Day of the Tentacle

Day of the Tentacle

Beitragvon wretch » Mo 18. Apr 2016, 19:21

Da ich Lust hatte ein klassisches Adventure zu spielen fiel meine Wahl bei GOG auf Day of the Tentacle von Lucas Arts.
Über die alten Lucal Arts Adventures hört man recht viel Gutes, deshalb wollte ich es einfach mal ausprobieren.
Gespielt wurde es auf meinem Windows 7 Rechner in der Remastered Version.

Leider war ich nach kurzer Zeit sehr enttäuscht, da das Spiel überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat.
Die sehr abstrakte Story konnte ich gerade so noch verkraften, aber der Humor ... hm, so richtig lustig ist das nun nicht - meiner Meinung nach.
Am Schlimmsten fand ich allerdings die Rätsel bzw. die Variantenvielfalt, die mich dann nur zur Lösung greifen ließ.
Dass man den Diamanten übers Teleshopping kaufen sollte war natürlich logisch, aber über die "Anatomiezeichnung" eines Tentakels, über die Schneiderin eine Tentakelfahne herzustellen, die dann als Verkleidung genutzt werden kann -
wer zum Teufel soll auf so einen Schwachsinn kommen?!

Nun hätte ich an die Kenner der Lucas Arts Spiele die Frage: Ist das hoch gepriesene Monkey Island auch so ein Blödsinn oder kann ich das als Alternative mal testen?

Mir haben damals die Runaway Adventures sehr gut gefallen, die konnte man auch ohne Lösung schaffen.
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon DOSferatu » Mo 18. Apr 2016, 19:33

Dieser absurde Humor und die Rätsel, bei denen man "um die Ecke denken" muß, weil man selten genau das bekommt, was man eigentlich braucht, ist eine beliebte Besonderheit der Lucas Arts Adventures und der Grund, wieso sehr sehr viele Leute weltweit genau diese so mögen.

Day of the Tentacle zählt mit zu den besten von Lucas Arts. Die Monkey Island Teile sind natürlich (meiner bescheidenen Meinung nach) unübertroffen.
Wenn Dir der schräge Humor und diese "um die Ecke denken" Rätsel nicht zusagen, wirst Du wohl auch an anderen Lucas Arts (bzw Lucasfilm Games, wie sie früher hießen) Adventures keine Freude haben.

Für uns Liebhaber ist das kein "Blödsinn" - wir sollen das GENAU SO haben.

Ich habe z.B. mal eins von Sierra versucht - weiß nicht mehr welches. Aber das war sehr ernst, langweilig/öde und man konnte an jeder Ecke sterben, so daß es ein ewiges "Trial&Error" - mit dauerndem Spielstandspeichern und neuladen war. Mag sein, daß es auch Leute gibt, die das so mögen - meins war es gar nicht.
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon der_computer_sammler » Mo 18. Apr 2016, 19:36

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Zuletzt geändert von der_computer_sammler am Di 1. Nov 2016, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon 6502 » Mo 18. Apr 2016, 19:58

Ich kann den beiden auch nur voll zustimmen. Wenn das nicht Deinen Geschmack trifft, wirst Du leider an den anderen Lucas Adventures (vermutlich) ebenfalls keinen Spaß haben. Ich LIEBE die Dinger. Das einzige was mich an den frühen Titeln genervt hat, dass man sich da noch komplett was verbauen bzw. man sogar sterben konnte, wenn ich mich jetzt richtig erinnere. Aber Day of the Tentacle und Sam&Max sind bis heute mit meine Lieblingsspiele überhaupt... DotT habe ich sicherlich mindestens 30 mal durchgespielt, auch wenn später natürlich kein Rätselspaß mehr dabei war.
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon wretch » Mo 18. Apr 2016, 20:29

Okay, dann ist das wohl wirklich eine Geschmackssache.
Dieses "Um die Ecke"-Denken, wie ihr es nennt, finde ich nur frustrierend. Für so beschränkt halte ich mich eigentlich nicht *g*, aber von selbst wäre ich sicherlich nie auf einige Lösungen gekommen.
Gerade hier führt doch - meiner Meinung nach - nur ein stupides Ausprobieren zum Ziel, weil es nicht nachvollziehbar ist.
Warum ich die Münze (gleich am Anfang) nicht mit der Gabel vom Kaugummi lösen kann und dafür die Brechstange brauche ging mir auch nicht in den Kopf :-)

Vor dem, der das Spiel ohne Lösung geschafft hat ziehe ich jedenfalls meinen Hut.
Dann werde ich wohl lieber kein Lucas Arts Adventure mehr anfassen - wäre auch übel wenn alle den gleichen Geschmack hätten :-D
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon philscomputerlab » Di 19. Apr 2016, 08:42

Also DOTT ist da schon am extremen Ende der Skala. Fate of Atlantis kann ich dir da empfehlen, das ist mehr "normal" :D
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon Martin75 » Di 19. Apr 2016, 10:57

Spiele wie Dott oder sam and max leben von anspielungen auf filme, zitate, Wortspiele oder bekannte Szenen.

Monkey Island ist auch okay, jedenfalls nicht so abgedreht.


Aber als ernstere Adventures kann ich empfehlen:

Indiana Jones - Fate of Atlantis (wie schon genannt)

oder The Dig,
evtl Full Throttle.

Von anderen Herstellen hat mir Geheimakte Tunguska sehr gefallen, (wenn man auf Verschwörungstheorien steht)

Oder wenns in die Schmuddelrichtung geht, Leisure Suit Larry 6 (hatte ich alleine geschafft ohne Lösung und auf Englisch, teilweise durch stumpfes ausprobieren) und 7 (Yacht nach Liebe)
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon Heilbar » Di 19. Apr 2016, 14:08

Also wretch...
ich kenne kaum gute Adventures, die nicht irgendwo ein paar harte Nüsse hätten. Aber jeder denkt auf andere Weise logisch oder um die Ecke. Je nach dem wie seine eigene Eiweißmolekular Struktur aufgebaut ist :-)

Sierra hat auch verspielte Logik ....Kings Quest 6, ich saß mal mit einem Freund in einer Kneipe im Lösungsgespräch vertieft: Du musst der Zwergen-Kolonne den Pfefferminzbonbon geben dann wissen die nicht, das du ein Mensch bist....ja stimmt und vergiss die Tränen der weinenden Kohlköpfe nicht.
Der Wirt meinte nur: Habt ihr gehascht?

Na ja, und dann gibt wieder bei Sierra auch ernstere Themen, wie zB Gabriel Knight 1-3. Im ersten Teil geht es um Voodoo Morde.....lässt sich ganz gut lösen. Bemerkenswert ist auch die Sounduntermalung, sodass bei einem Hänger einem die schönen Melodien echt im Kopf bleiben.

Ich könnte dir noch die Software 2000 Games empfehlen......Fang mit Hexuma an, ist eine Mischung aus Text und Grafik Adventure....halb Gruselig ernst, halb selbstironisch.

Übrigens hat Lucas Art auch die Star Wars Filme als Spiel heraus gebracht (Tie Fighter) das Teil auf einem SC55 (sound Canvas) und einem gutem Joystick.....mein lieber man, besser als der Film.

Ansonsten sind noch folgende Highlighs von meiner Seite aus zu empfehlen:
Myst, Alone in the Dark, Die Höhlenwelt Saga und The longest Journey....um nur einige zu nennen die nicht Lucas Art oder Sierra sind :like:
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon ranger85 » Di 19. Apr 2016, 21:00

Also das "um die Ecke denken" kenne ich auch sehr gut von den Discworld spielen, das ist da m.M.n. noch etwas heftiger als bei DOTT. Es hilft aber da ein wenig, wenn man schonmal den ein oder anderen Scheibenwelt Roman gelesen hat, denn diese ganze Welt ist sehr speziell ;)
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon Streets » Mo 9. Mai 2016, 18:02

Ich mag es dauerhaft in Sierra Spielen zu sterben :-)

Lucasarts/film Spiele kann man aber schön ohne Lösung durchspielen.
Aber kennt ihr auch immer dieses eine Rätsel? Jeder hat bestimmt so ein Ding. Also die eine Stelle wo man Hilfe braucht, weil man einfach auf dem Schlauch steht. Und irgendwie passiert mir das bei jedem Spiel genau 1x. Nicht mehr und nicht weniger.
Bei Dott war es die Stelle mit dem Quitsche Bett und der Katze. ;-)
Bei Vollgas das Einfahren des Fahrwerks
Bei Simon the Sorcerer die Termiten im Turmobergeschoss
Bei Sam&Max die Lupe zu finden/mitnehmen

Lustig wirds dann immer so nach 2 Tagen wenn ich die Panik bekomme. Soll ich mir jetzt helfen lassen oder nicht. Vielleicht mach ich ja alles richtig und das Spiel hat einen Bug? ;-)
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon darktrym » Mo 9. Mai 2016, 19:55

Bis auf DOTT und Zak McKracken sind eigentlich alle Adventures von LucasArts logisch und ohne Hilfe spielbar. Es gibt sicher Leute die Fans von alles durchprobieren sind, ich bin das nicht und somit wurde auch ich nie so richtig warm mit DOTT.

Einfachere Adventure von LucasArts FilmGames sind definitv Loom, Maniac Mansion und Vollgas.
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Re: Day of the Tentacle

Beitragvon Streets » Mo 9. Mai 2016, 20:04

Vollgas ist schon sehr einfach. Und kurz. Mehr Geschichte in Videos als Spiel. Leider, aber nagut.
Loom musst nach Gehör spielen ohne Noten :like:
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