Commodore-PC zugelaufen

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Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » Mo 7. Jan 2019, 18:59

Mir ist ein Commodore-PC30III zugelaufen, der eine kaputte Festplatte und ein leeres Uhrenmodul hatte. Es fing alles damit an, dass ich für meinen Amiga2000 schon immer ein A2086-Bridgeboard gesucht hatte, aber nie eins fand. Irgendwann bin ich dabei über einen Commodore-PC gestolpert, den ich inzwischen soweit hab, dass ich ihn mit der DOS-Bootdiskette starten kann. Da die Festplatte definitiv nicht will, habe ich eins der beliebten Pollin-DOMs mit 128 MB eingebaut und versucht zum Laufen zu bekommen. Das ging nicht, und auf der Suche nach einer Lösung bin ich hier gelandet, wo ein paar Jahre früher auch schonmal jemand genau bis dahin gekommen war. Lustig ist, das ich das DOM völlig problemlos mit FDISK in 4 Partitionen teilen konnte (DOS 3.3 vom C= A2088 XT-Bridgeboard). Auch das Formatieren läuft völlig problemlos durch, "sys c:" auch - nur starten will er von der Partition nicht und chkdsk meldet, dass er weder FAT1 noch FAT2 lesen könne. Ich kann beliebig Dateien auf die Partitionen kopieren und wieder löschen, nur booten will er nicht, obwohl C: laut FDISK auf "A" steht, also aktiv ist.
Das Problem liegt im BIOS, wo lediglich vordefinierte Festplattentypen ausgewählt werden können, aber keine eigenen Geometriedaten eingegeben werden können.
Casimir67
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Casimir67 » Mo 7. Jan 2019, 20:14

Kann mich vage daran erinnern, das ich das per Diskmanager zum laufen gebracht habe.
Aber welche genau, weiß ich nicht mehr(Maxblast,Ontrack).Auf jedenfall musste ich einige Versionen ausprobieren, insbesondere ältere Versionen dieser Software.Phils Computer Lab ist schonmal eine Anlaufstelle.Von da musst du Dich sicherlich zu älteren Versionen durchhangeln.
Viel Glück
Osmodia

Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Osmodia » Mo 7. Jan 2019, 20:27

Der PC-30 III ist ein XT-Klon. Der hat kein IDE (ATA), sondern XTA. Da brauchst du mit dem DOM gar nicht weiter probieren, das geht nicht. Du brauchst einen XT-IDE-Controller, oder einen alten 8-bit MFM-Controller nebst passender Festplatte. XT-IDE ist natürlich besser, da geht dann auch eine CF-Karte dran.
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » Di 8. Jan 2019, 00:15

Das stimmt überhaupt nicht, der PC-30III ist ein richtiger AT, er hat einen AMD-80286 und den 16Bit-AT-BUS. Die XTs von Commodore waren die PC-10III (nur Diskette) und PC20-III (zusätzlich eine 20MB-Festplatte). Der PC-30III und PC-35III waren abgespeckte PC40-III. Sie hatten alle das gleiche Board, nur beim PC-40III war auch der Advanced Graphics Adapter (AGA, nicht zu verwechseln mit dem späteren AA-Chipset der Amigas) bestückt. Überhaupt waren die Commodore-PCs weit besser als die IBM-Billigteile, die sich nichtmal an die eigenen Spec's hielten und nur zwei Disklaufwerke unterstützten. Commodore hatte sämtliche lebenswichtige Schnittstellen mit einem eigenen Chipset auf die Mainboards integriert, die bei anderen PCs über Steckkarten nachgerüstet werden mußten. Die HD-Schnittstelle war schon eine echte AT-Schnittstelle, ebenfalls Teil des Commodore-Chipsatzes.
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Locutus » Di 8. Jan 2019, 09:39

Bitte keine off-topic "Erlebnisaufsätze" im Vorstellungsforum!

-> Verschoben!
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Vorstellung, war: Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » Di 8. Jan 2019, 21:12

Eigentlich war der Beitrag ja eigentlich als Vorstellung für meinen Benutzernamen ohne "+" gedacht, darum war er auch im ursprünglichen Bereich geschrieben...
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Locutus » Mi 9. Jan 2019, 11:11

Hi pehy,

wenn Du Mitglied werden möchtest, muss aus deiner Vorstellung hervorgehen:

1. Dass du längerfristiges Interesse am Forum hast und warum
2. Dass du nicht nur Probleme hast, sondern auch zur Problemlösung anderer beitragen möchtest

Das war für mich so nicht erkennbar. Für einzelne Probleme haben wir das Gästeforum - hier kann jeder auch unregistriert posten.

Gruß
Christoph
Gast

Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Gast » So 13. Jan 2019, 22:08

[quote="Locutus"]Hi pehy,

wenn Du Mitglied werden möchtest, muss aus deiner Vorstellung hervorgehen:

1. Dass du längerfristiges Interesse am Forum hast und warum
[/quote]
Das habe ich, auch wenn ich eher bei a1k.org als hier aktiv bin. Der Grund ist, wie schon beschrieben, dass ich eben im Amiga 2000 ein A2088-Bridgeboard und seit kurzem auch den Commodore-PC.
[quote]
2. Dass du nicht nur Probleme hast, sondern auch zur Problemlösung anderer beitragen möchtest
[/quote]
Na sicher doch, soweit ich dazu in der Lage bin. Inzwischen läuft der PC30-III auch wieder sehr schön. Ursache war die wirklich defekte Festplatte. Und nein, das 128MB-DOM von Pollin kann man mit diesem BIOS nicht betreiben, weil es keine User-definierten Einstellungen für Festplatten gibt.
[quote]
Das war für mich so nicht erkennbar. Für einzelne Probleme haben wir das Gästeforum - hier kann jeder auch unregistriert posten.
[/quote]
Klar, das würde auch gehen. Aber ich gucke schon ab und zu hier vorbei und wenn mir was interessantes auffällt oder ich selber was habe, was bei a1k.org eher unter "sonstiges" läuft, hier aber her passt, wär's hier eher aufgehoben. Zum Beispiel habe ich zum PC30-III eine Box mit einer sehr frühen ACAD-Version bekommen, was ja nun ganz sicher eher nach hier gehört...

Grüße, Peter
pehy+

Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » So 13. Jan 2019, 22:11

Mist, da ist mir das Quoting durchgegangen...
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Dosenware » Mo 14. Jan 2019, 10:15

Und nein, das 128MB-DOM von Pollin kann man mit diesem BIOS nicht betreiben, weil es keine User-definierten Einstellungen für Festplatten gibt.


Was spricht dagegen die Tabelle zu ändern? Die Parameter die das Ding unterstützt hast du ja - die kannst du dann im Biosdump suchen (damit weisst du wo die Tabelle ist) und anpassen.

Hmm, Bridgeboard...
Kommst du an das Pinout des Amiga 600 Adapters für das KCS PowerPC Board? Das meiste ist ja recht einfach herauszubekommen, jedoch ist da drauf noch ein Logikchip dessen Beschaltung ich nicht kenne. (Außerdem sind die Signale beim A500 und A600 teilweise anders Bezeichnet, was hier und da probleme bei der Zuordnung gibt)
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » Mo 14. Jan 2019, 17:47

[quote="Dosenware"][quote] Und nein, das 128MB-DOM von Pollin kann man mit diesem BIOS nicht betreiben, weil es keine User-definierten Einstellungen für Festplatten gibt.[/quote]

Was spricht dagegen die Tabelle zu ändern? Die Parameter die das Ding unterstützt hast du ja - die kannst du dann im Biosdump suchen (damit weisst du wo die Tabelle ist) und anpassen.
[/quote]
Das BIOS steckt in einem echten ROM. Im Prinzip müsste es gehen, das Image auszulesen und dann ein EPROM zu brennen. Ich habe aber noch eine intakte 40 MB Platte aufgetrieben.
[quote]
Hmm, Bridgeboard...
Kommst du an das Pinout des Amiga 600 Adapters für das KCS PowerPC Board? Das meiste ist ja recht einfach herauszubekommen, jedoch ist da drauf noch ein Logikchip dessen Beschaltung ich nicht kenne. (Außerdem sind die Signale beim A500 und A600 teilweise anders Bezeichnet, was hier und da probleme bei der Zuordnung gibt)[/quote]
Am besten mal auf a1k.org fragen, ich selber habe sowas noch nicht in echt gesehen. Man müsste sich mal die Schaltbilder ansehen und vergleichen, der A600 war ja doch schon etwas anders mit seinen IDE- und PCMCIA-Anschlüssen.

Grüße, Peter
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Dosenware » Mo 14. Jan 2019, 18:04

Ach, das Ding hängt auch nur an der Trapdoor und macht den 600er Slot zum 500er Slot an dem dann das eigentliche Bridgeboard hängt...
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon pehy+ » Di 15. Jan 2019, 21:56

So viel Logik kann auf dem Adapter nicht drauf sein, der A500-Steckplatz ist ja nicht viel mehr, als der 68000-Prozessorbus und ein paar Taktsignale. Beim A600 kann sich da nicht allzuviel unterscheiden, vielleicht fehlt ja irgendein Signal und muß aus was anderem abgeleitet werden. Pder der A600 greift auf Adressen zu, welche beim A500 leer sind und auf dem KCS-Board irgendwelche Seiteneffekte auslösen. Ich glaube, a1k.org ist für solche Fragen die beste Anlaufstelle! Ich kann ja mal da fragen, falls Du Dich da nicht selber melden möchtest.
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Re: Commodore-PC zugelaufen

Beitragvon Dosenware » Mi 16. Jan 2019, 18:47

Ist bloß 1 Chip - normale 74er Logik...

falls ich mal meinen Account wiederfinden sollte frag ich dort mal...

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