher anstandslos mit ihren 8GB verteilt auf vier Partitionen.
Fazit: Der Rechner macht wirklich Freude.
ToDo: neuen Tonnenakku einlöten oder Batterypack anschließen. Bisher habe ich aber noch nichts gefunden wie der vier polige Anschluss beschaltet ist.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Gamepower » Fr 12. Apr 2019, 18:48

Bei den 4 poligen Anschlüssen brauchst nur die äußeren 2... Pin 1 ist V+, Pin 4 ist GND.

Ist ewig her, als ich solche Batteriepacks noch verwendet habe... Aber, soviel weis ich noch ;)
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Thomas » Fr 12. Apr 2019, 20:16

Ja, ich würde auch lieber einen Knopfzellenhalter auflöten aber wie ist das dann mit der Diode? Einfach am Pluspol der Batt die Anode der Diode anlöten und Kathode aufs Board? Oder genau andersrum, Kathode an Minuspol und Anode aufs Board? Und ist eine 3V Lithium das richtige? Als Leerlaufladespannung messe ich nur 2,0V.
Außerdem wäre das Board dann verändert. Verbessert zwar, aber nicht original und ich stehe auf Authentizität.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Gamepower » Sa 13. Apr 2019, 06:30

Ich schlage vor, dass Du den Stromfluss zur Batterie sperrst. Das geht auch anders herum.... Wichtig ist nur, das die Batterie nicht geladen wird. Oder, Du hängst Dir ein Akku an den Batt. Anschluss...

Aber, hat das Board überhaupt eine Ladeschaltung...? Ich habe den Schaltplan gerade nicht da...
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon b20a9 » Sa 13. Apr 2019, 10:54

Ich würde definitiv eine Diode dazwischen hängen, wenn du zukünftig mit knopfzellenhalter am Platz des Tonnenakkus arbeiten willst. Es gibt extra Halter mit integrierter Diode zu dem Zwecke. Am Tonnenakku liegt im Betrieb schließlich mindestens 3v (vlt. sogar5?) Spannung an, um diesen wieder aufzuladen. (eine komplexe Ladeelektronik vermute ich nicht dahinter) . Eine Lithium-Knopfzelle ist kein Akku und ich würde das Experiment nicht wagen, wie sie darauf reagiert.
Ich habe bei meinem alten Board so gemacht: Tonnenakku rausgelötet. An den externen Batterieconnector von einem alten Kabel cd rom zur Soundkarte den Stecker verwendet, der genau passt, Plus- und Minuspol entsprechend an ein 2x AA Batteriepack gelötet. Sind dan mit Alkalibatterien auch 3v und funktioniert bestens. Und das Mainboard bleibt unverändert, da man das Pack jederzeit abstecken kann.
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Re: Aufbau meines ersten PCs 486DX2/66 mit alternativen Teilen

Beitragvon Gamepower » Sa 13. Apr 2019, 21:30

b20a9 hat geschrieben:Ich würde definitiv eine Diode dazwischen hängen, wenn du zukünftig mit knopfzellenhalter am Platz des Tonnenakkus arbeiten willst. Es gibt extra Halter mit integrierter Diode zu dem Zwecke. Am Tonnenakku liegt im Betrieb schließlich mindestens 3v (vlt. sogar5?) Spannung an, um diesen wieder aufzuladen. (eine komplexe Ladeelektronik vermute ich nicht dahinter) . Eine Lithium-Knopfzelle ist kein Akku und ich würde das Experiment nicht wagen, wie sie darauf reagiert.
Ich habe bei meinem alten Board so gemacht: Tonnenakku rausgelötet. An den externen Batterieconnector von einem alten Kabel cd rom zur Soundkarte den Stecker verwendet, der genau passt, Plus- und Minuspol entsprechend an ein 2x AA Batteriepack gelötet. Sind dan mit Alkalibatterien auch 3v und funktioniert bestens. Und das Mainboard bleibt unverändert, da man das Pack jederzeit abstecken kann.


Dem kann ich nur zustimmen. Mache das einfach so, wie hier beschrieben :)

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