Computer-Begriffe-Wörterbuch

Computer-Begriffe-Wörterbuch

Beitragvon commanderkeen » Fr 3. Aug 2007, 14:43

Hier ein Versuch ein Computer Begriffe Wörterbuch auf die Beine zu stellen.

Falls sowas nicht gewünscht wird könnt Ihr Admins das gerne wieder löschen.

Warum mach ich das?

Ich steh öfter mal mit 3 Fragezeichen über dem Kopf über manchen PC Begriffen. Ich denke das das jeden von uns mal so geht und deswegen möchte ich hier ein kleines Lexikon erstellen.

Der Vorteil an so einer Liste hier im Forum ist der das man die Begriffe direkt per Suchfunktion finden kann :-D

Hier mal die gängigsten Begriffe. Jeder kann das Lexikon ergänzen!!

Adresse
Speicherzellen werden in Adressen numeriert. Die erste hat die Nummer 0. Jede Speicherzelle enthält ein Byte.

AGP
Advanced Graphics Port. Eigener Busanschluß für die Grafikkarte an den Hauptspeicher.

ASCII Code
American Standart Code for Information Interchange. Norm für die Zuordnung eines Zeichens zu einem 7 Bit Muster. Eine ASCII-Datei besteht nur aus Textzeichen, nicht aus Steuercodes

AT-Befehl
Kommando ans Modem um es zu konfigurieren oder eine bestimmte Aktion, zum Beispiel die Wahl einer Nummer, hervorzurufen.

ASP
Advanced Signal Processor. Zusatzchip, der auf Sound Blaster Karten zur Datenkompression dient.

AT
Advanced Technology
Bezeichnung für IBM kompatible PCs die mit einem Prozessor ab 80286 betrieben werden. Durch umschalten in den Protected Mode sind mehr als 1 MB Speicher möglich. Multitasking wird hardwareseitig unterstützt.

AUTOEXEC.BAT
Ist eine Batchdatei, die nach jedem Systemstart von COMMAND.COM automatisch ausgeführt wird, sofern sie sich im Hauptverzeichnis des Startlaufwerks befindet und COMMAND.COM der Parameter /p übergeben wird. Das sollte immer der Fall sein. Diese Datei wird verwendet um Befehle auszuführen die nach jedem Systemstart benötigt werden. Die AUTOEXEC.BAT kann wie jede andere Batchdatei auch jederzeit ausgeführt werden.

Backup
Datensicherung. meist auf einem externen Datenträger

Batchdatei (oder Stapeldatei)
ASCII-Datei, die eine Reihe von DOS-Befehlen enthält, die nacheinander abgearbeitet werden. Zusätzlich sind spezielle Batch-Anweisungen wie GOTO und IF möglich

Bank Switching
Beschreibt das EMS Verfahren. Schalten zwischen verschiedenen Speicherbereichen oder -bänken

Binärsystem
Zahlensystem, das ausschließlich auf den Ziffern 1 und 0 basiert. Basis für die gesamte Computertechnik

BIOS
Basic Input/Output System
Grundlegendes Steuerungsprogramm im ROM eines PC. Testet nach dem Starten des Rechners Systemressourcen und lädt das Betriebssystem, stellt aber Funktionen zum Ansprechen der Laufwerke, des Monitors oder der Tastatur zur Verfügung

Bit
Binary Digit
Kleinste Informationseinheit die zwei zustände (0,1) beinhaltet deren Bedeutung willkürlich festgelegt werden kann.

Boot Diskette
Diskette die alle zum booten notwendigen Dateien am richtigen Platz enthält

Booten (oder hochfahren)
Umfaßt alle Vorgänge vom Einschalten eines PC bis zu seiner Bertiebsbereitschaft

bps
Bit pro Sekunde - ein Maß für die Geschwindigkeit von Datenübertragungen

Buffers
Ist ein CONFIG.SYS-Eintrag der bestimmt, wie viele Puffer zum Schreiben und lesen von Dateien als Zwischenspeicher verwendet werden sollen. Die Zeile b u f f e r s = 3 0 legt 30 dieser Puffer fest. Je mehr Puffer verwendet werden, desto mehr werden diese Vorgänge beschleunigt. Ein Cache Programm wie SmartDrive übernimmt die Aufgaben der Puffer.

Bug - Programmfehler

Bugfix
Programm, das Fehler in Programmen beseitigt. Im Gegensatz zu den Spielen selbst können Bugfixes frei kopiert werden

Bus
Gruppe von Datenleitungen von einem Baustein im PC zum anderen

Byte
Informationseinheit die aus 8 bit besteht und einen von 256 Zuständen speichern kann

Cache
Speicherbereich der als Puffer zwischen unterschiedlich schnellen Speichereinheiten eingesetzt wird. Beim Laden von Programmen und Daten bleint ein Teil im Cache und steht bei erneutem Bedarf sofort zur Verfügung.
Beispielsweise ist RAM wesentlich schneller verfügbar als Diskspeicher. Ausgefeilte Strategien lassen den Cache Manager vermuten welche Informationen (Sektoren) als nächstes benötigt werden können. So gibt es verzögertes Schreiben - statt direkt auf die Disk wird nur in den Cache geschrieben, womit das Programm viel schneller fertig ist.
Ab Version 4.0 liegt MS DOS der Cache Manager "SmartDrive" bei. Bei Novell DOS ist NWCache für diese Aufgabe verantwortlich. Unter Windows 3.11 ist der Cache automatisch im Betriebssystem integriert. Cache kann direkt hardwaremäßig auf besonders schnellen (statischen) RAM-Chips integriert sein um den Datenaustausch zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher zu puffern. Die meisten 386er und der 486/Pentium sowieso verfügen über diese deutliche Performance Erhöhung. Aber es gibt auch 286er mit RAM-Cache. Die Größe des RAM Cache liegt in der Regel zwischen 16 (bei 286er) und 512 Kbyte (beim Pentium)

CGA
Color Graphics Adapter
Antiquierter Grafikstandart der neben text Grafik mit 320 x 200 punkten bei vier Farben oder 640 x 200 Punkten bei zwei Farben darstellen kann. Alle VGA Karten können auch CGA darstellen.

Client
Programm das die Nutzung eines Dienstes möglich macht
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Beitragvon commanderkeen » Fr 3. Aug 2007, 14:53

weiter gehts:

Cluster
Zusammenfassung von 1,2,4,8 oder mehr Sektoren zu einer Einheit die zum Speichern von Dateien verwendet wird. Wenn eine Festplatte in Clustern zu 8 Sektoren (=4 kbyte) organisiert ist, verbraucht eine Datei mindestens 4 Kbyte auch wenn sie vielleicht nur 1 Byte groß ist.

CMOS
Complementary Metal Oxyde Semiconductor
Betteriegepufferter Speicher zum Aufbewahren der Konfiguration die durch das BIOS-Setup eingestellt wird. Enthält zumeist Angaben über die eingebaute(n) Festplatte(n) und ist für das Weiterlaufen einer genauen Systemzeit auch bei ausgeschaltetem Zustand verantwortlich

COMMAND.COM
Dieses Programm nimmt Tastaturbefehle entgegen und interpretiert sie. Interne DOS Befehle sowie Bat(ch) Dateien werden gleich ausgeführt, externe Befehle und sonstige Programme aufgerufen. Wird auch als Kommandointerpreter oder -prozessor bezeichnet.

CONFIG.SYS
Ist eine Textdatei die nach jedem Systemstart durch die Systemladeroutine zeilenweise interpretiert und ausgeführt wird.
Sie enthält Informationen, wie DOS sich einrichtet und welche Treiberprogramme geladen werden sollen. Im gegensatz zu Batchdateien besitzt sie einen eigenen Befehlssatz. Sie kann nicht von der Kommandozeile gestartet werden weil sie nicht aus ausführbaren Befehlen besteht. Der Inhalt der CONFIG.SYS wird nur beim starten des PC berücksichtigt. In der regel ist die CONFIG.SYS Schlüssel für technische Probleme mit Programmen und ganz besonderen Spielen.
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Beitragvon Locutus » Fr 3. Aug 2007, 15:20

Hallo cmdrkeen,

ich finde, daß das Vorhaben an sich eine gute Idee ist, nur jetzt kommt das berühmte ABER: Ich denke, die DOS-Relevanz dieses Artikels ist zwar vorhanden, da viele Begriffe sicherlich Inhalt vermitteln, den wir in unserem Forum gebrauchen können.

Auf der anderen Seite ist ein Foren-Thread vielleicht nicht das richtige Medium für ein allgemeines Computerlexikon. Eine Webseite oder ein Wiki wäre z.B. eher geeignet. Dort gibt es INhaltsverzeichnisse und man kann Einträge alphabetisch ordnen. Im übrigen gibt es Computerlexika schon vielfach im Internet (und das neben Wikipedia!):

http://www.google.de/search?hl=de&q=computerlexikon

Deshalb sehe ich eigentlich keinen großen Nutzen darin, in unserem DOS-Forum das Rad neu zu erfinden. Wenn tatsächlich Interesse daran besteht, so will ich hier natürlich keinem User verbieten, sein Wissen zu vermitteln.

Gruß,
Christoph
Zuletzt geändert von Locutus am Fr 3. Aug 2007, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon commanderkeen » Fr 3. Aug 2007, 15:22

Hidihooo

Na wenn das so ist dann könnt Ihr das hier selbstverständlich wieder löschen. Es muss ja nicht unbedingt im DOS Forum sein :wink:
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