Kleine SciFi-Story (viele Retro-Bezüge)

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BluesmanBGM
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Kleine SciFi-Story (viele Retro-Bezüge)

Beitragvon BluesmanBGM » Do 23. Aug 2018, 10:22

Vor einiger Zeit hatte ich mal angefangen, eine SciFi/Fantasy-Story mit vielerlei Retrobezügen zu schreiben. Es sollte generell in die Richtung Neil Gaiman gehen, ist aber dann doch weitaus nerdiger und humoristischer geworden. Und es ist in jedem Fall ein Retro-Projekt, sowohl von Inspiration und Inhalt, als auch von technischer Umsetzung her:

@Bird: ja, ich weiß. Ich habe schon längst versprochen, daran weiterzuschreiben. Ich habe es nicht vergessen. Meine Inspiration hat sich aber irgendwo verkrochen. Ich arbeite daran.

Vielleicht gibt es ja hier im Forum interessierte Leser und etwas Feedback würde mich motivieren? Mein ja nur. Hier mal die Links zu einigen Kapiteln online:

http://www.bruchbach.de/selene.pdf

http://www.bruchbach.de/gipfel.pdf

http://www.bruchbach.de/wasser.pdf

http://www.bruchbach.de/meridian.pdf

http://www.bruchbach.de/gilg.pdf

Das ist jetzt zugegeben etwas durcheinander, in der gipfel.pdf wiederholen sich z.B. ein paar Absätze aus der vorherigen Datei, bevor es mit neuer Story weitergeht. Einfach die Dateien durchgehend der Reihe nach lesen, dann sollte es auch eine durchgehende Story sein. Hoffe ich.

Die Story basiert lose auf einem Grafikadventure mit Blockgrafik, daß ich vor vielen Jahren auf dem C64 in Basic 2.0 geschrieben habe. Das gibt es leider nicht online, nur in der Diskettenbox im Schrank.

Mit obiger Story habe ich unter Works für DOS auf dem 386er zum Schreiben angefangen. Mit steigender Seitenzahl bin ich dann zum Pentium gewechselt, wo ich einfach den Netscape Composer 4.08 als Textverarbeitung unter WfW verwende. Da kann man schreiben und formatieren und Texte als htm speichern, damit sie kompatibel zu aktuellen Formaten sind. Passt doch. Das einzige Problem ist, daß der Composer halt nicht als Textverarbeitung für unzählige Seiten konzipiert ist, und irgendwo jenseits von 50 - 60 Seiten dann auffallend träge wird. Daher habe ich irgendwann angefangen, kapitelweise zu schreiben, was die Story online etwas fragmentiert. Sollte ich irgendwann fertig werden, gibt es natürlich eine einzige Datei.

In der Handlung selbst sind etliche Retro-Bezüge und 70er/80er Filmzitate, ich habe aber dennoch versucht, Zitate und Bezüge halbwegs flüssig einzubauen, und nicht die Handlung nur um die Zitate herum zu konstruieren.

Hey, vielleicht wäre die Story ja auch eine Idee für ein DOS-Spiele-Projekt? Point-und-Click-Adventure? Visual Novel? Textadventure bzw. Interactive Fiction?

Chris
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Re: Kleine SciFi-Story (viele Retro-Bezüge)

Beitragvon BluesmanBGM » Fr 12. Okt 2018, 08:56

Kurzer Nachtrag: ich habe es jetzt endlich geschafft (mit der Hilfe von StarOffice 4.0), die einzelnen Fragmente der Story zu einer einzigen Textdatei zusammen zu fassen. Das sind jetzt 144 Seiten. Gar nicht mal schlecht für ein Projekt, daß als nebensächliche Tipperei auf dem 386er unter Works für DOS angefangen wurde.

http://www.bruchbach.de/sfnovel.pdf

Chris
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Re: Kleine SciFi-Story (viele Retro-Bezüge)

Beitragvon FGB » Sa 13. Okt 2018, 02:52

Ich finde es sehr interessant, dass du deinen Schreibtrieb so stark mit der eingesetzten Hardware verknüpfst. Die meisten Menschen sind halt nicht George R. R. Martin, sondern nutzen das, was aktuell vorhanden ist.

Ich bin auch journalistisch tätig und kann auch sagen, dass das Schreiben selbst so sehr vom "Mood" abhängt, eben von der Stimmung und den Umständen, etwas zu schreiben. Wenn es bei dir alte Software ist, die dich erst richtig in Stimmung bringt, finde ich das großartig.

Dein PDF habe ich mal heruntergeladen, aber noch nicht gelesen. Du kannst ja Bescheid sagen, wenn du eine inhaltliche Kritik wünscht :-)
Meine Sammlung zeige ich in meiner Hardware Gallery: AmoRetro.de.
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Re: Kleine SciFi-Story (viele Retro-Bezüge)

Beitragvon BluesmanBGM » Mo 15. Okt 2018, 11:12

Also ich persönlich kann am Besten schreiben, wenn mir die Hard- und Software subjektiv "sympathisch" sind. Und das sind mir irgendwelche ständig auszutauschenden Gigahertz-Maschinen und undurchsichtige 64-Bit-Betriebssysteme halt nicht. Und warum sollte man nur zum "einfachen" Schreiben irgendwelche Programme in Anspruch nehmen, die einen mit Features überschwemmen?

Manchmal hilft mir sogar das Klickediklack einer alten IBM-Tastatur für den richtigen "Mood" :-).

Ich werde auch in Zukunft weiter entweder mit DOS-Programmen oder mit einem zweckentfremdeten Netscape Composer schreiben. Zum Zusammenfassen größerer Textmengen nehme ich halt dann eine "richtige" Textverarbeitung, aber auch die kann ja 16 Bit sein.

Inhaltliche Kritik ist immer gut. Falls du Zeit für 144 Seiten hast, dann also gerne.

Chris

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