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Verleih Station

BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 23:19
von Heilbar
Hi,
ich habe eben in einer alten Computerzeitschrift gelesen und wollte das sofort mit einem von euch teilen.
Leider ist das einzige was ich anbieten kann, die Zeitung für eine Woche kostenfrei zu verleihen.
Wer Interesse hat kann ja über das hiesige Privat Nachrichtensystem eine Bestellung aufgeben. :-)
Und ich würde mir auch gerne mal eine neue Retro-Schrift ausleihen ;-)
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Re: Verleih Station

BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2016, 09:00
von nicetux
Mich würde das wegen dem Artikel zum Olivetti interessieren :-)

Re: Verleih Station

BeitragVerfasst: Di 26. Jan 2016, 10:02
von go32
Diese "Chip ist ja von 1986. Damals hat noch keiner an Windows gedacht. Dennoch haben die hier abgebildeten Computer bei damaliger Rechenleistung schon eine grafische Bedienoberfläche!

Da hält sich bei allen Nachfolgerechnern, auch 386 und 486 mein Verständnis für Textmodeoberflächen und Kommandozeile doch in sehr engen Grenzen.

Kann ja sein, das eine GUI von damals einen Windows-verwöhnten User nicht mehr ansprechen würde, selbst enthusiastischste DOS User hier nutzen Windows, sobald sie die GUI haben wollen.

Aber es gab halt auch schon vor der Windows Ära DOS-GUI's, die sich sehen lassen konnten, aber wenn man im Internet sucht, findet man nur noch ganz ganz wenige, während das Textmode Zeug's und die Kommandozeilentols erhalten bleiben und gehyped werden.

Freepascal hat nun endlich in Version 3.0.0 neben der relativ langsamen aber zu Turbo Pascal kompatiblen Graph Unit eine richtig schnelle Grafik-Engine PTC (die Pascal Portierung der C/C++ Bibliothek OpenPTC) offiziell in die Distribution aufgenommen, aber an GUI für DOS mangelt es noch immer.

Ich bin froh darüber, dass die C/C++ Fraktion hier weniger restriktiv ist. In C/C++ gibt es gleich mehrere wirklich gute GUI's, die auch in DOS laufen.

Für eine Portierung nach Windows und/oder Linux sehe ich nur dann einen Sinn, wenn der originale Fensterstil, der ja anders sein kann als Gnome, KDE oder Windows, dann auch übernommen wird, das heißt, sich die Fenster dann auch unabhängig vom API des jeweiligen Betriebssystems (Linus-XServer, Windows-API) selber zeichnen. Dann hätte man unter Windows die gleiche Möglichkeit, unterschiedliche Fensterstile zu verwenden, wie das unter Linux durch Austausch des Fenstermanagers geht.

Was aber wird gemacht:

Grafikbibliotheken, die so gut sind, dass sie auch für die Spieleprogrammierung geeignet wären, die in DOS Zeiten für DOS entwickelt wurden, werden nach Windows und Linux portiert aber die DOS Teile fliegen unwiederbringlich nach und nach raus. Warum das? Es reicht doch, die DOS Version auf einem stabilen erreichten Level bestehen zu lassen und so mit weiter zu geben.

Dieses Problem besteht zumindest in der Pascal Fraktion. Die C/C++ Fraktion ist da erfreulicherweise offener, da gibt es noch heute grafische Bibliotheken, nach Windows/Linux portiert wurden aber ihre DOS Teile behalten haben. So kann man mit diesen Bibliotheken sowohl für Windows, Linux als auch DOS programmieren.

Die GUI's von 1986, die auch auf den in der CHIP oben auf den abgebildeten Rechnern laufen, beweisen, dass auch zu DOS Zeiten schon GUI möglich war, auch wenn sich das ndamals wohl keiner leisten konnte, weil die GUI's wohl nicht OPen Source oder Freeware waren, sondern für viel Geld gekauft werden mussten. Aber es hat sie gegeben. Noch heute werden einige davon in der DOS Szene verwendet.

Re: Verleih Station

BeitragVerfasst: Di 26. Jan 2016, 18:45
von Heilbar
Vielen Dank für deinen kritischen Beitrag :-)
Hier ist die 64`er von Markt und Technik aus dem Jahr 1986.
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