Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon eltrash » So 20. Dez 2015, 01:13

Einige Arten von Tonnenakkus (Nicht-VARTA) zeigen absolut keine Auslaufspuren und funktionieren immer noch einwandfrei. Ich finde sie zum Wegwerfen einfach zu Schade ;-)

Ich wollte euch hiermit eine kostengünstige Lösung zur risikofreien Weiterverwendung des Original Akkus vorstellen.

Ich habe diesen in einen externen Batteriehalter "ausgelagert", der eigentlich für 3 AA Akkus gedacht ist und wo bis eben auch 3 Akkus drin waren. Die R6-Akkus haben sich jedoch über die letzten Monate selbst entladen und die BIOS-Settings waren doch wieder weg. Der Original Akku sitzt nun mittig im Gehäuse und kann nicht nach rechts und links weg.

Jetzt werde ich mal beobachten, ob der Original Akku auch unter Selbstentladung leidet.
Dateianhänge
IMG_9528.jpg
IMG_9528.jpg (133.56 KiB) 2023-mal betrachtet
Benutzeravatar
eltrash
DOS-Kenner
 
Beiträge: 483
Registriert: Fr 26. Sep 2014, 08:48

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon Dosenware » So 20. Dez 2015, 04:16

ist da nich die Sperrdiode von den Batterien drin?
Benutzeravatar
Dosenware
DOS-Gott
 
Beiträge: 3529
Registriert: Mi 24. Mai 2006, 19:29

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon eltrash » So 20. Dez 2015, 13:28

nein, nur ein ON/OFF Schalter, keine weitere Elektronik
Benutzeravatar
eltrash
DOS-Kenner
 
Beiträge: 483
Registriert: Fr 26. Sep 2014, 08:48

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon kpanic » Di 22. Dez 2015, 01:11

eltrash hat geschrieben:Die R6-Akkus haben sich jedoch über die letzten Monate selbst entladen und die BIOS-Settings waren doch wieder weg. Der Original Akku sitzt nun mittig im Gehäuse und kann nicht nach rechts und links weg.

Jetzt werde ich mal beobachten, ob der Original Akku auch unter Selbstentladung leidet.

Wird er.
Der externe Batterieanschluss ist nämlich bei fast allen Mainboards für Lithium-Batterien gedacht und wird im Betrieb nicht mit Ladespannung versorgt. Da ist eine Sperrdiode auf dem Board. Teilweise kann man das allerdings mit einem Jumper umkonfigurieren.
Damit die Akkus geladen werden müsste man sie sonst tatsächlich mit den originalen Lötpads des Tonnenakkus verbinden.
Benutzeravatar
kpanic
EDLIN-Benutzer
 
Beiträge: 115
Registriert: Mo 27. Sep 2010, 10:07
Wohnort: Süd-Südbaden

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon eltrash » Sa 26. Dez 2015, 23:26

kpanic hat geschrieben:Wird er.


Danke für den Hinweis. Daraufhin habe ich gleich nochmal meine beiden DOS PCs gecheckt. Bei meinem 386DX-40 hast du recht. Dort liegen am ext. Batterieanschluss tatsächlich nur 0,1V an. :-( Allerdings habe ich dort nicht den Mod mit dem Tonnenakku durchgeführt. Aber die 3x R3 Akkus waren auch schon so gut wie leer. Also habe ich die Akkus nun gegen normale Batterien getauscht. Ich hoffe, das geht in Ordnung, weil die Batterien im Vergleich zu Akkus ja 4,5V haben.

Im 486er (Elitegroup VESA486 Rev.1.0) mit dem Akku-Mod sieht es dagegen etwas anders aus. Dort liegen am ext. Batterieanschluss 4,87V Spannung an. Also sollte es dort mit der Ladung des Tonnenakkus klappen ;-)
Dateianhänge
IMG_9560.jpg
IMG_9560.jpg (170.31 KiB) 1938-mal betrachtet
Benutzeravatar
eltrash
DOS-Kenner
 
Beiträge: 483
Registriert: Fr 26. Sep 2014, 08:48

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon eltrash » Fr 22. Jan 2016, 10:39

Ich hoffe, das geht in Ordnung, weil die Batterien im Vergleich zu Akkus ja 4,5V haben.

Könnte bitte jemand dazu etwas sagen, ob 3 x 1,5V = 4,5V dauerhaft keinen Schaden anrichten. Steht irgendwo, wieviel Volt am ext. Batt Anschluss max. anliegen dürfen. Ich habe sogar schon Originalhalter aus den 90ern mit 4 Batterien (6V) gesehen.

Danke vielmals.
Benutzeravatar
eltrash
DOS-Kenner
 
Beiträge: 483
Registriert: Fr 26. Sep 2014, 08:48

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon kpanic » Fr 22. Jan 2016, 23:13

Such am besten das Datenblatt zu deinem RTC-Chip raus, dort stehen immer die Minimal- und Maximalspannungen drin. Aber 6V sollten kein Problem sein, manche Chips vertragen sogar bis 8V.
Benutzeravatar
kpanic
EDLIN-Benutzer
 
Beiträge: 115
Registriert: Mo 27. Sep 2010, 10:07
Wohnort: Süd-Südbaden

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon LeChris » So 5. Jun 2016, 21:27

Habe auf mein OPTi 486 mainboard den Tonnenakku entfernt und einen Knopfzellenhalter mit 3.6 V recharchable Knopfzelle verlötet. Ist die teurere Variante, aber auch die optisch und zukuntftechnische bessere Lösung. :)
Dateianhänge
Img_1295.jpg
(97.94 KiB) Noch nie heruntergeladen
Benutzeravatar
LeChris
Norton Commander
 
Beiträge: 108
Registriert: Do 26. Mai 2016, 23:40
Wohnort: Parts Unknown

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon Heilbar » So 5. Jun 2016, 21:34

LeChris hat geschrieben:Habe auf mein OPTi 486 mainboard den Tonnenakku entfernt und einen Knopfzellenhalter mit 3.6 V recharchable Knopfzelle verlötet. Ist die teurere Variante, aber auch die optisch und zukuntftechnische bessere Lösung. :)


Chris,
wenn du möchtest, dass deine Bilder im Post gleich angezeigt werden....800x600 Pixel und bis 0,6 MB groß :-)
Aber bei der Säuretonne die da so nah am Board liegt....möchte man sich ja gleich mit verstecken :-)
Benutzeravatar
Heilbar
DOS-Übermensch
 
Beiträge: 1678
Registriert: Mi 5. Mär 2014, 07:25
Wohnort: Hamburg

Re: Ersatz für 3,6V CMOS-Akku

Beitragvon LeChris » Do 9. Jun 2016, 16:04

Danke für den Tip, dass muss ich hier noch beachten - mit den Bildern ;)
Benutzeravatar
LeChris
Norton Commander
 
Beiträge: 108
Registriert: Do 26. Mai 2016, 23:40
Wohnort: Parts Unknown

Vorherige

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast