DXX Rebirth - Descent Source Port

Emulatoren, Virtuelle Maschinen und Source Ports

DXX Rebirth - Descent Source Port

Beitragvon CptKlotz » Mo 11. Mai 2009, 00:57

Hallo zusammen,

ich habe gerade einmal DXX Rebirth ausprobiert, einen "Source Port" für Descent 1 und 2, mit dem Descent unter Windows, Linux und MacOS läuft und 3D-Beschleunigung unterstützt.

Ich habe den Port für Descent 1 (D1X Rebirth) unter Windows XP ausprobiert und habe den Eindruck, daß das Ding recht gut läuft. Die Vorteile im Vergleich zum Originalspiel unter DOS sind dabei meines Erachtens folgende:

-OpenGL-Unterstützung
-höhere Auflösungen
-Cockpit-Ansicht in anderen Auflösungen als 320x200
-Texturfilterung und Transparenzeffekte

Im Gegensatz zu 3D-Shootern mit Pixelsprites wie DOOM oder Duke3D profitiert Descent in noch höherem Maße von hohen Auflösungen, weil die Gegner aus Polygonen bestehen und somit bei hohen Auflösungen sehr saubere, scharfe Konturen bekommen. Bei den Sprite-Gegnern von DOOM fällt ja bei hoher Auflösung und großem Bildschirm deutlich auf, daß die Gegner-Sprites von Nahem betrachtet ziemlich grob sind und lediglich durch die bilineare Filterung noch etwas "weichgezeichnet" werden.

Den Wandtexturen merkt man natürlich auch an, daß sie nicht so detailliert sind wie die Texturen in neueren Spielen, aber es fällt nicht in dem Maße auf wie bei Sprite-Objekten, weil die Wände zumindest scharfe Konturen haben.

Für alle Nicht-Puristen, die sich auch mit Emulation oder Portierungen anfreunden können, ist DXX Rebirth durchaus einen Versuch wert. Immerhin bekommt man damit 3D-Beschleunigung auch in Descent 1 und ohne 3dfx-Karte.

Zum Spielen braucht man natürlich die Datenfiles des DOS-Spiels, im Falle von Descent 1 die Dateien DESCENT.PIG und DESCENT.HOG.

Gruß,
Stephan

P.S.: Ich hab' endlich dem Endgegner in Descent 2 Saures gegeben... Auf das Viech kann man wirklich lange draufballern, bis es endlich kaputt ist, und das schon auf "Rookie" (zweitniedrigster Schwierigkeitsgrad). Descent ist wirklich 'ne ganze Ecke schwerer als DOOM (II), welches man ja auf "Ultra Violence" (schwerste Stufe ohne Gegner-Respawn) mit etwas Übung und Mouse-Aiming recht locker durchzocken kann. Selbst auf "Trainee" zieht der Schwierigkeitsgrad später im Spiel deutlich an, auch wenn man erst den Eindruck hat, daß das Spiel ziemlich leicht ist...
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Beitragvon Dadys_Toy » Mi 13. Mai 2009, 20:47

Hurra! Da ist wieder die Sucht nach Labyrinten. Ist das schön. Und das obwohl ich doch schon die Disk version, die gepatchte (da kann man auch schon höhere Auflösungen fahren) und die 3D-beschleunigte gespielt habe. Danke für den Link- diese Woche ist gerettet!

Tolle und sehr scharfe Grafik. Die Gegner "blenden" sich zwar etwas komisch aus, beim Orginal flogen die Einzelteile davon. Jedoch ist das nicht so schlimm. Auch die Wandtexturen sehen, genau betrachtet, "sehr gefiltert" aus. Ganz so wie man es von der Voodoo1 her kennt. ABER: Pfeilschnell! Auf dem PIV-2000 mit G-Force4400 konnte ich ruckelfrei 800x600x32 (+4xAA) fahren. Große Klasse, wie das gesamte Spiel!

mfg :)
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Beitragvon CptKlotz » Mi 13. Mai 2009, 22:18

Die Gegner "blenden" sich zwar etwas komisch aus, beim Orginal flogen die Einzelteile davon.


Tun sie bei D1X Rebirth doch auch... Aber nicht bei jedem zerstörtem Gegner fliegen die gleich weit weg, bevor sie explodieren... Meinst Du wirklich, daß das mit der Original-EXE von Descent anders aussieht?

Man kann natürlich in den "Misc Options" "Persistent Debris" einstellen, dann fliegen die Trümmer so lange in den Gängen herum, bis man sie abschießt, aber das meinst Du nicht, oder?
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Beitragvon Dadys_Toy » Mi 13. Mai 2009, 22:51

Nein, die Option meine ich nicht. Schaut nur so aus: Gegner wird beschossen, Explosion wird angezeigt/abgespielt, und Gegener wird kurz zuvor ausgeblendet. Vielleicht hab ich was falsch eingestellt?
Ist die (gepatchte) Orginal exe, V1.5)

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Re: DXX Rebirth - Descent Source Port

Beitragvon mandelbrot » Di 19. Jan 2010, 12:16

Herrlich ! :-)
Da entdecke ich hier ja genau mein Thema, derzeit !
Ich spiele auch D1 und D2, beides im rebirth.
Ich finde diese Versionen sind sehr nah am Original. Wenn man
will, kann man es ja auch bei den (alten) Auflösungen belassen, falls
das "retro-feeling" so besser rüberkommt.
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