Neuer Internet-/Videorechner

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Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon 128er-Man » So 15. Mai 2011, 20:23

Hallo,

vielleicht kann mir der eine oder andere seine Meinung dazu geben, da ich beabsichtige einen neuen Internet-Rechner aufzubauen. Dieser soll auch noch als Video-Schnittrechner verwendet werden.

Betriebssystem soll sein: Ubuntu und evtl. Windows XP pro.

Mein derzeitiger Rechner ist leider inzwischen zu veraltet, da ich für Videoanwendungen USB3 benötige...

Ausstattung des jetzigen Rechners ist: AMD-X2 3800 auf Sockel 939-Board von Gigabyte mit AGP-Schnittstelle, 2GB Arbeitsspeicher, ATI-X800XT Grafikkarte, 80GB-IDE für Ubuntu und 250GB-SATA für Windows XP mit Videoschnitt. Videoschnitt bedeutet bestehende Filme zusammenfassen und Aufnahme und Bearbeitung von alten VHS-Videokassetten.

Es soll wieder ein AMD-Rechner werden, da ich den Aufpreis zum Intel-System nicht einsehe. Auch wird der Prozessor eher untergeordnete Rolle spielen.

Gedacht ist z.B. ein Board GA-880GA-UD3H mit Athlon II X2 240e und 4GB Kingston-Value-RAM, SATA3-1-2TB-Festplatte.

Kann ich dieses System nehmen, oder was soll am Besten noch ersetzt werden.

Gruß,

128er-Man
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon philscomputerlab » So 15. Mai 2011, 23:48

AMD bringt bald was neues raus, also abwarten wuerde ich sagen...

Intel wuerde ich aber schon beruecksichtigen, soo viel mehr kostet es auch wieder nicht und gerade im Video bereich ist Intel sehr stark.
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rftl
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon rftl » Mo 16. Mai 2011, 21:26

Also mich wundert es etwas das du sagst die CPU Power ist nicht wichtig.
Klar zum Surfen reicht auch eine schwächere CPU. Aber Videobearbeitung geht doch sehr auf die CPU.


Intel ist gerade erstaunlicherweise, preislich nicht schlecht.
Die Sandy Bridge CPU reihe räumt gerade die obere Mittelklasse und die Oberklasse auf.
Bei ziemlich gutem Preis. Sandy Bridge Pentium Dual Core Cpu sind auch schon im kommen.

Zu mindestens bei Mindfactory kostet ein Pentium Dual Core E5800 gerade mal 1nen Euro mehr (der 240 ohne e ist eine andere Sache). Bei anderen Händlern habe ich jetzt nicht geschaut.

Falls du beim Athlon 2 (definitiv auch keine schlechte CPU) bleiben willst.
Solltest du dir vielleicht überlegen ein AM3+ Board zu kaufen.
Die Kosten liegen im Bereich der AM3 Boards. Bieten aber Kompatibilität zur nächsten AMD CPU Generation. Selbst wenn du die Upgrade Option nicht nutzt hast du nichts verloren.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon 128er-Man » Mi 18. Mai 2011, 06:05

Videoschnitt bezieht sich bei mir nur auf Umwandlung von VHS-Rohmaterial in ein passenderes Format (natürlich mit Werbung herausschneiden, usw.). Dort genügte bis jetzt eigentlich schon mein AMD Winchester (AMD64 3000). Meinen später dazugekommenen X2 3800 habe ich gar nicht mehr ausprobiert.

Der limitierende Faktor war immer die Festplatte...

Ich muss eh noch schauen, welches Format ich in Zukunft nehmen werde. Habe bis jetzt DVDs erzeugt, nur dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ich lieber auf Festplatte setze. Das nimmt einfach weniger Platz weg.

Vielleicht warte ich noch ein bisschen, bis mehr AM3+-Mainboard heraussen sind, da bis jetzt noch wenige Modelle zur Verfügung stehen (ich will wieder ein Gigabyte-Mainboard).

Gruß, 128er-Man
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon shakky4711 » Mi 18. Mai 2011, 12:22

Der limitierende Faktor war immer die Festplatte...

Ich mache das bei Video Schnitt Rechnern immer

a) 10k oder 15k SCSI Platten
b) 10k WD Raptoren
b) <=7200er Platten: Eine Platte mi dem Quellmaterial, eine zweite Platte für das Zielmaterial, spart Dir massig Schreib-Lesekopfbewegungen


Ich muss eh noch schauen, welches Format ich in Zukunft nehmen werde. Habe bis jetzt DVDs erzeugt, nur dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ich lieber auf Festplatte setze. Das nimmt einfach weniger Platz weg.

Sicherheitskopien von DVDs würde ich einfach 1:1 als VOB belassen, inclusive der gesamten Video DVD Struktur. Bei heutigen Festplattengrößen passen da 400-500 Filme ohne Qualitätsverlust auf eine 2TB Platte. Als komprimiertes Format sehe ich XVID/DIVX immer noch als den Standard an, kann von jedem Rechner/Festplattenplayer/DVD Player der 25,- Euro Klasse abgespielt werden. Sehe ich so änhnlich wie mp3 und ogg-vorbis, vorbis hat bessere Tonqualität aber mp3 ist einfach verbreiteter, genau wie damals BETA oder Video2000 gegen VHS.


Gruß
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon rftl » Mi 18. Mai 2011, 12:41

Jo mit DIVX/XVID kannst du nicht viel falsch machen.

h264 mag nicht so verbreitet sein wie DIVX. Aber eigentlich kann das auch jedes modernere Gerät abspielen. Außerdem ist es bei gleicher oder sogar höherer Qualität viel kleiner. Anderseits ältere Hardware hat damit Probleme und hierbei kann die CPU wirklich stark die Geschwindigkeit limitieren.


Ein Sata Wechselrahmen kostet nicht viel und Hotplug kann eigentlich jedes Mainbord.
HDDs haben bei mir komplett die Discs ersetzt. Als Datengrab riechen ja selbst günstige 5200er HDDs.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon philscomputerlab » Mi 18. Mai 2011, 14:56

Also ich denke hier waere Solid State doch ideal?

Trotzdem bin ich der meinung dass ein schneller i5 oder i7 einen ordentlichen Unterschied machen wuerde. Ich denke den Unterschied merkt man erst wenn man die beiden Rechner verwechseln kann.

Im Vergleich zu einem Phenom 2 ist ein Sandy Bridge eigetnlich in allem schneller. Selbst triviale Sachen wie herunterfahren oder Programme starten passiert schneller.

Wenn du dann SSD hast und von einem Athlon kommst, na da wird die Post abgehen.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon oDOSseus » Di 7. Jun 2011, 19:07

Aber beim Videoschnitt werden oft viele Daten gespeichert.
Eine SSD kann ca. 10.000 Schreib/Lesevorgänge machen, bis die Zellen schrott sind.
Das wäre nicht so klug.
Außer man will alle paar Jahre ne neue SSD kaufen.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon rftl » Mi 8. Jun 2011, 02:24

oDOSseus hat geschrieben:Aber beim Videoschnitt werden oft viele Daten gespeichert.
Eine SSD kann ca. 10.000 Schreib/Lesevorgänge machen, bis die Zellen schrott sind.
Das wäre nicht so klug.
Außer man will alle paar Jahre ne neue SSD kaufen.


Neue Consumer MLC SSD (Intel Postville) haben sogar nur noch 5.000 garantierte S/L Zyklen.

Eine gute SSD nutzt Static Wear Levelling und besitzt normalerweise zusätzliche Reserve Speicherzellen.
Was bedeutet das man fünf Jahre Lang jeden Tag 100GB schreiben kann bevor die sehr konservativ gewählte Mindesthaltbarkeit in puncto S/L einer 120GB SSD langsam überschritten wird.

Oder man kauft sich eine SLC SSD und hat dann sehr Konservative 100.000 garantierte S/L Zyklen (wird aber auch schön Teuer).

Das Problem ist eher das aktuelle Flash Chips noch lange kleine 5 Jahre alt sind.
Also stellt sich die frage ... stimmt das wirklich.
Ok komplett Ausfälle gibt es trotzdem (wie bei Magnetplatten HDD) und es gab immer wieder Firmware und Controller Probleme bei neuen Modellen.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon Dark_Lord » So 3. Jul 2011, 16:19

Was konkret brauchst du im Bereich Video mit USB3? Im Moment fallen mir nur die Ultrastudio und Intensity Shuttle von Blackmagic ein. Oder hast du vor, mit externen Laufwerken zu arbeiten?

Bei Video kommt es hauptsächlich auf die CPU-Leistung an. Spätestens beim Filtern und Rendern. Das hieße im Moment Intel i7-9xx Serie (die ältere i7-Reihe, die aber als Single-CPU Desktop-Lösung mit dem 6-Core Extreme absolut ungeschlagen ist) oder Sandy Bridge (i7-2600k). Wenn du noch Zeit hast, würde ich allerdings mal warten, ob dieser massive Vorsprung überhaupt noch Bestand hat, wenn AMD den Bulldozer aus der Garage fährt, speziell das Modell Interlagos. Den Benchmark-Gerüchten nach wäre der Interlagos ja der Todesstoß für Intel, aber zumindest mit einem Gleichziehen von AMD und somit einem erneuten erbitterten Preiskrieg würde ich rechnen. Bei der Kühllösung würde ich im Moment übrigens auf einen Arctic Freezer 13 setzen, nicht auf die Boxed-Staubfänger oder irgendwelche seltsamen Konstrukte von Noctua, die das halbe Mainboard überdachen.

Solang du keine Limitierung durch alte Videoschnittsoftware hast, nimm definitiv ein 64 Bit Windows 7 (schon allein wegen der Festplatten-Größenlimitierung) und denk auch über >=8GB RAM nach. Da der neue Rechner ja DDR3 haben wird, kann man ja getrost sagen: Der kost ja nix. Mal ehrlich, ab 160 Euro bekommt man satte 24GB (6x4GB für die Triple-Channel Boards für die i7-9xx Serie). In sofern, 8GB sind (64 Bit natürlich vorausgesetzt) ein Mindestmaß von Schön.

Wenn du mit Adobe CS arbeiten willst, achte auf eine nVidia Grafikkarte mit (inoffizieller) Kompatibilität zur Mercury-Engine. Eine echt kompatible (Quadro) ist zu teuer, aber die GTX460 soll recht flott und auch einwandfrei inoffiziell (mit Mercury-Hack) laufen. Ist ja schließlich beides Cuda. Ansonsten bin ich persönlich eher Freund von ATI/AMD Grafiklösungen. Wenn du kein Cuda oder OpenCL brauchst und auch nicht spielst, geh bei Grafik auf Low-End mit passiver Kühlung, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung und Geräuschentwicklung zuliebe.

Große Festplatten fürs Video, wenn du mit unkomprimiertem HD arbeiten willst, muss im Zweifelsfall sogar ein RAID0 her, da eine Platte alleine die Datenrate pro Sekunde nicht stemmen könnte. Der Tip von Shakky mit den zwei getrennten Laufwerken für Quelldatei und Renderziel wäre auch meiner. SSD halte ich im Moment für überbewertet und für Video sowieso absolut ungeeignet (oder hat schon jemand eine bezahlbare 3TB SSD gesichtet?). Ob man bei der System/Programm/Normale Daten Festplatte unbedingt 10k/15k rpm braucht, würde ich eher bezweifeln. Falls dir die normalen Daten (Emails, Eigene Dateien) wichtig sind und du sie auf der Systemplatte oder einer separaten Partition auf selbiger ablegst, lieber eine 1TB aufwärts (spätestens wenn du sie partitionierst) und als RAID1.

Gigabyte ist übrigens eine gute Wahl, ich setze seit längerem aufgrund schlechter Erfahrungen nur noch auf Asus und Gigabyte, wobei mir Gigabyte im Moment einen Tacken besser verarbeitet zu sein scheint (gerade was die Lötpunkte auf den Schraubenlöchern und die bei Asus teilweise abenteuerlich nah an den Schraubenlöchern verlegten Leiterbahnen angeht). Außerdem ist Asus Modellpolitik etwas arg undurchsichtig und irgendein Feature, das ein kleineres Board noch hat, fehlt plötzlich bei dem größeren, das aber ein anderes Feature hat, das man auch gerne hätte.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon SeriTools » Mo 4. Jul 2011, 13:55

128er-Man hat geschrieben:Videoschnitt bezieht sich bei mir nur auf Umwandlung von VHS-Rohmaterial in ein passenderes Format (natürlich mit Werbung herausschneiden, usw.). Dort genügte bis jetzt eigentlich schon mein AMD Winchester (AMD64 3000). Meinen später dazugekommenen X2 3800 habe ich gar nicht mehr ausprobiert.

Der limitierende Faktor war immer die Festplatte...


Ähm @Dark_Lord: Er will doch nur ein paar VHS-Kassetten digitalisieren. Da glaube ich nicht, dass er irgendeinen Core i7 und irgendeine High-End-Grafikkarte braucht, geschweige denn 24GB RAM :-)

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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon Dark_Lord » Di 12. Jul 2011, 21:29

Zum VHS digitalisieren braucht man das sicher nicht, das habe ich schon auf einem K5-PR133 gemacht (okay, die Karte hatte einen Motion-JPEG Hardware-Codec drauf). Aber das Ganze will ja nachher noch gefiltert (man kann viel aus VHS rausholen, aber das nimmt viel Rechenzeit in Anspruch) und encoded (MPEG2 für DVD, oder MPEG4 für Media Center) werden, und das wiederum ist sehr rechenintensiv. Wenn das Ganze nicht zur Langweile-Nummer verkommen soll, muss ne schnelle CPU dran. Es muss kein i7-Extreme sein, aber so ein i7-2600 hat schon Charme. Außerdem hat der, richtiges Mainboard vorausgesetzt, die Grafik schon On-Chip, was bei einem Rechner, der nicht unbedingt für Spiele benutzt wird, wieder eine Strom in Hitze umwandelnde Komponente mehr einspart (für Spiele taugt der Sandy Bridge Grafikteil nix, da würd ich entweder ein Board ohne Grafikanbindung für den Sandy Bridge oder einen klassischen i7-9xx nehmen plus anständige Grafikkarte). Preis für ein 12GB Triple Channel Kit (Kingston ValueRAM) ab 63 Euro.

Für so eine CPU wäre ein 32-Bit System grenzwertig. Für ein 64-Bit System sind 4GB RAM allerdings schon grenzwertig. Und wenn du dir die Preise für DDR3-Speicher mal anschaust (und heulen musst, wenn du wie ich vor fast 20 Jahren für 350DM 4x1MB 30-Pin SIMM oder vor 2 Jahren für 90 Euro 2x2GB DDR2-RAM - okay zugegebenermaßen letzter war ein Kingston Hyper-X DDR2-1066 - gekauft hast und siehst, für welche Bruchteile dieser Preise du heute schon 8GB DDR3 und mehr bekommst), dann sind 2x4GB für einen Sandy Bridge (Dual Channel) oder 3x4GB für einen i7-9xx (Triple Channel) ja Peanuts! 24GB ist übertrieben, aber kostet ja auch nicht mehr so viel.

Und bei der Grafikkarte sagte ich ja: Eigentlich reicht für den Videoschnitt eine passiv gekühlte Low-End Karte, nur für die Adobe CS Suite braucht's bestimmte Karten von nVidia. Unerwähnt lassen sollte man das nicht.
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon philscomputerlab » Mi 13. Jul 2011, 04:02

"Genuegen" ist halt immer relativ. Kommt schon auch darauf an wieviel Material man hat und ob die Software jobs in der Nacht durcharbeiten kann (batch job).

Ich erstelle ab und zu Videos per YouTube. Viele sind per S-Video aufgenommen und werden dann mit MPE-4 AVC encodiert. Ich verwende drei Filter (denterlacing, dann cropping und dann resize auf 640 x 480). Ich verwende dazu AVIDEMUX.

Ich habe jetzt einen i5 2400 und der erledigt das mit ~ 200fps. Es geht also recht flott und ich habe aber auch kein SSD oder RAID oder sowas.

Wie Dark_Lord anmerkt, RAM ist extrem guenstig zur Zeit. Ich habe mir jetzt auch 2x4GB DDR3 fuer die Sandy Bridge Kiste gekauft und verwende natuerlich W7 64bit.

Die andere Moeglichkeit ist es eine Grafikkarte zum encoden verwenden oder dieses QuickSync welches die Sandy Bridge CPUs bieten. Ich habe mich damit aber noch nicht viel befasst, bin eigentlich zufrieden es per CPU zu machen und AVIDEMUX unterstuetzt auch kein QuickSync oder GPU encoding. Movie Maker auch nicht...
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Re: Neuer Internet-/Videorechner

Beitragvon Dosenware » Fr 15. Jul 2011, 14:48

Cuda/quicksync habe ich mal ausprobiert: die Quali ist bescheiden (z.b. starkes Weichzeichnen, bei Cuda in Tmpeg gab es beim "Fade In" teilweise dicke Artefakte) - selbst bei relativ hohen Bitraten - und die Encoder kann man nicht wirklich richtig einstellen (z.b. fehlt 2pass) - http://x264.nl/x264_main.php ist in jedem Fall besser

Ich muss dazu sagen dass ich das meiste recht heftig eindampfe z.b. 15 Minuten SDmaterial auf 40MB inklusive Audio - da merkt man jede Encoderschwäche.

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