Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

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darktrym
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Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon darktrym » Do 23. Okt 2014, 22:44

Mir ist es eigentlich nicht so ganz erklärbar warum soviele Leute oder vielleicht nur Händler so sehr auf der Suche nach "alter " PC Hardware sind. Exemplarisch einfach mal ebay.kleinanzeigen oder ebay im Allgemeinen danach suchen, nicht nur die Preise sind recht happig, es gibt wohl genug Leute die das zahlen.
Die Frage stelle ich mir, was die Leute alles mit dem Zeug anfangen wollen, denn mal Hand auf Herz, die Bedienung ist schon sehr eigenwillig. Software bekommt man heute fast ausschließlich über Ebay, die Hardware ist dem Alter entsprechend schmutzig/vergilbt es fehlen wichtige Teile die das zum vollwertigen Spiele-/Arbeitsgerät machen.
Ich bezweifle das die heutige Jugend mit der Bedienung und vorallem der Konfiguration so ohne weiteres zu recht kommt, also wer kauft sich die Teile und warum? Selbst zum arbeiten fehlen da vernünfte Programme und selbst jedes Smartphone erbringt bessere Ergebnisse. Was haben wir uns gefreut endlich Turbo Pascal in einer IDE zu nutzen, Windows 3.11, brauchte ich nicht.
Nostalgie hin oder her aber so ein vollwerigen Desktop braucht neben ordentlich Geld noch viel Platz und fristet dann das Leben eines Zweit-/Drittgeräts. So richtig schätzt man das Gerät wenn persönliche Erinnerungen dranhängen und alles aus der gleichen Epoche stammt, also Röhrenmonitor und Original Eingabegeräte. OVP, viel Spaß beim suchen.
Aus Händlersicht kann ich nachvollziehen warum man so scharf ist. Die Geräte holt man sich vom Sperrmüll für nix und lagert und verkauft die dann später. Aber ein Sammler hat bei den meisten Geräten nicht viel Freunde daran. Keine hübschen Verpackungen nix fürs Regal oder Vitrine der Zustand ist naja und wirklich viel hübsche Geräte haben nicht überlebt. Nur einen gelben Haufen anfällige Althardware. Während Amiga und C64 starre Konfigurationen und viele dediz. Spiele hatten, war DOS eine ganze Weile Drittverwertung.
Und dann gibts noch die Spielnostaliker, eigentlich schafft jedes Gerät die Emulation dieser Hardware. Der Reiz vieler Spiele lebt zumeist in Neuheit, Grafik & Sound oder Ideen die so vorher nie so umgesetzt wurden sind. Jetzt sehen einige Spiele schauderhaft aus, ich sag nur Comanche. Jemand der nach dieser Ära geboren wurde, was reizt ihn daran an Originalhardware zu spielen statt den bequemen Weg über dosbox & scummvm? Kennt er nicht die Freuden kaputter Disketten?
In meinem Fall, ich bin aufgewachsen mit der Hardware und bin auch länger dabei geblieben, denn die Anschaffung und Folgeinvestionen waren nicht billig. Neben den Erfahrungen einiger Spiele(zumeist aus Heftbeigaben, Originale waren ganz schön teuer und hier im Osten nicht weit verbreitet), lernte ich da Programmieren. Heute besitze ich keinen Desktop mehr, mein Spielgerät, ein Thinkpad Laptop versauert zumeist im Schrank . Wenn ich nicht gerade einen alten Rechner geschenkt-günstig bekomme, habe ich auch kein übergroßes Verlangen nach so ein Gerät.
Also in der Runde wieviel Stunden in der Woche sitzt ihr vor den Geräten und was macht ihr noch damit?
Geht ihr mittlerweile Kompromisse ein, also lieber moderne Hardware ausbremsen statt alt?
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wolfig_sys
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon wolfig_sys » Fr 24. Okt 2014, 10:17

Also ich bin ja 16 und damit hab ich die DOS-Ära garnicht miterlebt.
Und so richtig ins Retrovergnügen bin ich auch nur durch meinen Vater gekommen.
Unsere Familie war sowiso immer etwas im Rückstand zur Technik. Windows 95 bekamen wir erst als ME drausen war.
An XP haben wir uns lange geklammert. Und ich hatte den alten 98er. Und an dem hab ich viele Stunden verbracht.
Irgent wann kam ich nach Hause und mein Vater saß vor meinm 98er und hat die Festplatte gewechselt. Aus 10GB Windows 98 mach 520MB MS-DOS 6.22. Seine Platte auf Arbeit ist nämlich kaputt gegangen.
Und damit ging das erstmal richtig los.

Später wurden auf seiner Arbeit 2 Rechner aussortiert. Ein Highscreen mit 98 und XP (in dem steckte meine 10GB Platte) und ein großer Tower mit 386DX mit 36MHz. Den hab ich, so gewaltig groß und schwer wie er war, sofort zu mir geschoben und angeschmissen. Und ich war fasziniert. So viel Platz da drin und so ein Mini Board verbaut.
Der wurde später verschrottet. Hätt ich das blos nicht zugelassen.

Ne lange Zeit lang hatte ich nur den 98er. Und plötzlich taucht im Winter vorletzen Jahres der Highscreen PC im Schnee vor der Haustür auf. Und den hab ich sofort getrocknet und gerettet. Der läuft ja heute noch.

DOSBox und die anderen Emulatoren machen ihre Arbeit schon, aber zB. das EPCPRO Schaltplan und Layout Programm läuft damit nicht. Es braucht DOS. Und spielen mit der DOSBox geht zwar. Aber irgent wie fehlt da was.
Es fühlt sich nicht so echt an, als wenn man vor einem richtigen DOS PC sitzt.
Ne Röhre hab ich endlich auch wieder. Wie lang ich keine mehr gesehen hab, seit dem alle auf TFT Bräunung umgestiegen sind. Irgent wie find ich, dass Programme bis 800x600 besser aussehen als auf TFT's.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon darktrym » Fr 24. Okt 2014, 10:50

Also kaufst du dir das Zeug, was passend dazu ist, was du von damals kennst bzw. was auf den Kasten noch läuft, was für Technik steckt denn in diesem Vobis Computer? Die DOS Ära erstreckt sich meiner Meinung nach technisch bis ca. P1 120MHz, als einige Jahre vielen Technikgenerationen von 5 1/4" bis CD-ROM, von Speaker bis Soundblaster. Schon damit bekamst du bei vielen Spielen Probleme mit dem Timing oder der Konfiguration.
Ich überleg mir auch ständig so ein Teil zu besorgen, kann mich aber nicht durchringen. Fängt damit an das so ein Teil ein gesonderten Platz bekommen muss. Auch die Hardwaredaten sollten stimmen, RAM, 16MB sollten es mind. sein(wenn ich Pech hab passt kein PS2 rein) über ein Röhrenmonitor(authentisch wäre ein flimmernde 14") und Tastatur und Maus gibts ja auch noch in der Variante AT bzw. seriell. 20 Jahre später findet man kaum gut erhaltene, ausgebaute Kisten oder wenn werden die entsprechend bepreist. Ist ja nicht so als ob man die Geräte als Wertanlage sehen kann wie bei manch Konsolenspielen. Ich hab gerade mit Lure the Tempress angefangen, alter Schwede ohne großen Monitor sieht man die kleinsten Details nicht und sucht sich tot am Bildschirm. Da hab ich eine halbe Stunde gesucht bis ich den Hahn vom Fass entdeckt habe und sag mir keiner das VGA auf 17" Röhre gut ausschaut.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon CrazySheriff » Fr 24. Okt 2014, 14:20

Für meinen Teil kann ich sagen, dass meine Rechner nur zum Haben da sind, Sachen, an denen ich mich erfreue, wenn ich sie sehe. Ich zeige sie immer mal wieder anderen Menschen und führe den Verdatterten den einen oder anderen Aspekt auch vor, wie das Ausbauen und Zeigen der Grafikkarte, Vorführung eines VLB-Systems oder einer 5,25" Diskette/Festplatte usw. usf.
Es ist für mich ein kleines (winziges) Museum mit Sachen, die sonst keiner hat. Ich habe nun eine beinahe komplette S3 VLB Sammlung oder meine Siemens und Escom Computer, das sind keine alltäglichen Dinge. Da freue ich mich manchmal bereits, wenn ich nur darüber nachdenke, wie begehrt so ein Dual PPro System im Moment ist oder das ich bereits eine S3 968 Karte habe. Die Rechner stehen alle nebeneinander gereiht und werden gelegentlich eingeschaltet, wenn ich spontan Lust drauf habe, knipse ich die Rechner auch mal an und stöbere ein bisschen auf der Festplatte, lege eine Diskette ein oder spiele ein Spiel. Besonders schön ist die Planung dieser Systeme oder die Organisation über Bekannte, das Auspacken macht ebenso Spaß wie das Reinigen und erstes Öffnen des Gehäuses. Wenn dann alles läuft und man der erste seit 1990 ist, der den Rechner überhaupt angeschaltet hat, ist Weihnachten. Deshalbt macht "Retro-Computing" mir so viel Spaß. Spaß an der Freude sowie Spaß am Kaufen und am Haben 8-)
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon Dosenware » Fr 24. Okt 2014, 16:02

Basteln, ein Rechner der läuft ist langweilig ^^
und eben das Interesse für die alte Technik, vermischt mit ein wenig Nostalgie.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon darktrym » Fr 24. Okt 2014, 16:03

Wir reden aber nicht von einer Vernetzung der Rechner oder? Ich kann mich noch erinnern als ich das erste Mal mit einem Laptop über Nullmodem und nach stundenlange Gefrickel Doom 2 Deathmatch gespielt habe. Gängiger waren dann die Hotseat Sitzungen Adventure(Fate of Atlantis) zu spielen oder zu zweit(MegaPhoenix, Wacky Wheels) an einer Tastatur/Maus oder nacheinander(Starbyte Super Soccer, Eishockey Manager).
Der größte Feind dieser Geräte ist heute neben dem Ausfall der E-Teile der Gilb. Macht die Teile heute weniger attraktiv die in die Ecke zu stellen, an schwarze Gehäuse kann ich mich gar nicht erinnern.

Ich glaube als ich damals mit der Hardware eingestiegen bin galt das noch als Nerd Kram. Irgendwie wurde Programmieren immer als spielen gleichgesetzt.
Du kannst programmieren, oh brings mir bei. Das ist aber schwierig/kompliziert oder programmier ein Virus; den schick ich das, ich kann ihn nicht leiden. Zeig mir deine Spiele; blauer Bildschirm weiße Schrift - was machst du denn für ein Quatsch. PCs jener Zeit waren Familiencomputer und bevor der hier nur herumsteht, nutze ich den. So richtig bedienerfreundlich wurden die Geräte erst ab Windows 95 und für breite Masse der Bevölkerung. Selbst bei Spielen stand man oft im abseits und konkurrierte mit SMD und SNES. Ohne Kostenvorteil und die Verfügbarkeit wäre auf dem Schulhof es ohnehin schwierig gewesen, gleichgesinnte Diskettensammler zu finden. Für den Rest waren es dann Arbeitsgeräte.
Darum ist es auch schwer zu vermitteln warum man das Zeug wieder anschaffen will, neben dem Kulturaspekt und der hübschen Big Boxes. Überlebt hat nicht viel nach 20 Jahren, diverse Umzüge haben den Rest gegeben. Es gab eine Zeit danach wo mal alles entsorgt hat. Miese Monitore, Mäuse die ständig verkleben, Tastaturen die hörbar waren.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon eltrash » Fr 24. Okt 2014, 16:37

Miese Monitore, Mäuse die ständig verkleben, Tastaturen die hörbar waren.

...ständig kaputte Disketten, laute Festplatten, brummende Netzteile., um das mal fortzuführen.

Was ist denn so schlimm daran? Vielleicht ist es gerade das, was es ausmacht. Es behauptet ja niemand, dass alte Computer bedienerfreundlich und komfortabel sind, das sollen sie auch garnicht. Ein Oldtimer-PKW lässt sich auch nicht fahren, wie ein Moderner, und klingen tut er auch nicht so. Da muss man noch Autofahren können, mit Choke, Zwischengas, kuppeln, selber schalten, gegenlenken...

Und beim PC ist es genauso, man freut sich, wie ein Kleinkind, wenn der mühevoll zusammengebaute PC, endlich mit einem kurzem Beep sauber durchbootet und man genug Hauptspeicher freigemacht hat, um sein Lieblingsspiel (welches auf den modernen Kisten nicht läuft) zu starten.

Das Festplattennageln, das Rattern der Diskettenlaufwerke, das klingt dann wie Musik in den Ohren :-) Ich habe in einem meiner alten PCs mit Absicht die laute Quantum Bigfoot Festplatte drin gelassen, weil extra laut ist. Schau mal, wie begehrt heute die lauten IBM Model M Tastaturen mit ihren Buckling Spring Tasten sind.

...und gegen den Gilb gibt es auch ein sehr gutes Mittel: H2O2 (Wasserstoffperoxid)
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon Paladin » Fr 24. Okt 2014, 17:14

Interessanter Thread und ich schreibe das selbe wie immer. 95% der neuen Games sind Schrott. Ich zocke lieber meine Lieblings Games welche bei mir bis auf wenige Ausnahmen alte Games sind. Klar kann das Ein Emulator auch,aber emulieren ist wie Sex mit einer Gummipuppe,man kommt zum Ziel,aber es ist nicht das selbe :p
Dazu kommt das man sich Sachen hinstellt die man früher gerne mal gehabt hätte und es sich einfach nicht leisten konnte. Ebenso das ausreizen dieser Technik. Vorallem aber auch das Restaurieren.

Hey auf meinem 4000er habe ich 3 Systeme laufen. Amiga OS mit 060, den schnellsten 68k Mac und einen PC auf Karte. Die Kiste kostet derzeit komplett 2000€ ... Krank, unnötig aber Leider Geil :)

Ich habe durch Retro überhaupt erstmal Löten gelernt.

Ich hasse lautlose Rechner und Autos :)

Warm sammelt jemand Briefmarken, warum fährt man Oldtimer? Usw.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon Mr Vain » Fr 24. Okt 2014, 21:14

Mein Beweggrund fuer die Anschaffung eines AT Desktop PCs vor 7 Jahren war, dass ich die DOS-Aera eben nicht mitbekommen habe, da wir erst Anfang 2001 unseren ersten Familien-PC gekauft haben. Einen Pentium III 866er mit grottenlahmen VIA 693A Chipsatz und dann noch Windows Me :sick:

Deswegen habe ich diese Erfahrungen mit DOS-PCs eben auf authentische Art und Weise nachgeholt, mit Kauf und Installation von DOS 6.22 und Windows fuer Workgroups 3.11, um einen PC mit technischen Stand von 1994 herzustellen und der zeigen soll, was eben vor der Windows 95-Jedermann-kann-Computer-Bedienen Phase Stand der Technik war ;)

Dem langjaehrigen Pflegen dieses Systems bin ich nun immer noch nicht muede geworden, sondern hab ich nach und nach weiter aufgebaut und zeitgenoessisch hochgeruestet. Das Resultat ist nun meine VLB-Rakete 8-) Zugegeben, mittlerweile sind auch ein paar moderne Extras eingezogen wie CF-Speicherkarte, aber sonst ist er wie geschaffen fuer alle Programme und Spiele, die man mit einem DOS-Rechner machen kann. Und vor allem, keine langweilige PCI-Kiste :mrgreen:
Fan von klassischer PC Hardware.
1) Am5x86 auf ASUS VL/I 486SV2GX4, 1MB L2, 64MB RAM, VLB-Monster
2) Am5x86 auf ECS UM8810P-AIO, 512KB L2, 64MB RAM, PCI-486er

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wolfig_sys
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon wolfig_sys » Fr 24. Okt 2014, 21:21

Ich kann mich den Oberen anschliesen. Ich hab in meiner Vobis Maschine die lautesten Periepherien eingebaut, die ich hab. 2 Diskettenlaufwerke die beim BIOS Check ihr berühmtes "Dröööh-Därrrr-Dööörn" abspielen und eine NEC MFM Platte die auch deutlich hörbar ist, wenn sie aktiv ist. Ich hab meine leise Western Digital 100MB IDE Platte gegen die 40MB MFM Platte getauscht. Und wenn der platz begrenzt ist überlegt man sich es zweimal, was man installiert.

Ich finde, dass der Benutzer immer mehr verdummt, je mehr die Benutzerfreundlichkeit steigt. Viele würden heute ohne Startbutton, ohne Maus oder ohne Touchscreen garnicht mehr zurecht kommen. Vor 95 war das alles noch selbstverständlich. Wer noch eins draufsetzen konnte, der kannte seine Hardware in- und auswendig.

Ich will auch wissen, wie es vor mir mit der PC Technik war. Als ich vor 3 Jahren mein neues Notebook für 700€ gekauft hab, hab ich bemerkt, dass der Karton leer war. Aber da hab ich die Beine in die Hand genommen.

Aber wie war es, als man noch zu ESCOM, Vobis und Co. gefahren ist, sich beraten lassen hat bis zum umfallen, um am ende doch endlich mal für 2000DM einen eigenen Rechner zu Hause stehen zu haben.
Wie gut (oder schlecht) läuft Descent auf einen 386er auf Briefmarkengröße und mit minimalen Texturen.
Das kann mir die DOSBox nicht sagen. Sie zeigt mir das die Software läuft. Aber was man davor alles machen musste, um es zum laufen zu bekommen, zeigt sie mir nicht.

Ich halt mich keinesweges an den "Never change a runing system" Satz. Ich wechsel gern mal spontan die Soundkarte. Und die Graphikkarte kann gleich mit ziehen.
Aber ich hab auch gern etwas im Orginalzustand wie es damals war.

Und mich hats bitter getroffen als ich diese Auktion verlor. Für ca. 80€ find ich das noch als ein Schnäppchen.
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Was will man mehr?
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon CrazySheriff » Fr 24. Okt 2014, 21:47

Der Kauf bei Escom etc muss auf jeden Fall hart gewesen sein, da die sogenannte "Megahertz-Mania" gefühlt jedes Jahr für doppelte Taktfrequenzen gesorgt hat und somit auch neue Rechner hervorbrachte. Gut, der "normale" Deutsche ließ sich davon nicht beirren... insofern er überhaupt einen Rechner hatte, aber die "Freaks" muss das schon in den Ruin getrieben haben :ugeek:
Stellt euch heute mal vor, dass nachwievor im großen Stil gejumpert werden würde.... Ich kann mich dran erinnern, dass mein Vater in den 90ern mal zu mir sagte, dass er froh sein könne, dass bei ihm alles funktionieren würde, da ja grundsätzlich so wenig miteinander kompatibel sei... Heute sage ich: Zu faul um zu jumpern und zu nachlässig, um mal die Nase in die Handbücher bez. IRQs und DMA Adressen zu halten.
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon philscomputerlab » Sa 25. Okt 2014, 00:04

Ich habe damals als junger Bub schon schnell gelernt das man mit DOS am besten mit guten Marken unterwegs ist. Ich hatte ein paar billige Sound Karten von Vobis die aber nicht 100% Kompatibel waren. Letzter Streich war die Spea Media FX wo ich auf die Werbung richtig reingefallen bin. Von wegen MT-32 und Sound Blaster kompatibel und dann nicht mal ein OPL3 oder Klone chip.

Mein allererster eigener PC war ein High Screen 386DX-33. Das war die beste Zeit. Spaeter eine Sound Blaster 1.5 eingebaut, Mann was das ein toller Sound im Vergleich zum PC Speaker. Es gab ja damals kein YouTube oder Radio Sender mit Spiele Musik, mehr als davon lesen in der PowerPlay gab es nicht. Freunde hatte alle keine Sound Blaster so hab ich es einfach riskiert. Danach haben sich aber viele Freunde auch eine Sound Blaster gekauft :)

Mein zweiter PC da wollte ich Geld sparen und von einem Privatmann einen 486DLC gekauft. Natürlich wusste ich nicht das da einfach 386 hardware drin war mit einem upgrade chip :( Windows stürzte auch oft ab. Nie wieder hab ich mir gesagt.

Mein dritter PC war mein erster den ich mir selber gebaut habe. Es war ein 486 mit VLB und AMD 486DX4-100. War ein toller PC.

Mein vierter PC war mein bester finde ich. Gigabyte board, Pentium 133, PCI S3 Trio 64 V+ und 3dfx Voodoo. Diesen PC hatte ich sehr lange. Ich hatte auch eine Sound Blaster 16 und eine Roland Sound Canvas wavetable. Bei diesem Punkt habe ich alles "Kompatible" ignoriert und mir das Original angeschafft auch wenn es teurer war. Du hattest damit einfach weniger stress.

Was ich jetzt mache ist die alten Spiele mit bester Hardware, wie Roland MT-32, CM-32L, SC-55, wieder zu erleben. Eine MT-32 hatte ich damals nicht und das war ein Riesen Wunsch den ich mir jetzt erfüllt habe.

Auch sehe mich mich etwas als Forscher und Dokumentierter. Ich mache Videos auf YouTube wo ich anderen helfe einen DOS PC zu bauen und zu konfigurieren. Und Videos wo man hört wie verschiedene Sound Karten klingen.

Spielen tue ich eigentlich wenig, mit geht es viel mehr um das Spielen mit der Hardware und Videos erstellen. Ich sammle keine Spiele Schachteln, oder Schachteln mit Hardware, sonder nur die CDs oder die Karten teils aus Platz Gründen aber auch weil ich dauernd an was neuem arbeite und es schnell zugreifbar haben möchte.

Aufs Geld schaue ich nicht so wirklich, es wird alles teurer, also ist es schon eine art von Investition. Aber ganz teure Sachen kaufe ich auch nicht. Es muss schon halbwegs ein OK Preis sein. Industrielle Verkäufer sieht man ja sofort und die vermeide ich. Kürzlich hat einer in Australien seine Hardware Sammlung auf eBay gestellt, da schlage ich dann schon zu. Die Gemeine ist auch recht klein und man kennt sich so macht man dann einen guten Preis oder gratis mit dem Versand. So habe ich kürzlich eine V4 4500 und V5 5500 bekommen und da funktioniert auch alles weil er auf seine Hardware aufgepasst hat.

Wo ich etwas "anders" bin ist das ich neu mit alt vermische. Ich mag die alte Sound Blaster und Roland Musik, aber ich mag auch neues ATX, leise Netzteile, LCD bild, PS/2 optische Maus u.s.w. So verbringe ich viel Zeit und dokumentiere wie man neuere Hardware an DOS anpasst. Super Sockel 7 boards sind hier ideal.

Fuer Daten verwende ich CF Karten, IDE > SATA adapter, 32 GB Limitierungen mit SeaTools oder PCI SATA Adapter. So verwandle ich eine moderne 2TB Seagate SATA in eine 32 GB IDE Platte die prima in den alten Kisten funktioniert.
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jippel
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon jippel » Sa 25. Okt 2014, 00:46

Ich seh das so wie Paladin, die Spiele die ich mir in den letzten 10-11 Jahren neu & zum Vollpreis gekauft habe, kann ich an einer Hand abzählen. Es geht nur noch um Grafik, Sound, Effekte etc..zumal 90% der neuen Spiele gefühlt noch ein weiterer Shooter oder die 30. Auflage von Fifa ist..aber der Spielspaß bleibt auf der Strecke, es gibt kaum neue Ideen.. Die Spiele von früher bringen eine viel bessere Atmosphäre rüber. Und die alten Spiele spielt man am besten auf der alten Hardware.

Man kann sich auch endlich sein "Traum-PC" von damals zusammenbauen, Am5x86 mit 64MB Ram, Soundblaster AWE, ne Voodoo dazu..alles was früher unbezahlbar war. Oder nen Dual-Pentium 233MMX, wenn auch etwas sinnfrei..aber das Basteln macht halt einfach Laune :) Ist schon cool wenn man in einer alten PowerPlay blättert und dort in Anzeigen Hardware zu exorbitanten Preisen beworben wird und man dann einfach sagen kann: Joar, das Ding liegt ja im Keller und bau ich mir gleich mal in nen Rechner ein 8-)

Oder man kann noch das letzte Quentchen aus nem Pentium 233MMX rausquetschen, auf über 300MMX übertakten und gucken was so möglich ist..wenn so ne CPU oder das Board abraucht (was aber bisher noch nicht vorgekommen ist) ist es zwar ärgerlich, aber früher wäre es wohl um Welten schlimmer gewesen :ugeek:

Ich denke mir das viele Käufer der Retro-Rechner bei eBay nun so zwischen 30 und 40 Jahre alt sind, nun natürlich mehr Geld als früher haben und sich auch nochmal ein Stück der Jugend zurückholen wollen..da wird dann so manches mal auch nicht auf den Preis geachtet. Anders kann man es sich auch kaum erklären, das mal ein vergilbter, dreckiger 486er für 190 Euro weggeht und mal ein kompletter 486DX4-100 "nur" für 50 oder 60 Euro.

Auch bei SNES-Spielen sind die Preise explodiert..bekam man früher (~2002/2003) noch Knights of the Round oder Sunset Riders für 30-40 Euro, sind es heute knappe 100 Euro (nur Modul).

Naja, die meiste Hardware kaufe ich mittlerweile auf dem Flohmarkt oder über Kleinanzeigen. Bei eBay schlage ich nur mal zu, wenn es ein Schnäppchen ist, was aber immer seltener vorkommt. Bekomme manchmal auch alte Teile von Bekannten angeboten..auch wenn sich bestimmt schon 20-30 Rechner im Keller stapeln, gebe ich denen lieber ein Zuhause als die verschrotten zu lassen ;-)
Mein Retro-Blog: http://gameseller.de
wollev45

Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon wollev45 » So 26. Okt 2014, 11:26

Ich bin seit 30 jahren im Computergeschäft tätig und habe schon einiges erlebt.
Abgefangen hat es 1984 mit dem C16, ich war 14 und geendet hat es bis heute nicht.

Was die Spiele von heute angeht da sage ich nur:
Wen nur noch die Spiele Optik interessiert der braucht sich über die Spiele Qualität keine Gedanken machen.

Es interessiert doch heute keine Sau mehr ob das spiel gut oder schlecht ist, in der regel geht es heute nur noch im mega antialiasing, Downsamling, Frames und benchmarks.
Man braucht sich doch nur die Foren anguggen, der rest ist selbstredend.
Eine wirklich sehr interessante entwicklung, für die Hersteller.

Ich bin seit 30 Jahren leidenschaftlicher Gamer und habe schon eltiche Zig Tausende von Euros und DM in den Computer investiert, das ist heute auch noch der fall allerdings etwas ausgewählter denn ich hab meine ansrüche etwas geändert. (liegt wohl am alter)

vor ein paar jahren bekam ich aus zufall einen A500 (HDD, Monitor, Drucker, Sticks usw.) geschenkt.
Ganz schnell wurde ich in den Amiga wahn versetzt denn der Amiga war mein erster Computer nach dem C16/C64 und wen wundert´s, ich hatte ausnahmslos alle Amigas besessen !
Da wollte ich natürlich wieder hin, ich wollte wieder zu meinem A4000 mit PiccoloSD64, Cyberstorm MK1, usw.
Als ich alles hatte und einige hunderte von euros ärmer war wurde mir schnell bewusst das dies ein regelrechter schnellschuß war und ich regelrechten rausch war, ich zog die handbremse und beendete das thema.
Retro hin oder her, der AMIGA ist Tod hier wird nur noch geld damit verdient hardware von user zu user zu verschieben.
Und Pro verkauf wird´s teuerer.
die Inkompatibilität des Amigas mit dem PC macht die sache erst so teuer.
Wäre das nicht so dann wäre der Amiga heute nicht mehr existent, er wäre auf der gleichen ebene wie der Atari ST.

Da ich seit ´94 fast täglich an PC´s rumschraube und damit eine zeit lang recht gut geld damit verdient habe ist es für mich um so interessanter wenn ich heute nochmal in nen alten 486er blicken kann.
Um einen neuen PC von 2014 zusammen zu schrauben bedarf es keinem großen wissen, jeder der mit nem schraubendreher umgehen kann und weis was plus und minus ist bekommt das hin.

Interessant für mich heute ist die "verwandlung" der hardware.
Waren es früher Jumper und "Goldfinger Cards" so ist es heute nur noch ein Mausklick/Bioseinstellung.
Gerade der 486er hat es mir ein wenig angetan denn den kenn ich eigentlich nicht.
VLB Systeme waren mit nur namentlich bekannt, sicher hab das früher schon mal gesehen, aber wirklich "dran Rumgeschraubt" hab ich nicht wirklich.
Heute steht gerade eines neben mit (Highscreen Tower)
Auf dem SX25 System habe ich gerade Win311 installiert (kenne ich gar nicht) und unter Dos ein funktionierendes TCP Lan eingerichtet.
Ich nutze nach möglichkeit keine disketten und versuche alles übers netzwerk zu lösen was erstaunlich gut funktioniert.
Gespielt wird hier auch ab und an mal und das kann dann schon mal stundenlang sein.
Für mich sind die Games von früher einfach nur Spiele, ich seh da nichts dahinter und ich auchte auch nicht auf die grafik.

Wenn der SX25 mit Stunts läuft sitze ich nicht im jahr 2014 davor sondern irgendwann 1993.
Aus technischer sicht natürlich, da empfindet man das ganz anders.
Vergleiche von früher zu heute sind da fehl am platz.

Viele meiner Kollegen und besucher schmunzeln, trotzdem sagt ausnahmslos jeder: Cool, das hab ich schon ewig nicht mehr gsehen, läuft der Kasten ?
Um so interessanter ist es wenn es nach dem "klack" dann "Bieep" macht und er Bildschirm geht an.
Den einen oder anderen musste ich schon vom bildschirm wegzerrren :-)

Trotzdem bin auch ich dem Sammelwahn verfallen.
Das ging dann soweit das ich keinen Platz mehr hatte und in den Keller raum neben an auslagerte.
Mir gefiel diese Entwicklung gar nicht und ich zog auch hier die handbremse und trennte mich von vielem, unnötigen.
Waren es mal in Summe 21PC (komplett und zerlegt) so sind es jetzt "nur" noch 10.

Einzig die Pappschachten mit den Spielen, da geht nix raus.
Sie stehen hier in meinem Regal und werden von mir immer wieder mit genuss betrachtet denn für nichts anderes hab ich sie gekauft.
Ich stehe auf diese bunten schachteln und verbinde damit zu 100% ein teil meiner jugend und damit eine schöne Zeit.

Im gegensatz zum Amiga bei dem ich vielleicht ein oder zwei orginale besessen habe sah es beim PC ganz anders aus.
Die Spiele, größtenteils Simulationen, hatten immer ein Dickes handbuch dabei und das musste man einfach haben.

Heute kannst´e von glück reden wenn ein PDf auf der DVD ist wenn du überhaupt noch ne DVd bekommst.

aktuell spiele ich Assetto Corsa und Elite Dangerous, irgendwie hat sich nichts geändert.
War vor 30 jahren nicht anders, autorennen (pole Position) und Elite :-)
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Shockwav3
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Re: Retro Trend oder doch Geschäft für Händler

Beitragvon Shockwav3 » So 26. Okt 2014, 14:52

Ich persönlich hab ja eher das Problem, dass (viele) heutige Spiele eher die moderne Inkarnation von FMV-Spielen sind. Tolle Grafik, hoher Personalaufwand, mitreissende Geschichten - nur wollen diese auch gezeigt und erzählt werden, da sind ein knackiger Schwierigkeitsgrad oder abweichende Wege eher hinderlich.

"Indie-Game" ist ja auch eher ein Marketingbegriff für 8/16-bit look-a-likes geworden, statt wirklich Entwicklungen aus dem Kinder/-Arbeitszimmer zu beschreiben.

Der Amiga-Markt ist inzwischen ein ziemlicher Albtraum - für damalige Massenprodukte zahlt man heute mehr als damals (z.B. 600€ für PPC-Karten mit 300MHz, wer eine voll ausgebaute Kiste haben will kann auch leicht in den 4-stelligen Bereich kommen) - und da die Kisten kaum etwas haben, was nicht später beim PC eingeflossen ist oder beim PC abgeguckt wurde, hab ich dort auch kein Problem mit Emulation - insbesondere wenn die Hardware bedeutend teurer ist als ein PC der jene emuliert und die Preise jenseits der Schmerzgrenze liegen.

Eine "Wahnphase" hatte ich auch mal, komplett mit 45 8/16bit Systemen der 80er und 90er, davon sind 2 PCs, 2 C64, ein CPC und ein selbstgebauter Spectrum-Clone geblieben - lediglich vom Atari ST hab ich heute noch ein paar mehr, da ich dafür gegenwärtig Hardware am entwickeln/clonen bin.

Ob's heute nur noch Kommerz ist, kann ich allerdings nicht beurteilen - der Spaß an der ganzen Aquisekiste ist mir spätestens zu dem Zeitpunkt verloren gegangen nachdem ich in 'ner Zeitung mal ein Angebot für einen SX-64 gesehen hab - für 50€. Mittags als ich dort angerufen hab, lag der Preis dann schon bei 250. Ich hab zwar einige "Kostbarkeiten" wirklich günstig bekommen, allerdings machen mir die günstigen, damals populären Standardsachen bedeutend mehr Spaß als irgendwelche Exoten (was will ich mit ner IBM MFC, wenn vielleicht 10 Spiele diese unterstützen?).

Im Zweifelsfall hab ichs auch nicht mehr eilig - wenn ich für 'nen 10er auf 'nem Trödelmarkt ne GUS finde nehm ich die mit - allerdings würde ich niemals wieder auf eBay 50€ für ein spezielles Model der Karte hinlegen.
Zuletzt geändert von Shockwav3 am So 26. Okt 2014, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
Hauptsystem: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 64MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11

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