Ausspionieren privater PCs

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Ausspionieren privater PCs

Beitragvon commanderkeen » Sa 1. Sep 2007, 20:12

Hallo an alle!

Ich denke das das euch sicher Interessiert.

Meine Meinung dazu: Polizeistaat. Deutschland ich werde Dich hoffentlich bald verlassen können... Mir reichts!

Mir kommt es auch so vor als hält langsam die Stasi wieder Einzug in Deutschland.

Quelle: http://www.ccc.de/updates/2007/bkaterror
31. August 2007 (presse@ccc.de)
Wie kürzlich bekannt wurde, ist die Online-Durchsuchung nur die Spitze des Eisbergs innerhalb der Planungen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur Ausweitung der Überwachung der Bevölkerung. Dem Chaos Computer Club liegt ein anonym zugespielter Entwurf des neuen BKA-Gesetzes vor. Darin ist u. a. vorgesehen, dass der Einsatz des Bundestrojaners auch ohne die Genehmigung eines Richters erfolgen soll, der normalerweise bei einem Grundrechtseingriff dieser Art obligatorisch ist. Durch die weitgehenden Befugnisse für die Ermittler entsteht der Eindruck, der Bundesinnenminister ignoriere die Vorgaben des Grundgesetzes vollständig.

Auch die Pflicht der Behörde, nach dem Ende von Überwachungsmaßnahmen die betroffenen Bürger zu benachrichtigen, wird durch den Gesetzentwurf weiter eingeschränkt. Wie es heute schon bei Telefon- und Internetüberwachung gängige Praxis ist, wird der Ausspionierte also in Zukunft von der Online-Durchsuchung nur in seltenen Ausnahmefällen Kenntnis erlangen. Dies widerspricht den rechtsstaatlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. [2]

Das BKA soll zudem personenbezogene Daten auch aus den Datenbeständen von Unternehmen erheben, speichern und verstärkt auf die erkennungsdienstliche Behandlung zurückgreifen dürfen. Für Ermittlungen ist der praktisch unregulierte Einsatz von Observationen auch mit Hilfe technischer Mittel vorgesehen. Dies beinhaltet die akustische und optische Überwachung der Betroffenen sowie den Einsatz von V-Leuten und verdeckten Ermittlern auch innerhalb von Wohnungen. Zu diesem Zwecke sollen Mitarbeiter des BKA auch Urkunden (wie z. B. E-Mails anderer Behörden zur Übertragung von Trojanern) verändern und fälschen dürfen. Ebenso wird das Recht eingeräumt, die Anfertigung von Lichtbildern und Tonaufnahmen in Wohnungen Unbeteiligter vorzunehmen, sofern sich ein Betroffener dort aufhält. Diese Maßnahmen werden auch den absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung betreffen. Eine Unterbrechung von Aufnahmen, die intime Details eines Menschen offenbaren würden, kann in Einzelfällen sogar unterbleiben.

Wenn das BKA-Gesetz in der vorliegenden Fassung verabschiedet wird, entsteht de facto eine Geheimpolizei, wie sie in Deutschland zuletzt in der DDR existierte. Angesichts der sich häufenden Berichte über privaten und behördlichen Mißbrauch von Überwachungsbefugnissen warnt der Chaos Computer Club davor, dem Gesetz auch nur teilweise zuzustimmen. Das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten darf nicht weiter ausgehöhlt werden.

Passend hierzu vermeldet die Berliner Zeitung vom Freitag eines der zahlreichen Probleme behördlicher Überwachungsbefugnisse in der Praxis. Durch die Ausweitung der technischen Möglichkeiten und die weitgehende Automatisierung, die auf eine menschliche Überprüfung verzichtet, steigt das Missbrauchspotential drastisch an. [3]

Der CCC übergibt der Öffentlichkeit das Dokument gerne zur Ansicht. [1]


[1] HIER DER LINK ZUM GESETZESENTWURF!!

http://www.ccc.de/lobbying/papers/terrorlaws/20070711-BKATERROR.pdf

[2] BVerfGE 109, 279 (363 ff.)

[3] noch ein interessanter Link!
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/tagesthema/682376.html
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Beitragvon Metalmorphosis » So 2. Sep 2007, 00:17

Joa, ich beobachte das schon eine geraume Zeit. Wenn man dem nicht Einhalt gebietet, sehe ich schon die DDR 2.0 entstehen.

http://www.freiheit-und-demokratie.net/

Und noch eine ganz frische Meldung auf heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/95338
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Beitragvon Dosenware » So 2. Sep 2007, 00:29

wie heißts so schoen: "Frueher hatten wir die Stasi, heute haben wir viel mehr." (der Spruch ist auch schon ein paar Jahre alt)
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Beitragvon Odin » So 2. Sep 2007, 07:18

Das beste was man dagegen machen kann ist, dass man einen Rechner nur für Internet benutzt und für alles andere ein oder mehrere Rechner, die keine Verbindung zum Internet haben (also in einem separaten lokalen Netzwerk). Den Internet-Rechner stattet man am besten mit Linux aus, das ist um einiges sicherer als Windows.
Die sagen zwar, dass dieser Trojaner auch auf Linux-System funktionieren soll, aber wenn sie ihn nicht ins System reinbekommen, haben sie halt Pech gehabt. Sicherheitslücken werden bei Linux sehr schnell gefunden und in der Regel auch so schnell behoben. Dann muss sich das BKA immer neue Sicherheitslücken suchen, über die der Trojaner reinkommt.
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Beitragvon SharpClaw » So 2. Sep 2007, 14:56

hawooo!! ^^

Das Ende vom Lied wird sein, daß man den Rechner gar nicht so abdichten darf, daß die ned reinkommen, sprich ein spezieller Kanal, der stets offen bleiben muß, daß die Herren der Stasi 2.0 immer und überall rein kommen können...

Da fällt mir ein... steigt man jetzt auf OS/2 oder BeOS um, müssen die sich wieder etwas neues einfallen lassen. Da haben die ja viel zu tum, damit sie für jedes OS was es gibt nen eigenen Trojaner basteln wollen...
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Beitragvon Locutus » So 2. Sep 2007, 16:31

Für Ermittlungen ist der praktisch unregulierte Einsatz von Observationen auch mit Hilfe technischer Mittel vorgesehen. Dies beinhaltet die akustische und optische Überwachung der Betroffenen sowie den Einsatz von V-Leuten und verdeckten Ermittlern auch innerhalb von Wohnungen. Zu diesem Zwecke sollen Mitarbeiter des BKA auch Urkunden (wie z. B. E-Mails anderer Behörden zur Übertragung von Trojanern) verändern und fälschen dürfen.


Ich dachte nicht, daß die Privatsphäre zukünftig dermaßen eingeschränkt würde. Bisher bin ich davon ausgegangen, daß der Bundestrojaner eine Art Malware wird, die leicht auszuhebeln ist, aber es hat ja den Anschein als würde hinter dem Gesetz viel mehr stecken.

Das Fälschen von Urkunden und Emails von Behörden (oder vielleicht sogar von Unternehmen denen man sonst uneingeschränkt vertraut?) geht mir entschieden zu weit. Das hat ja wirklich schon Stasi-Charakter.

Ich hoffe mal, daß das so nicht verabschiedet wird.

Gruß,
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Beitragvon Dosenware » So 2. Sep 2007, 16:59

naja, "Hackertools" wie sie zum test der eigenen Sicherungsmaßnahmen verwendet werden, sind ja bereits verboten.

d.h. du darfst nicht mehr ueberpruefen ob deine Firewall dem Fire auch wirklich eine wall in den Weg stellt - ideal fuer W32.SSchaeuble...
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Beitragvon commanderkeen » So 2. Sep 2007, 17:55

Ein PC ausschliesslich fürs Internet und den mit Linux oder ähnlichem ausstatten ist wohl das beste und einzige was man dann noch machen kann.

Die anderen PCs die man hat sollten dann nie den Weg ins Internet finden. Alles was einem dann noch passieren kann ist ein V-Mann Besuch. Und das nenne ich dann immernoch EINBRUCH!

Ich schau mich grad nach einem Mittelmäßigen Laptop um der mir dann fürs Internet dient. Dann hab ich auch Ruhe mit dem ständigen Updates und den formatieren von c: weil da immer zugemüllt wird.

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Beitragvon Dosenware » So 2. Sep 2007, 19:25

Alles was einem dann noch passieren kann ist ein V-Mann Besuch.


hast du eine Ahnung was alles moeglich ist...ich sag nur Funkwellen (EM-Strahlung)
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Beitragvon Odin » So 2. Sep 2007, 19:28

Es wird ja zum Glück niemand gezwungen, alle seine Rechner ans Internet zu hängen...

Diese Geschichte mit den V-Leuten usw. wird wohl eher nur bei konkreten Verdachtsfällen zum Einsatz kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die das so einfach machen können.
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Beitragvon 5u3 » So 2. Sep 2007, 20:03

Die Idee, ein alternatives Betriebssystem zu verwenden und den eigenen Rechner abzuriegeln, ist nicht schlecht und nicht nur im Hinblick auf den drohenden Gesetzesentwurf zu empfehlen. Allerdings bekämpft man dadurch nicht das Problem selbst. Dieser Gesetzesentwurf zeigt auf, wie weit es nach Meinung der Regierenden gehen soll.

Daher: Wehrt Euch! Geht auf die Demos, unterzeichnet Unterschriftenlisten, unterstützt Protestaktionen. In vielen anderen EU-Ländern wurde die Chance bereits verpaßt, und derartige Überwachungsmaßnahmen sind legalisiert.

Hier ein Link auf einen sehenswerten Kurzfilm zu diesem Thema: stop the big brother state
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Beitragvon bttr » So 2. Sep 2007, 21:23

Paßt mal demnächst alle schön auf, was ihr so für E-Mails bekommt, wenn ihr euch hier öffentlich so äußert. 8-)
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Beitragvon CptKlotz » Mo 3. Sep 2007, 00:47

Hallo zusammen,

ich betrachte auch mit großer Verwunderung die Ideen unseres Bundesinnenministers. Wenn selbst Horst Köhler, der ja beileibe kein Linker ist, Schäuble schon zur Mäßigung auffordern muß, weil dieser im Stakkato seine Hardliner-Ideen zur Sicherheit vorträgt, dann will das sicherlich was heißen.

Wenn ich mir Schäubles Vorschläge so ansehe, dann wird mir, gelinde gesagt, schlecht:

-Wir wollen Geständnisse verwenden, die ausländische Geheimdienste durch Folter erlangt haben. Das ist natürlich unglaublich praktisch. Wir machen uns die Hände nicht schmutzig, aber wenn "zufällig" jemand Wissen durch Folter erlangt hat, nutzen wir's natürlich gerne trotzdem. Mal von diesen ethischen Bedenken abgesehen, kann man durch Folter quasi jeden auf Kurz oder Lang dazu bringen, alles zu gestehen, was man möchte... Irgendwann gibt ein Folteropfer auch zu, daß es in Wirklichkeit der Weihnachtsmann ist).

-Wir schießen einfach mal eben Flugzeuge vom Himmel, wenn diese von Terroristen entführt werden (Nach meinem Dafürhalten hat das menschliche Leben einen absoluten Wert und kann nicht gegeneinander aufgerechnet werden). Eine Entscheidung "gekapertes Flugzeug abschießen: ja/nein" kann man, wie ich finde, nur im Einzelfall entscheiden und ich beneide nicht den armen Teufel, der diese Entscheidung im Ernstfall treffen muß.


Naja, und was den "Bundestrojaner" angeht:

Wie soll das eigentlich in der Praxis funktionieren? Ich persönlich nutze als Desktop-Betriebssystem Windows, aber als Router verwende ich meinen 486er mit fli4l, also einen Linux-basierten Router mit Firewall. Dort leite ich nur die Ports weiter, die ich wirklich brauche (ICQ, Spiele, FileSh****g für Verbrecher). Als eMail-Client benutze ich Pegasus Mail, welches kaum HTML-Funktionen und ähnliches unterstützt und Attachments generell nicht automatisch öffnet. Daß ich nicht wahllos irgendwelche ausführbaren Dateien anklicke, versteht sich von selbst :-)
Ausbeute an Trojanern und Viren: Tendiert bisher ganz stark gegen Null, ohne daß ich irgendwelche bunten Sicherheitstools und Softwarefirewalls bräuchte.

Ich denke also, daß es nicht allzu einfach wäre, auch nur mein langweiliges und nicht aufwendig gesichertes Heimnetzwerk auszuspionieren. Gehen wir jetzt mal davon aus, daß die "bösen Jungs", die uns Bomben unter's Kopfkissen legen wollen, wahrscheinlich wesentlich stärkere Sicherheitsmaßnahmen verwenden, erscheinen mir die Erfolgsaussichten des "Bundestrojaners" doch eher mager.

Sicher ist nur, daß da wieder fleißig Steuermillionen verballert werden, die man auch für wirklich wichtige Dinge verwenden könnte. Aber so schlafen Onkel Heinz und Tante Käthe wieder ruhig, weil jetzt endlich die bösen "Hacker" und Terroristen im Internet gestoppt werden.


Generell finde ich die Idee absurd, die Bürgerrechte immer weiter einzuschränken, um die ach so bösen Terroristen zu stoppen. Irgendwann leiden wir nicht mehr unter dem Verbrechen sondern unter Gesetzen.

Vielleicht oute ich mich ja jetzt als naiv, aber ich habe keine Angst vor Terrorismus:

Wenn man (wie ich) deutliches Übergewicht hat, besteht die gute Chance, daß man dadurch krank wird und stirbt. Ähnliches gilt für Raucher oder Leute, die gern und viel Alkohol konsumieren.

Wenn ich mit einem Auto schneller als 60 km/h fahre, besteht eine nicht ganz zu vernachlässigende Chance, daß ich bei einem Unfall um's Leben komme.

Krebs, Zivilisationskrankheiten oder sogar die gewöhnliche Grippe raffen unzählige Menschen dahin.

Und da soll ich mir Sorgen um Terroristen machen? Weil die's geschafft haben, zwei Flugzeuge in Bürogebäude zu fliegen, wodurch ein paar läppische tausend Amerikaner und Touristen umgekommen sind? Vergebt mir meinen Zynismus, aber so viele Leute sterben jeden Tag auf der Welt an Hunger, ohne daß das auch nur irgendeine Sau interessiert.

Für mich ist das alles nur ein gigantisches Ablenkungsmanöver. Solange die gleichgeschalteten Medien schöne Panik um Terroristen und Killerspiele machen, müssen wir uns nicht mit den eigentlichen Problemen in unserem Land und auf dieser Welt beschäftigen, für die es nun einmal keine simplen Lösungen gibt, und die sich mit ein paar markigen Sprüchen oder schönen Sonntagsreden nicht lösen lassen (soziale Ungerechtigkeit, Bildungsmisere, Fremdenfeindlichkeit, Umweltschutz... etc.).

Ich sag's euch Leute: Wir werden alle nach Strich und Faden verarscht und es ist eigentlich ein Wunder, daß auf unseren Straßen nicht jeden Tag Randale ist. Aber dazu müßte man ja den Rasen betreten und das traut sich der brave Deutsche nicht :-)


Aber mehr als mich aufzuregen mache ich persönlich ja auch nicht :-)

Darum schließe ich meinen Rundumschlag mit folgendem alten aber wahren Spruch:

"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)


Gruß,
Stephan
“It is impossible to defeat an ignorant man in argument.” (William G. McAdoo)
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Beitragvon Dosenware » Mo 3. Sep 2007, 04:51

@klotz

Volker Pispers hat mal die schoenen drei Saetze gebracht (Bis Neulich 2005 - evtl. nicht ganz O-Ton):

"Hier haben alte Menschen Angst vor Terrorismus, wenn ich die waere, haette ich eher Angst vor deutschen Busfahrern - die haben eine wesentlich hoehere Trefferquote."


"Wieviele Deutsche sind schon im Kampf gegen den Terrorismus gestorben - allein die Raucher, die finanzieren das ganze ja... Aufschlag auf die Tabaksteuer seit 2003, zweckgebunden: 'zum Kampf gegen den Terrorismus' - XX Milliarden Euro (habe die Zahl nicht mehr im Kopf) kratzen sich die Raucher jedes Jahr aus den Lungen... zum Kampf gegen den Terrrorismus."

"Aber es muss was getan werden, denn DAS ist der deutsche Alptraum: 30 Jahre nicht rauchen und dann bei einem Terroranschlag ums leben kommen."

EDIT: Freibschehler entfernt
Zuletzt geändert von Dosenware am Mo 3. Sep 2007, 21:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Metalmorphosis » Mo 3. Sep 2007, 08:07

Irgendwann hab ich im heise Forum mal eine schöne Statistik gesehen, an was wieviele Menschen seit 2001 in Deutschland umgekommen sind. Leider weiß ich die genauen Zahlen etc. nicht mehr. Aber an erster Stelle standen Autounfälle (mehrere tausend) und an ganz letzter - beinahe unbedeutender - Stelle stand der Terrorismus, der mir 0 beziffert war.

Nein, das Risiko einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen ist hierzulande prakitsch null. An einer Krankheit oder einem Autounfall dagegen ist das Risiko um einiges höher. Aber das erklär mal einer Schäuble & Co.
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