"alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

"alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon 286Micha » Do 1. Sep 2016, 17:41

Hallo,

da ich doch ein paar Sachen hin und her kopieren wollte,.. musste ich nach ca. 20 Jahren
mal wieder ein paar 3.5" 1,44MB Disketten kaufen..
hatte NEUE OEM bestellt und diese "russischen" Dinger bekommen :ugeek: :keen:

?? taugen die was ? schon einmal jemand benutzt ??
(oder besser eingeschweisst lassen und an Verkäufer zurück ??)

Haben mich nen 10er gekostet,.. (wollte ja "neue" ;-)

danke, mfG. Anfänger Micha
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon drzeissler » Do 1. Sep 2016, 18:27

ich habe mal gehört, dass nur die alten Disketten eine gute Qualität haben und das kann ich auch bestätigen.
Gebraucht alte IBM (mind. 20 Jahre alt) laufen 1a fehlerfrei und zuverlässig. Neue Verbatim sind bei 10 Stück
3-4 fehlerhaft. Würde daher nur alte gebrauchte kaufen!
CPU: 486 DX2/66 MOBO: SNI-D882 RAM: 3x16MB - FDD: 3,5" 1,44MB HDD: 6,4GB Seagate ISA(1): Audican32Plus PCI(1): 3com TX 905 OS: MsDos622 - Win95a - WinNT 3.51
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon sherestyra » Do 1. Sep 2016, 19:56

Ich hab kürzlich eine originalverpackte 20er-Packung mit Maxell-Disketten gekauft, klebte noch der Preis in Mark drauf.

Funktionieren prima und haben auch mehrere Monate überstanden. Vermutlich hängt es auch einfach sehr an der Marke, alte Billigdisketten sind sicher noch genauso schlecht wie damals.

Würde nach Möglichkeit versuchen, ein paar der alten guten Marken zu erwischen. Mit Sony, IBM, TDK und Maxell hatte ich eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, bei Boeder und Verbatim haben sich gefühlt relativ zügig die Lesefehler gehäuft.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon wolfig_sys » Do 1. Sep 2016, 20:41

sherestyra hat geschrieben:Boeder und Verbatim haben sich gefühlt relativ zügig die Lesefehler gehäuft.

Oh, könnte wohl daran liegen, dass ich so wenige von diesen besizte.

Wenn ich wirklich was langlebig aufheben will, schwöre ich immer auf
die Anallin (BASF) und Traxdata (zweiteres nur für CDs).
Fujifilm und Co. laufen auch noch gut.

An sonsten hab ich ehrlich gesagt garnicht so sehr mit Lesefehlern zu kämpfen.


Dennoch sag ich bei mir meistens "Diskette ist Diskette"
Wenn die eine nicht will, wird sie eben ersetzt.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon drzeissler » Do 1. Sep 2016, 20:45

Die an der Unterseite blauen Traxdata die ich vor 2000 gebrannt habe laufen heute noch. Vieles danach schon lange nicht mehr.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon Paladin » So 11. Sep 2016, 12:37

Unterschiede bei Marken? Also ob Disketten oder Rohlinge konnte ich seit 1994 kaum bis garkeine Unterschiede feststellen, die Tendenz ist eher das die Günstigen besser sind. Bin auf 1 Rohling leben alle meine Gebrannten noch. Bei den Disketten die ich habe sind die welche in den Müll wandern alle Marken dabei.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon 286Micha » So 11. Sep 2016, 16:12

Ich habe alle 10 Disketten noch einmal mit 1.44MB formatiert,..

dabei ist es zu keinen Fehler oder "rattern" zwischen den Sektoren, gekommen...
somit bin ich erst einmal zufrieden,..

wiederholtes lesen/schreiben wird dann noch zeigen,.. ob Sie alltagstauglich sind..

Der Verkäufer hat Sie inzwischen auch schon nicht mehr "im Angebot"...

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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon Martin75 » So 11. Sep 2016, 22:43

Bei mir ist es so dass manche Disketten unter Windows Probleme machen. Lesefehler, Fehler beim formatieren.

Dieselben Disketten funktionieren aber unter Dos problemlos.

Eine Diskette ist bei mir erst als 100% i.o. wenn sie Dos und Windows Scandisk mit Oberflächenanalyse bestanden hat.

PS: Disketten mit einzelnen Fehlern formatiere ich immer auf 1,78 mb.
Das kann windows98 (da werden die disketten eingesetzt) ohne Treiber lesen.
Dann lasse ich scandisk laufen und die beschädigten sektoren als defekt markieren.
Meist bleibt dann doch weit mehr als 1.44 mb übrig.
Dass sind dann meine "Arbeitstiere", zum kopieren zwischen den rechnern usw. aber nicht um was langlebiges drauf zu speichern.

Natürlich darf man auf solchen disketten nur mit copy oder dem explorer arbeiten, jedoch nicht mit disk Images.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon der_computer_sammler » Mo 12. Sep 2016, 16:56

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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon wolfig_sys » Mo 12. Sep 2016, 18:45

der_computer_sammler hat geschrieben:Bei 5,25" kommt hinzu, dass bei den Billigdingern gerne mal die Schicht abblättert und man dann das Laufwerk zerlegen und reinigen kann...


Das ist ehrlich gesagt bei mir noch nie passiert und davon hab ich auch bis jetzt noch nie was gehört.
Was für schlechte Diesketten sind das denn gewesen?
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon der_computer_sammler » Mo 12. Sep 2016, 19:09

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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon Heilbar » Mo 12. Sep 2016, 19:20

Also, fast überall liest man, dass Floppies eine Lebensdauer zwischen 5 und 30 Jahren haben. Und das deckt sich ja auch mit den Aussagen hier :-)
Die Optimal-Bedingungen (25 Grad C, 50-60% Luftfeuchte, abgeschirmt von magnetischen Feldern) hält ja eh keiner ein und da kommen schon die ersten Unregelmäßigkeiten.
Dann behaupte ich , das die Fertigungsunterschiede der einzelnen Hersteller der Floppy extrem viel ausmachen, da der Fliess direkt auf der Scheibe liegt und auch der S/W Kopf (anders als bei Festplatten) direkten Kontakt mit dem eigentlich zu magnetisierenden Medium hat. Es liegt also auf der Hand, dass minderwertige (auch billige) Materialien die Lebenszeit nochmal variieren lassen.
Es kommt auch noch dazu, dass je höher die Datendichte ist, desto eher verliert sich wieder. Das wird wohl auch der Grund sein warum bei mir 30 Jahre alte 360 Kb, 5 1/4 Zoll Disketten noch Daten haben und 5 Jahre alte 1,44MB, 3,5 Zoll Floppies kaputt sind.
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon matze79 » Mi 21. Sep 2016, 09:07

Hm aus den 1,44er Stapeln sind meistens immer die Noname Disketten mit Fehlern..
Z.b. die mit dem Plastikschieber dran. Und neue von Mediamarkt gehen manchmal schon nach 10x-20 Beschreiben kaputt..
(Slackware Install Session mit Floppys machen die nicht mit..)
Die Markendisketten lasse sich meist komplett neu formatieren und funzen dann wie neu.
Natürlich haben wir nichts zu verbergen, dennoch machen wir auf dem Klo die Türe zu!
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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon Mr Vain » Mi 21. Sep 2016, 11:24

Ich kann auch bestaetigen, dass die Disketten, die ich vor ein paar Jahren neu gekauft hatte, schon einige fehlerhaft waren und ich diese wegschmeissen musste. Dagegen sind ueber 20 Jahre alte 3,5" Disketten noch immer fehlerfrei.

OK, ich nutze Disketten kaum noch bzw. gar nicht mehr wirklich zum Dateitransfer. Nur noch mal fuer DOS Installationen. Und auch die Sicherheits- bzw. Arbeitskopien meiner DOS 6.22 Disketten, die ich vor 10 Jahren angelegt habe, funktionieren immer noch einwandfrei. Sind alles OKANO Disketten. FUJI und Verbatim sind auch gut, dann hab ich noch ein paar billige Sigma-Disketten, da haben nur noch ein paar wenige ueberlebt.
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1) Am5x86 auf ASUS VL/I 486SV2GX4, 1MB L2, 64MB RAM, VLB-Monster
2) Am5x86 auf ECS UM8810P-AIO, 512KB L2, 64MB RAM, PCI-486er

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Re: "alte" neue 3.5" Disketten... taugen die was ?

Beitragvon drzeissler » Mi 21. Sep 2016, 11:33

Bspw. sind die überformatierten!! HD-Disketten von OS/2 noch einwandfrei und das nach so vielen Jahren.
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