Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

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matze79
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Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon matze79 » Mi 21. Jan 2015, 19:51

Windows 10 bietet jetzt neue Features wie z.B.

- Integrierten Keylogger
- Benutzertracking
- Memory Dumps an MS Verschicken
- Und noch vieles Mehr.

Ob die Funktionen in der Final Version wohl entfernt werden ? ;)
Oder bleiben die drin und sind dann für BSI/NSA und Co zugänglich ?
Wie man liest steht MS unter Druck, und in England will man ja gerade die Verschlüsslung abschaffen wenn es nach deren Premier geht.

In Zukunft braucht man ja wie es scheint eine Windows Flatrate..

Installiert euch mal die Aktuelle Beta in eine VM und werft z.B. Winshark an.
Da kommt echt Begeisterung auf was das Ding alles sendet :O

Grüsse

Matthias
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Dune82
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon Dune82 » Mi 21. Jan 2015, 21:20

Ganz ehrlich ich bin von windows nur noch genervt
hab als erst bs linux mint und wenn ich doch mal nen richtiges spiel möchte als 2. Bs win7
win7 wird nur noch so alle 3 monate mal gestartet sonst nur noch mint .
wenn man sich ein bischen mit linux aus ein ander setzt bekommt man alles hin
alle die mit dos gross geworden sind kommen auch mit dem terminal zu recht wenn man auch mal was nach liest.
wer die treiber einbindung früher schon mit gemacht hat bekommt es im linux auch hin.
bischen googeln 2 zeilen im terminal eingetragen fertig.
bischen einarbeiten und gut.
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CptKlotz
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon CptKlotz » Mi 21. Jan 2015, 23:06

Das wird doch alles sowieso wieder nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Die "Abhör"-Features in der Beta sind doch ein offenes Geheimnis, soweit ich weiß. Microsoft rät ohnehin davon ab, diese Version für "ernsthafte" Arbeit einzusetzen.

Ich glaube nicht, daß das so in der Konsequenz kommen wird. Erinnert sich noch jemand an TCPA? :-)

Gut ist auf jeden Fall, daß dieser Metro-Quatsch entschärft wird. Wer braucht ein Tablet-OS auf einem PC (Andererseits ist Windows 8 mit ClassicShell oder ähnlichem durchaus sehr erträglich).

Viel schlimmer finde ich das, was Microsoft derzeit bei Office abzieht. Windows-Live-Account-Zwang und dann darf man noch die Installationsdateien selbst aus dem Netz laden (viel Spaß in abgelegenen Gebieten ohne Netzausbau). Wollen die ihre Kunden dafür bestrafen, daß sie ein Microsoft-Produkt kaufen?
Ich benutze eh seit 10 Jahren nur noch Open-/LibreOffice und finde die "Ribbon"-Oberfläche von M$-Office grauenhaft :-)

Linux ist meiner Meinung nach keine Alternative, solange die Linux-Welt so zersiedelt ist und jeder nur an seinen persönlichen Steckenpferden arbeitet. Ubuntu war mal auf einem guten Weg, bevor der Shuttleworth durchgedreht ist und jede Woche irgendwas neues einführen wollte.

Linux Mint ist an sich prima, aber meine Erfahrung zeigt auch, daß bei jeder Version wieder etwas anderes kaputt ist. Die eine hat Probleme mit 3D-Grafik, bei der anderen ist das Power-Management kaputt, so daß die CPU permanent heiß läuft und der Lüfter jault usw... Treibersupport ist immer noch ein Problem und wird es bleiben, solange keine kritische Masse an Nutzern entsteht. Ein Teufelskreis...

Die einzige Chance, die ich für Unixoide-Systeme sehe ist, daß eine Firma wie Google sich dahinterklemmt und für Entwicklung und Qualitätssicherung sorgt. Wundert mich eh, daß es noch kein Desktop-Android gibt. Auf die Weise könnten evtl. die nötigen Ressourcen und die Marktmacht zusammenkommen, um ein neues PC-Betriebssystem zu etablieren. Google ist natürlich auch eine Firma, deren Tun man kritisch betrachten sollte, aber evtl. könnten auch andere Distributionen im Linux-Umfeld von Google-Entwicklungen profitieren.


Der Murks, der auf dem Betriebssystem-Sektor gemacht wird, zeigt mir, daß die IT-Branche einfach noch völlig unreif ist. Halbgares Zeug wie Windows 8 mit dem Metro-Menü oder Gnome 3 werden ohne Rücksicht auf den Markt geworfen und der Nutzer soll sehen, wie er klarkommt. Stellt euch mal vor, Autos hätten bald statt Lenkrad einen Joystick in der Mitte und schalten würde man mit den Füßen. In der Software-Branche ist sowas normal...


Ich bin mal gespannt, was noch so passiert. Richtig sympathisch ist mir eigentlich keine der großen Firmen :-)
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon matze79 » Mi 21. Jan 2015, 23:25

Das mit der Hardwareunterstützung für Linux könnte sich bald ändern.
Da immer mehr Titel auch für Linux erscheinen (SteamOS).

Das grösste Problem ist wohl das man was gutes nicht weiterführt, z.B. KDE 3.5 war genial.
KDE4 dann wieder für die Tonne.
Ich persönlich nutze unter Linux Mate Desktop da ich Gnome 3 nicht mag. Unity ist auch voll zum *würg*.
Sobald aber die Entwickler mehr für Linux an Kommerziellen Produkten rausbringen umso mehr werden auch Hardware Hersteller gezwungen ihre Produkte in den Linux Kern zu integrieren.

Es ist schon erschreckend was Windows 8.1 alles nach Hause übermittelt.
Was Windows 10 betrifft hat sich da jemand richtig Mühe gegeben, wenn man sowas tut dann sicher nicht nur um paar Daten für einen Beta Test abzugreifen, da reichen nämlich Crash Dumps aus.
Das entwickelt sich schon in die Richtung Spykit.
Stück für Stück immer mehr Bindung und dran gewöhnen.
Faulheit siegt!

Random People Quote: Wenn sie nur einen Kinderschänder fassen, sollen sie Ruhig alles überwachen was ich tue. Ich habe nichts zu verbergen..
Oder.. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu Erbauen.

Meine Freundin hab ich schon auf Linux eingestellt, Windows 7 ist zwar auch noch drauf.
Aber Minecraft performt besser unter Linux also wird häufig nur noch das gestartet :)
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon nicetux » Do 22. Jan 2015, 09:11

Ich fahre jetzt seit fast zwölf Jahren Linux auf meinem Rechner. Das letzte Ubuntu welches ich installiert habe, lief immer mit Updates und Versionssprüngen seit 2008(!) bis letztes Jahr im November ohne Probleme. Selbst der Umzug in einen neuen Rechner und auf eine neue Platte ging wunderbar. Parallel habe ich zwar Win7 installiert, keine Ahnung wann ich das aber zuletzt gestartet habe. Das habe ich während meiner Ausbildung gebraucht um ein paar spezielle Programme nutzen zu können. Ansonsten gehen alle Tools mit wine, gespielt wird auch nur noch mit Steam unter Linux. Spiele laufen wesentlich geschmeidiger als unter Windows mit Steam.

Da ich schon so lange mit Linux unterwegs bin, habe ich natürlich die Möglichkeit gehabt auch zu beobachten was geschieht und wie es sich entwickelt. Ubuntu war im Ansatz wirklich eine clevere Idee, allerdings hat dieses Projekt auch den Größenwahn bekommen (Kunden und Amazonanbindung, etc...), aber dennoch ist Ubuntu auch eine Triebfeder.

Die Problematik hat CptKlotz ja schon angesprochen, es gibt viel zu viel Wildwuchs in der Linuxumgebung,viele sehr spezielle Projekte und jeder möchte der Beste sein. Momentan Ernst zu nehmen sind ja nur SuSe, Ubuntu und RedHat. Wir haben z.B. einen Businesskunden der die Schnauze voll hatte und alle Rechner beim erscheinen von Windows 8 auf SuSe umgestellt hat. Finde ich mutig, aber es geht. Es wäre wünschenswert, wenn andere Firmen auch von Microsoft weg kommen würden.

Für mich ist schon klar, das mir kein Windows 10 auf den Rechner kommt und auch kein MS Office. Office 2010 war das letzte gute Office,an das Ribbon hab ich mich gewöhnt. Nur meinen Kunden kann ich sowas nicht erzählen, die gehen mit der Zeit was für mich zwangsweise auch bedeutet das gleiche zu tun.

Google hätte durchaus die Möglichkeit, ein Desktop OS durchzusetzen aber da ist ja noch die Sache mit der Cloud. Daher denke ich, wird von Google nichts in der Art kommen.

@Matze, Als Unterbau habe ich Debian und drauf den Mate Desktop. Ich bin mit Gnome unter Linux groß geworden und Mate ist da echt ideal. KDE seit der Version 4.x geht mir auch auf den Sack. Zu fett und aufgebläht. Willst du einen KDE Bestandteil (z.B. ein Spiel) installieren,musst du dir den ganzen KDE runterziehen = schlecht.

Zu Treibern kann ich nur sagen, das mir gerade derartige Probleme nicht bekannt sind. Nach der Installation von Debian ging Drucker, Wlan, Scanner, Grafikkarte und DVB-T von selbst. Nur entsprechende Pakete mussten tlw. noch nachgeladen werden. Einzig wo ich mal Probleme hatte, waren Broadcom Wlan-Chipsätze. Die habe ich nicht zum laufen bekommen - wobei ich da dem Hersteller klar die Schuld gebe.
.....
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon Dune82 » Do 22. Jan 2015, 11:03

Ich denke auch wenn SteamOS entlich da ist
das Linux Debian Basierend vorran kommt
und die Spiele entwickler und Hardwareschmieden
besser dran arbeiten.
Treiberprobleme hatte ich bis jetzt nicht wirklich.
Zickige Treiber nenne ich das.
Ich hab alle 4 Ubuntu Versionen durch recht gut
Oberfläche natürlich geschmacksache.
Ich bin jetzt bei Mint angekommen das sagt mir am meisten zu.
warum
1. Icons auf dem Desktop anlegen
2. Multimediaunterstützung schon drin
sonst alles wie bei Ubuntu.
Ich benutze schon seit jahren OpenOffice mittlerweile LibreOffice weils schon drin ist.
In dem Umfang wie ich es benutze kann ich zu Ms Office kein Nachteil oder Vorteil sehen.

P.S. meine Frau hab ich einfach Linux drauf gemacht eben erklärt wo das Softwarecenter ist und wie es funktioniert und gesagt seh zu.
Sie ist reiner Anwender wenn klick klick nicht mehr geht weiss sie nicht weiter und sie hat überhaupt keine Probleme.
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon Brueggi » Do 22. Jan 2015, 16:48

Also TCPA gibt's nach wie vor http://www.trustedcomputinggroup.org/ - das müssten die glaub ich sein.
Auf Arbeit laufen alle Rechner mit Intel TCPA-Software (wird manchmal bei einem Update der TCPA-Soft kurz eingeblendet). Nur weil man davon nichts hört, heißt das nicht, dass die sich damit nicht mehr beschäftigen. :-)
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon matze79 » Do 22. Jan 2015, 18:20

Joa bringt nur nix wenn bereits das UEFI Kompromitiert ist :D
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon S+M » Do 22. Jan 2015, 20:45

nicetux hat geschrieben:[Bei mir] gehen alle Tools mit wine, gespielt wird auch nur noch mit Steam unter Linux. Spiele laufen wesentlich geschmeidiger als unter Windows mit Steam.

Mach ich da was falsch?
Ich habe ja auch schon viel mit Linux herumgetestet, bin aber stets wieder bei Windows gelandet.
Die Performance unter Linux war stets schlecht. Man konnte z.B. direkt die Flash-Performance zwischen Linux und einem Win XP vergleichen, letztere war deutlich besser (in XP ging es ruckelfrei Inhalte aus der ARD-Mediathek abzuspielen unter Linux Mint (14?) leider nicht, es war eine ganze Nummer schlechter)
A pro pos Steam, also Team Fortres lief unter Linux ebenfalls deutlich schlechter, ich musste auf 1024*768 herunterstellen, damit es halbwegs flüssig lief, auch hier ging unter XP deutlich mehr.
Minecraft ist natürlich aufgrund der Java-Basis deutlich unabhängiger vom OS und damit ein Heimspiel ;-)
(War nur Mint14 das Problem? oder die Treiber der 8800GT?)

Auch Treiberprobleme gibt es immer wieder! Ein W-Lan Stick von AVM bietet zwar offiziell Linux Support, aber auch nach mehreren Anläufen ging da gar nichts, von der ihrem Mist sollte man die Finger lassen (auch unter Windows ist die Installationsroutine komisch).

Auch hatte ich unter Linux immer wieder das Problem, dass selbst das Internet keinen Rat wusste (die Community ist viel zu klein, wenn man bedenkt auf wieviele Linux-Versionen sich die Nutzer verteilen, da hat Windows einen klaren Vorteil)

Bald werd ich einen neuen Anlauf mit Linux wagen, vielleicht komm ich wieder etwas weiter und vielleicht ist es wieder etwas besser geworden ;-)
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon darktrym » Do 22. Jan 2015, 21:51

Nein, machst du nicht. Viele Spiele laufen unter Steam für Linux wesentlich schlechter als unter Windows. Linux spielt da seine Vorteile aus wo der Source verfügbar ist und man stetig daraufhin optimiert hat.

PS: SteamMachine ist mittlerweile auch tot, wird nicht lange dauern dann gilt das auch für SteamOS. Was für eine bekloppte Idee ein OS mit DRM zuzukleistern, damit man was hat, mehr Unfreiheit?
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon Dune82 » Fr 23. Jan 2015, 07:19

Steam Maschine ist noch gar nicht raus
SteamOS noch in Beta
also abwarten un Tee trinken
dieses Jahr soll es kommen wurde die ganze Zeit verschoben wegen den Controller
Ich denke schon das SteamOS Linux nach vorne bringt
Valve ist mal ne grosse Schmide
soweit ich mitbekommen habe haben einige Spielehersteller schon Exclusivtitel zu gesagt.
was Linux braucht ist auch nur vernünftige Spieletitel
AMD und Nvidia machen schon gute Treiber und dann
wünsche ich mir das die anderen Spieleschmiden auch ne Scheibe davon ab haben wolle.
Letzt endlich brauchen wir doch nur Spiele mit 2 Installations Programme halt für Win u. Linux
und der Sourcecode in OpenGL und nicht DirectX
dan laufen die Spiele systemübergreifend
das würde Linux nach vorne katapultieren.
Die anderen Hardwarehersteller würden dan automatisch nachziehen weil die Benutzergruppe von Linux grösser wird und davon wollen die ne Scheibe abhaben.

Es ist schon traurig das alles von Spiele abhängig gemacht wird. Linux ist eigentlich schon ein super Betriebssystem.
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon struuunz » Fr 23. Jan 2015, 08:44

Also ich bin sehr gespannt auf Windows 10. Aber die ganzen Cloud-Sachen werde ich sowieso deaktivieren. Meine Daten gehören erstmal nur auf meine Platte und nicht ins Internet. (Das die Daten später eh irgndwie von NSA und Co. abgegriffen werden ist wieder was anderes.) Ich mag Windows 8.1 und dessen Bedienung sehr... ABER, nur auf einem gerät mit Touchscreen. Ohne ist das echt nicht gerade toll.

Zum Thema Linux meine perönliche Meinung:

Linux braucht noch sehr viele Jahre, bis es überhaupt eine Chance hat, sich auf dem Desktopmarkt einen kleinen Anteil zu sichern.
Der Grund dafür ist sehr einfach: Die miese und nicht durchgängige Bedienbarkeit! Klar, für uns ist es kein Problem ein paar abstrakte Befehle in einer Console einzugeben und noch einen Sinn darin zu sehen. Aber wir hier sind ja etwas technisch "vorbelastet". Die Masse an Anwendern hat davon null Ahnung und will alles mit der Maus, schönen Icons und Menüs bedienen. Und das kann Linux im Moment nicht bieten. Vieles geht zwas schon mit einer GUI, aber sobald dann doch mal ein Treiberproblem, WLAN Konfiguration oder co. eine Consolen-Aktion benötigt, steigen diese Anwender aus und haben keinen Bock mehr. Was ich sehr gut verstehen kann. Ich hab da auch keinen Bock drauf.

Das es immernoch extreme Treiberprobleme bei Linux gibt, wollen auch viele einfach nicht war haben. Alleine die Masse an WLAN und Bluetooth Chips die exsisitieren. Da fehlt einfach die unterstützung der Hersteller. Ich habe schon viele Stunden damit verbracht so ein WLAN einzurichten... ich hatte dann echt irgendwann die schnauze voll. Das passiert einem halt bei einem modernen Windows nicht so schnell.

Und im Gamingbereich ist Linux auch eher ein Wunschdenken von Valve. Klar: alte Spiele und nicht so aufwändige Games laufen da mit OpenGL. Aber OpenGL ist einfach veraltet und veliert immer mehr den Anschluss an die moderne Entwicklung. Gerade wenn ich sehe was AMD angestoßen hat mit ihrer Mantl API. Klar die soll wohl auch irgendwann für Linux rauskommen. Aber halt nur für AMD Karten. Dann müsste die Konkurrenz auch wieder was basteln. Das würde für die Spielerentwickler einen hohen Aufwand mit sich bringen.

Die Performance von OpenGL ist geringer wie die von Mantl oder Direct3D . Was aber zumeist an den miesen Grafiktreibern liegt. Es wird lieber für Direct3D optimiert als für den OpenGL. (Da es ja auch viel mehr Direct3D games als OpenGL gibt)

Wie sieht es eigentlich mit den restlichen Schnittstellen aus in Linux? Sound und Eingabegeräte? Direct3D ist ja nur ein kleiner Teil von DirectX. Sowas müsste es auch für Linux geben. Gibt es das? Gibt es da einen Standard der wirklich gut funtkioniert?

Ich sehe eher MacOS bzw. iOS (die werden eh bald verschmelzen, so wie es MS gerade mit Windows macht) als größere Konkurenz zu Windows. Hier wird zwar auch auf OpenGL gesetzt, aber hier ist die Grafikkartenauswahl sehr eingeschränkt und die OpenGL Treiber unter Apple-Systemen besser. Zusätzlich muss man sich nicht mit einer Console rumärgern. Treiberprobleme gibt es dank der geringen Hardwareauswahl auch nicht wie bei Linux...

Wenn Linux mal eine wirkliche Alternative im Desktopbereich werden möchte, dann müssen die Entwickler es schaffen:

- eine einfach und verständliche GUI zu erstellen
- 99% der Funktionalitäten Consolenfrei zu gestalten
- einheitliche API-Basis schaffen (sowas wie DirectX unter Windows)
- besseren Treibersupport

Und da haben die Jungs und Mädels aus der Linuxecke noch echt einiges vor sich. Vielleicht schafft es ja Google irgendwann ein brauchbares Linux auf den Markt zu werfen. Aber da ist sicher noch mehr Spyware drin, als in anderen Betriebsystemen.
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon matze79 » Fr 23. Jan 2015, 19:01

Flash unterstüzt unter Linux keine Hardware Beschleunigung das ist eine Pure Schikane des Herstellers.
Genauso werden diverse Treiber nicht richtig gepflegt z.B. Nvidia und ATI.

Wenn man Maximum Performance will muss man 100% Hand anlegen.
Ubuntu ist megalahm verglichen mit einen Gentoo das optimiert ist.

Minecraft rennt unter Linux wie blöd!
Bessere Performance wie unter Windows (Am besten mit Java 7, und NVIDIA Binary Treiber)

Auch Treiberprobleme gibt es immer wieder! Ein W-Lan Stick von AVM bietet zwar offiziell Linux Support, aber auch nach mehreren Anläufen ging da gar nichts, von der ihrem Mist sollte man die Finger lassen (auch unter Windows ist die Installationsroutine komisch).

Zufällig der FritzWlan USB! ?
Ja der Treiber von denen ist scheisse und instabil.
Der Windows Treiber unter NDISwrapper läuft auf Linux 10x besser... Kein Witz.

Wenn der Desktop Wars Linux nicht beuteln würde... und man sich endlich einigen könnte und so einen Mist wie systemd nicht einführen würde... damit Nutzer eine stabile Basis haben so wie bei BSD..
Gnome2 war hammer und hätte so wie es ist weiterentwickelt gehört..

Naja aber Windows machts auch nicht besser, verkrüppelt z.B. OpenGL
OpenGL läuft ab Windows 7 über einen Wrapper auf DirektX.
Um absichtlich OpenGL Software lahm zu machen.

Unter Windows läuft z.B. meine OpenCL (Videoencoding) Grafikbeschleunigung nicht richtig.
YouTube Videos crashen ständig weg. (Nur Firefox)
Alle Lösungen bisher gescheitert.

Schade das man Windows 7 nun nicht mindestens für die nächsten 20 Jahre weitergeführt hat,
und ständig neuen Mist einführen muss.

Ich brauch kein Windows 10 Internet der Dinge, mein Smartphone muss nicht Wissen was im Kühlschrank ist.
Mein Smartphone muss auch nicht Wissen das meine Glühbirne noch an ist.

Eigentlich ist die Antwort ganz einfach, es ist alles Mist.

Windows, Linux, BSD.
Zuletzt geändert von matze79 am So 25. Jan 2015, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon darktrym » So 25. Jan 2015, 10:00

Pure Schikane?
Mal realistisch gesehen, rein aus Kostengründen alles durchdenken.
Linux weigert sich seit an Beginn schon eine stabile Treiber API anzubieten. Linux behindert sogar alle Versuche Schnittstellen anzubieten die sowas ermöglichen aus Lizenzgründen, Ideologie, Nieschendenken weshalb Android beim Treibersupport da schon viel weiter ist. Dadurch darf dann jeder Hersteller wenn er Support haben will, extra Entwickler dafür abstellen der für Kompatibiltät über 'zig Versionen und Distributionen sorgen um die 1-2% Marktanteil wovon wieder nur ein winziger Bruchteil zahlungsbereite Hardcore Gamer sind zu unterstützen. Lohnt sich das?
Flash nutzt keine Hardware-Beschleunigung?
Flash ist tot und wird eigentlich nur noch von Google gepflegt. Woran liegt es wohl das man keine Videobeschleunigung nutzt? Gibts denn nicht mind. 3 APIs für Videobeschleunigung die auch jeweils nur einen Teil der Grafikkarten unterstützen?

OpenGL - ich bezweifle das du da weißt wovon du redest. Das ist nicht ein Windows Problem sondern ein Problem der Grafikkartenhersteller das genauso auch unter Linux besteht. MS bietet natürlich bestmöglichen Support für ihre API an. Warum soll man auch fremde APIs unter Windows unterstützen die keiner dort verwendet? Und OpenCL & YouTube??

Windows 10 soll vorallem eins bringen, die vier Bereiche Desktop, Xbox, Mobile und Dienste stärker zu verdrahten. Wer das nicht braucht kann ja weiter seine Dosbox nutzen ;)

Man kann MS und Windows nicht mögen aber bisher ist alles was die in den letzten Jahren gemacht haben schaut anderen Betriebssystemen noch viel grottiger aus. Überleg dir mal wie viele Jahre Windows XP Programme unter Windows liefen? Unter anderen Betriebssystemen wird schon spaßig mal 2 Jahre alte Binaries auszuführen, wenn sie nicht gerade statisch gelinkt sind.

SteamBox ist deshalb schon tot weil man 1 Jahr vergeudet hat. Man hat null Unterstützung bekommt über den bereits normalen Umfang(Steam) hinaus. Keine Titel die zeitnah mit der Konkurrenz erscheinen. Keine Exklusivtitel von Valve und die kommen auch für Steam und sonstige Plattformen. Konsolenentwickler mögen ihre Plattformen weil die 5 Jahre konstant sind. Schon bei Ouya ging das Konzept nicht auf. Manche lernen aus der Geschichte auch nichts, Stichwort 3DO.
SteamOS bietet darüber hinaus keinen Vorteil. Ich installier mit doch nicht extra ein komplettes OS, wenn ich den Spaß auch mit Steam haben könnte ohne auf das Gewohnte zu verzichten. Profitabel ist der Ausflug auf Mac und Linux nicht wenn man die Ausgaben zu den Einnahmen vergleicht. Und unter Windows gibts Alternativen und das ohne DRM.
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Re: Windows 10 mit eingebauten Backdoors (Spydows)

Beitragvon Dosenware » So 25. Jan 2015, 10:52

SteamOS bietet darüber hinaus keinen Vorteil.


Steambox... Mediadistribution mit Spielesupport -> gleichwertig zu normalen Konsolen + Mehrwert, da man so ziemlich alles installieren kann was man will - auf einem normalen PC bringts wirklich keinen Vorteil.

Klappt natürlich nur wenn Treiber und Spieleangebot stimmen und die Diversität der einzelnen Steamboxen ist natürlich ebenfalls ein Nachteil, da die Software auf unterschiedlicher Hardware mit unterschiedlicher Leistung laufen muss.

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