Fragen zum Schneider Euro PC

Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Mi 23. Nov 2016, 15:44

Hier ein paar Fragen zum Euro PC, die sich bei mir angesammelt haben, seit ich diesen Rechner besitzer:

1. Kann es sein, dass die eingebaute Hercules-Karte und der Monitor MM12 nicht 100%ig Hercules-kompatibel sind?
Folgende zwei Spiele lassen sich nicht starten, obwohl sie in DOSBox im Hercules-Modus funktionieren:

a) Titus the Fox: das Bild sieht aus, als ob der Monitor die Frequenz nicht verkraften würde.

b) MS Flight Simulator 3: das Bild bleibt nach dem Starten schwarz (man hört aber den Motor des Flugzeugs brummen).


2. Nach dem Booten von DOS 5.0 ist die Uhrzeit immer auf 0:00:00 gestellt (bei DOS 3.3 ist das nicht der Fall). Was ist die Ursache dafür, und kann man das irgendwie umgehen?
Die Systemuhr (zu sehen im Setup-Menü) zeigt jedoch die richtige Uhrzeit an.
[EDIT - Nachtrag: ich verwende das aktuellste Bios 2.08B, darin ist das Jahr 2000-Problem behoben.]


3. Ich verwende ein 100 MB-Ziplaufwerk (mit Palmzip-Treiber). Um alles in einer Partiton ansprechen zu können, verwende ich DOS 5.0. Der Dir-Befehl braucht leider nach dem Auflisten des Verzeichnisinhalts eine gefühlte Ewigkeit (10 Sekunden?), um den freien Speicherplatz zu ermitteln. Kann man dagegen etwas machen?
Ich habe auf Videos im Netz gesehen, dass andere Leute dieses Problem ebenfalls haben. Allerdings geht es in diesem Video auf einem Olivetti Prodest PC 1 deutlich schneller. Liegt das möglicherweise an den kleineren Partitionen und/oder an DOS 3.2?


4. Den eigenen Maus/Joystick-Port habe ich bis heute nicht verwenden können. Die entsprechende Einstellung im Setup hatte ich natürlich vorgenommen.

Interessant wäre die Joystick-Funktion: ist das wirklich dafür gedacht, einen digitalen 64er- bzw. Atari-Joystick anzuschließen, der die analogen Joystick-Signale (im "Vollausschlag") erzeugt?
Das habe ich probiert, doch das hat nicht funktioniert.
Oder war der Port für eine Schneider-Eigenkonstruktion gedacht?

Und meine Maus hängt immer am seriellen Port, denn am Joystick/Maus-Port habe ich sie nicht zum Laufen gebracht.


5. Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass nicht alle Varianten des XT-CF-Boards im Euro PC funktionieren. Welche Versionen funktionieren damit?
Bei der Gelegenheit noch eine Frage: Gibt es zufällig jemanden, der sowas fertig aufgebaut verkauft? (Lotharek wäre der Produzent meines Vertrauens, doch er dürfte offenbar kein großer PC-Fan sein).

Danke im Voraus für eure Antworten.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon robot1 » Mi 23. Nov 2016, 16:08

RobertK hat geschrieben:1. Kann es sein, dass die eingebaute Hercules-Karte und der Monitor MM12 nicht 100%ig Hercules-kompatibel sind?
Folgende zwei Spiele lassen sich nicht starten, obwohl sie in DOSBox im Hercules-Modus funktionieren:

a) Titus the Fox: das Bild sieht aus, als ob der Monitor die Frequenz nicht verkraften würde.

b) MS Flight Simulator 3: das Bild bleibt nach dem Starten schwarz (man hört aber den Motor des Flugzeugs brummen).


b) muss definitiv funktionieren. Damit habe ich 1991 viele Stunden verbracht.

4. Den eigenen Maus/Joystick-Port habe ich bis heute nicht verwenden können. Die entsprechende Einstellung im Setup hatte ich natürlich vorgenommen.


Euro PC -> kein Standard Gameport, Gamecard erforderlich
Euro PC 2 -> Adapter Y-Kabel kann verwendet werden, Belegung siehe Handbuch

Und meine Maus hängt immer am seriellen Port, denn am Joystick/Maus-Port habe ich sie nicht zum Laufen gebracht.


Hier kann eine Schneider oder Microsoft Bus-Maus angeschlossen werden. Die spricht ein anderes Protokoll als eine serielle Maus.

5. Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass nicht alle Varianten des XT-CF-Boards im Euro PC funktionieren. Welche Versionen funktionieren damit?
Bei der Gelegenheit noch eine Frage: Gibt es zufällig jemanden, der sowas fertig aufgebaut verkauft? (Lotharek wäre der Produzent meines Vertrauens, doch er dürfte offenbar kein großer PC-Fan sein).


drzeissler hat das am Start und auch ein Video auf Youtube zu dem Thema hochgeladen.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Mi 23. Nov 2016, 16:47

Ich verwende aus Prinzip das originale Dos 3.3, d.h. bei 32MB ist Schluß, was auch für palmzip gilt.
Ich habe mit einer BootDiskette und die Daten vom ZipDrive angefangen, aber das ging mir irgendwie auf den Keks.

https://www.flickr.com/photos/94839221@ ... 5135854734

Ich glaube zumindest Titus tweakt auf 60Hz in der CGA-Emulation auf Hercules, was am MM12 nicht geht. Wenn Du einen EGA oder Multiscan Monitor hast, kannst Du das testen.

Ja mit dem Maus/JoystickPort ist das so eine Sache. Am EuroPC1 ist der quasi nicht nutzbar, da es kein Spiel gibt, welches einen DIGITAL-Joystick direkt an diesem Port unterstützt. Daher empfehle ich die originale Bus-Maus daran zu betreiben. Am EuroPC2 habe die wohl die Schaltung gefixt und es es sind 1 oder 2 ANALOG-Joysticks per Adapterkabel daran zu betreiben. Ich glaube die Analogjoysticks gehen da auch quasi fast überall. Es gab die FunBox1 (die hatte ich damals, da war ein Spieldiskette und eine 8Bit Joystickkarte nebst Stick dabei). Bei der Funbox2 für den EuroPC2 war dann dieses Adapterkabel dabei. Wie gesagt EuroPC1, nix Joystick.

Bei den XT-Cards ist glaube ich nur wichtig, dass man die CF-Version und nicht die für eine normale HDD hat. Es kann sein, dass man die umflashen muss. Ich musste gar nix machen. Ging sofort. Auf den Youtube-Vids gut zu sehen, was das für EInstellungen sind. https://www.youtube.com/watch?v=nhcW2MNL7Zo


Gruß
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Mi 23. Nov 2016, 23:42

Erst mal danke für eure ersten Antworten.

ad 3: dann werde ich mir auch mal eine eigene Zip-Disk für DOS 3.3 herrichten. Auf einer 32 MB-Partition sollte ich sowieso alle meine Lieblingsprogramme unterbringen, und die weniger wichtigen Sachen kommen halt auf die anderen Partitions-Laufwerke.

ad 4: alles klar, dann vergesse ich diesen Maus/Joystick-Port wieder, der ist tatsächlich nicht sinnvoll verwendbar.

ad 5: ich meinte schon die CF-Variante. Jetzt habe ich die von mir erwähnte Aussage wieder gefunden, und zwar stammt die aus dem Forum64 von dem auch hier sehr aktiven User Matze79:
http://www.forum64.de/index.php?thread/ ... /&pageNo=3
Der Lotech XT-IDE CF Rev2 laueft nicht im EuroPC, haben wir als Sammelbestellung mal PCBs im Dosforum machen lassen + Bauteilkit.
Es muss dort das Grössere Modell sein.

Meint er mit der nicht laufenden Karte "XT-CF-lite rev.2"? Oder den "8-bit IDE Adapter rev.2"?
Anders gefragt: welche dieser verfügbaren Varianten habt ihr in euren Euro PCs erfolgreich im Einsatz?
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Mi 23. Nov 2016, 23:56

https://www.lo-tech.co.uk/wiki/Lo-tech_ ... evision_2b

Ich bin sehr sicher, dass ich diese hier habe und die habe ich auch im Tandy 1000 RL/HD.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Do 24. Nov 2016, 08:12

ein nec v20 macht als cpu upgrade durchaus sinn. siehst du bei meinen benchmarks.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Do 24. Nov 2016, 09:17

drzeissler hat geschrieben:https://www.lo-tech.co.uk/wiki/Lo-tech_ISA_CompactFlash_Adapter_revision_2b
Ich bin sehr sicher, dass ich diese hier habe und die habe ich auch im Tandy 1000 RL/HD.

Alles klar, und die Teileliste gibt es hier. Ist wohl eh die bessere Wahl, denn für "XT-CF-lite rev.2" bräuchte man ja noch die Blende mit der CF-Karten-Öffnung, und ohne 3D-Drucker hat man es da schwer. [EDIT: und SMD-Löten muss man für die Variante auch können, also für mich komplett zu vergessen]

Ich glaube, ich werde demnächst probieren, mir sowas zusammenzubauen, trotz meiner bescheidenen Löt-Fähigkeiten.


drzeissler hat geschrieben:ein nec v20 macht als cpu upgrade durchaus sinn. siehst du bei meinen benchmarks.

Also das ist nicht so meins, denn Alley Cat läuft mit dem 8088 schon mit zufriedenstellender Geschwindigkeit. ;-) Ich lass ich den Euro PC lieber im annähernden Original-Zustand.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Do 24. Nov 2016, 09:45

Ich hatte damals (1988) in der HappyComputer die Empfehlung gelesen, die CPU zu tauschen und das auch damals schon gemacht, daher war das für mich bei der aktuellen Maschine auch kein (emotionales) Problem :)

AlleyCat, interessant. Welchen CGA-Emulator nimmst du dafür und welche Version von AlleyCat hast Du am Start?
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Do 24. Nov 2016, 10:39

Ok, dann ist der Prozessortausch natürlich historisch gerechtfertigt - hätte ich Ende der 80er-Jahre wohl auch gemacht. :-)

Alley Cat war vielleicht ein schlechtes Beispiel - ich hatte da an die Zeit zurückgedacht, bevor mir mein EGA-Monitor eingegangen ist...

Das Thema CGA-Emulatoren sollte eigentlich eine weitere Frage in diesem Thread werden, denn irgendwie hatte ich lange Zeit keinen einzigen CGA-Emulator gefunden, der ein brauchbares Ergebnis ohne Schattenbilder produziert. Vor kurzem habe ich dann nochmal emu0.exe (wenn ich mich nicht irre) probiert, und das hat zu meiner Überraschung abgesehen von kleinen Unschönheiten am unteren Bildrand gut funktioniert.

Meine Version der cat.exe (1989 oder 1990 kopiert) ist 55.067 Bytes groß (und enthält hoffentlich keinen noch unentdeckten Virus :sick:).
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Do 24. Nov 2016, 11:03

CGA-Emulation ist ein GANZ großes Thema. Ich hatte ja gehofft, dass sich der ParadiseChip im EuroPC so verhält, wie der auf der ATI-Small-Wonder.
Dann wären 4 Bernstein-Töne in CGA möglich gewesen und das bei der Einstellung Hercules und mit einem MM12 :) Grandios, aber ist leider nicht möglich,
es sei denn man "opfert" den einen ISA-Slot für eine ATI-Small-Wonder, aber da ist ein XT-IDE die Köngsklasse. Leise, flott und endlich Platz.
Schließlich gibt es unzählige Anwendung, Spiele, Multimedia-Sachen die auf so einem CGA-Herc-XT einwandfrei laufen.

EMU0 bzw. EMU sind die CGA-Emulatoren, die das Bild am MM12 zentral halten und keine Schlieren in den Animationen haben.
In der allermeisten Fällen sind sie die besten CGA Emulatoren. (Ausser beim dem CGA-Starfield-Code, da ist HGCIBM besser).-
Der eine synct auf 50hz, der andere tweakt auf 60hz und geht damit nur mit Multiscan. Ich habe zwar einen Multiscan, aber ganz ehrlich,
der MM12 mit seinen fantastischen 12" und dem kräftig leuchtenden Bernstein ist einfach unschlagbar. Den ziehe ich jedem Multiscan vor.

Die beiden CGA-Emulatoren EMU0, bzw. EMU machen dann halt einen komischen Scanline-Mode. Nicht jede zweite Zeile, sondern irgendwie
mit Versatz. Da kann man sich dran gewöhnen, aber nativ ist nativ. Ich mag übrigens auch das "gestauchte" native Hercules-Bild, wie bspw.
bei F-16 Falcon oder anderen Titeln. Die hohe Auflösung ist einfach ein Traum.

Übrigens verwenden viele kommerzielle Spiele einen Ableger von EMU bzw. EMU(0). Bspw. Accolade scheint den auch zu verwenden.
Wenn man bspw. GPC beendet, sieht man die selben Streifen wie wenn man den EMU alleine bei einem anderen Spiel verwendet.
Die Franzosen (Infogrames) haben übrigens etliche native Hercules-Games rausgehauen.

Ich hatte ja die Gurus mal gefragt (Programmierer von 8088mph) ob man bei der CGA-Emulation unter Hercules heutzutage noch was
optimieren kann, das wurde aber verneint. Anscheinend hat man Anno 1988/1990 schon alle Tricks herausgeholt.

Wenn ich CGA nutzen will, nehme ich einen 1084 Commodore mit dem C128Kabel geht der direkt an den EuroPC. Ab und an macht auch CGA nativ Spass.
Damals hatte ich den CM14, aber der ist heute rar und SAU! teuer, da tut es auch ein 1084 oder vergleichbar. (Ich liebe die epyx Sachen in CGA)

Doc
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Fr 9. Dez 2016, 19:45

ad 3: ich habe nun eine Zip-Disk mit drei 32 MB-Partitionen für DOS 3.3 zusammengestellt.
Und tatsächlich läuft der DIR-Befehl damit deutlich schneller. Hier meine Messungen für die Wartezeit beim Ermitteln des freien Speicherplatzes:
DOS 5.0 (1x 100 MB) : 18,2 Sekunden
DOS 3.3 (3x 32 MB): 5,2 Sekunden

Und so macht das gleich viel mehr Spaß - bisher konnte ich ja eigentlich alles nur im Volkov Commander machen, aber zum DOS-Feeling gehört schon dazu, sich mit DIR durch die Verzeichnisse zu hanteln. :-)

Wobei das Problem offenbar hauptsächlich am Zip-Laufwerk liegt, denn wenn es an einem Pentium 3 (450 MHz, 768 MB RAM) hängt, dauert es unter DOS ähnlich lange.

Mit DOS 3.3 fällt auch Punkt 2 weg (das Rückstellen der Uhrzeit beim Booten). Dennoch wäre es interessant zu erfahren, ob man dagegen etwas machen könnte.

Noch kurz zum Thema CGA-Emulation: vorgestern habe ich wieder EMU0.EXE verwenden wollen, und da hat es plötzlich nicht mehr funktioniert (auch nicht nach mehreren Reboots des Rechners). Es waren unerwünschte Strukturen (horizontale Sreifen u. dgl.) zu sehen, sodass man vom eigentlichen Bild gar nichts gesehen hat. Keine Ahnung, wovon das abhängt, ob es gerade funktioniert oder nicht...
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Fr 9. Dez 2016, 23:32

Dieses Problem löse ich mittels Batch Datei.
Ich lasse vor EMU0 den simcga läufen und den Grafikspeicher löschen.
Danach starte ich EMU0 und alles ist gut.
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Mi 14. Dez 2016, 08:59

Brauchst Du die Batchdatei oder wie hast Du das gelöst?
Das Problem entsteht bei dem Laden von EMU0 sobald dann auf Textmode geschaltet wird, bzw. nach dem Beenden des Spiels bleiben, auch bei einem Warmstart, Teile des Bildes im Grafikspeicher.
Daher vor jedem Spiel eine kleine Batchdatei ablaufen die kurz den CGA-Emulationsmodus startet, den Grafikspeicher löscht und dann wieder die Emulation aktivert. Das sit zwar ein kurzes hin- und her, löst das Problem aber effektiv.

Werde den EuroPC demnächst wieder aufbauen und Deine Demo teste. Kollege Blinddarm will ja auch noch mit einer GW-Basic-Demo un Hercules rauskommen :)

Doc
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon RobertK » Mi 14. Dez 2016, 13:43

Ja, bitte poste die in der Batch-Datei enthaltenen Befehle.

Ich habe zufällig erst gestern erstmals SIMCGA 4.1 probiert (diesen Emulator hatte ich bisher irgendwie übersehen): der funktioniert ja auch ganz gut. Das Problem sind halt die unschönen Streifen bei bewegten Sprites.

P.S. Bei mir ist das mit dem Auf- und Abbauen des Euro-PC auch so eine Sache - ich hätte auch gerne den Platz, um alle meine Computer ständig aufgebaut zu lassen...

P.P.S. bzgl. Hercules-Grafik bastle ich gerade an einer netten Spielerei. Mehr dazu irgendwann in den nächsten Tagen/Wochen in der Rubrik "Programmierung". Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber ich glaube, das wird euch gefallen. :-)
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Re: Fragen zum Schneider Euro PC

Beitragvon drzeissler » Do 15. Dez 2016, 00:13

CGAreset.bat
@CLS
@UCGA -F
@UCGA -U
@CLS

CGAlow.bat
@CLS
@EMU0
@CLS

CGAhigh
@CLS
@EMU0 80
@CLS

Bei einem Spiel starte ich vorab eine "start.bat" die dann "call cgareset.bat" und "call cgalow.bat" startet.
Die Batchdateien liegen in einem Ordner "Script" der im "path" definiert ist. Die CGA-Emulatoren in in den
Batchdateien den vollständigen Pfad, damit sie gefunden werden. In seltenen Fällen nutze ich "HGCIBM /e"
anstatt von EMU0.

Doc
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