Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

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Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » So 6. Dez 2015, 17:08

So,

noch ein kleiner aber wichtiger Nachtrag:

Wie ihr alle wisst, müssen bei den RLL/MFM Festplatten die Schreib-/Leseköpfe immer geparkt werden, damit die Köpfe nicht irgendwo auf der Festplattenoberfläche rumliegen. Das ist hier eher Kontraproduktiv.
Viele wissen aber, dass es ja eine PARK.COM gibt, die nach Ausführung auf der C: Festplatte die Festplattenköpfe parkt.

Aber wisst ihr auch, dass es ein kleines Mini TSR Programm für DOS gibt, dass nach XX Sekunden (Einstellbar) die Festplatte bei Inaktivität automatisch die Köpfe parkt ?
Einfach in die AUTOEXEC.BAT einsetzen. Mittels dmgpark /i /t:5 wird das TSR installiert und parkt die HDD automatisch nach 5 Sekunden. Ohne /t:5 Standardmäßig nach 60 Sekunden. Läuft super, braucht nix an RAM und ist toll.

Probiert das mal aus:

http://www.goodells.net/lib/dmgpark.zip

:-)

Gruß
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Daryl_Dixon
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Daryl_Dixon » So 6. Dez 2015, 17:23

Darius hat geschrieben:Aber wisst ihr auch, dass es ein kleines Mini TSR Programm für DOS gibt, dass nach XX Sekunden (Einstellbar) die Festplatte bei Inaktivität automatisch die Köpfe parkt ?


das ist ziemlich cool! Hätte das vor vielen vielen Monden gut gebrauchen können!
Nun, ich park dieses Wissen in meinem Leergut denn man weiß ja nie, ob ich nicht
doch nochmal ein entsprechendes System mein Eigen nennen darf.

Danke für den Tipp!

vG; Daryl_Dixon
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Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » So 6. Dez 2015, 17:30

Hi Daryl_Dixon,

dafür sind ja so Foren da :-)
Bin gerade dabei DOS 5.0 auf meinem 286er zu packen.

Gruß
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » So 6. Dez 2015, 20:53

So,

da ich mich heute wieder meinem 286er Minitower gewidmet habe und die Winchester Festplatte schön läuft wollte ich CheckIt ausführen und was kam für eine Fehlermeldung: MATH: Buffer Overflow!
Dann habe ich den McAfee DOS Virenscanner ausgeführt und am Ende des Programmes gab es auch einen MATH: Buffer Overflow.

Was will uns diese Fehlermeldung sagen ?

Der Speicher (RAM) ist es nicht?
Es ist leider die FPU. Sobald die FPU draußen ist habe ich zwar keinen Co-Prozessor mehr ABER ein funktionierendes System! CheckIt läuft, McAfee SCAN läuft, ... Entweder verträgt sich die Harris 286 CPU nicht Richtig mit dem IIT CoProzessor oder der CoProzessor ist fehlerhaft.

Ist aber nicht schlimm, da ein CoProzessor eh seltenst verwendet wird und mehr als Heizung dient und dieser Schritt öffnet mir den Weg auf 16 MHz Taktfrequenz des Systems von 12 MHz. Wie ihr wisst hatte ich die CPU (Harris 286-20) auf 16 MHz am laufen, das Board bootete und startete auch das schöne DOS, aber bei CheckIt und anderen Programmen hat es mir auch einen MATH: Buffer Overflow geworfen. Sobald ich auf 12 MHz ging, gab es auch keinen Fehler mehr. Ich befürchte, dass bedingt durch die 16 MHz wohl durch Übertaktung statt 10 MHz wohl 12,5 MHz oder so die FPU wohl leider Schaden genommen hat, denn wäre was an der Hauptplatine würde der Fehler ohne FPU nicht verschwinden.

Gut, dann weiß ich ja was ich demnächst machen werde. Ich erhöhe per Quarz den Systemtakt auf 16 MHz ohne FPU :mrgreen:

Gruß
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » So 6. Dez 2015, 22:21

Grüß euch,

so ohne FPU läuft alles Stabil. Gottseidank. Auch der RAM ist dank CheckIt auch Fehlerfrei.

Aber irgendwie hat die Kiste mit seinen 12 MHz wohl zu viel Leistung, was NSSI hier beweist:
Bild

Auch dieser Wert ist für angebliche 12 MHz nicht schlecht:
Bild

Warum dann das System auf 16 MHz Quarzen, wenn der Harris nen Intel 16 MHz schlägt ? :mrgreen:
Kann das sein?

Hier im Anhang ein YouTuber mit seinem 16 MHz AMD 286er:

Gruß
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matze79
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon matze79 » Mo 7. Dez 2015, 17:59

Seltsam weil mein 286-16 ist weiter oben als der von NSSI im selben Bench.
Meiner ist oberhalb von 386SX-16.
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Mr Vain » Mo 7. Dez 2015, 18:54

weil NSSI nun auch nicht das Mass aller Dinge ist!!

Es gibt genug andere Benchmarkprogramme, die man auch als Vergleich heranziehen sollte. Niemals nur auf einen einzigen Wert verlassen ;) Gibt Rechner, da "misst" NSSI nur Sch****
Fan von klassischer PC Hardware.
1) Am5x86 auf ASUS VL/I 486SV2GX4, 1MB L2, 64MB RAM, VLB-Monster
2) Am5x86 auf ECS UM8810P-AIO, 512KB L2, 64MB RAM, PCI-486er

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Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » Mo 7. Dez 2015, 22:15

:mrgreen:

DAS nenne ich mal ein Machtwort :-)
Also welchen Benchmark-Parcours wünschen Sie, der Herr ? ;-)

Gruß
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matze79
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon matze79 » Di 8. Dez 2015, 11:59

Aussagekräftig wäre z.B. ein Bild Rendern mit Povray.
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon nicetux » Di 8. Dez 2015, 14:34

Mandelbrote bzw. Apfelmännchen. :-D
.....
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » Mi 16. Dez 2015, 23:09

Grüße,

ich habe wieder meine WD "Black" Caviar 80 MB IDE-Festplatte in meinen 286er verbaut.

Leider lief die MiniScribe 8425 Winchester nicht mehr stabil letztens. Beim Einschalten lief der Motor an, der Stepmotor fuhr die Köpfe hin und her, schlug den Kopf wohl gegen einen Widerstand, fuhr den Kopf wieder zurück und bootete eigentlich dann wieder. Das mit dem Kopf gegen den Endwiderstand hauen hat die HDD öfter in der letzten Zeit gemacht, aber ein HDD Test sagt, dass die Mechanik von Spur 0 bis zur letzten Spur völlig in Ordnung ist. Somit ist die Führung intern gängig und ich denke, dass die HDD aus irgend einem Grund nicht mehr weis, wo der Anfang und wo das Ende beim Initialisieren der HDD ist.

Aber das wäre ja nicht das tragische an der Sache. Letztens vor ein paar Tagen, als ich meinen 286er in Betrieb nahm, lief die Platte soweit und bootete. Aber dann hat sich die Festplatte im laufenden Betrieb (!) langsam abgeschaltet, sprich der Laufwerksmotor hat sich heruntergefahren, aber nicht abrupt, wie man es vom Ausschalten her kennt, sondern die Mechanik/Elektronik hat den Plattenantrieb stufenlos heruntergefahren, bis zum Stillstand. Aber dann startete die Platte wieder von alleine.

Heute ist derselbe Fehler wieder passiert. Die Platte fuhr langsamer herunter aber startete auch nicht mehr, ...

Jetzt heißt es, Erfahrungen sammeln, was mit einer MiniScribe mit 21 MB es so an Fehlern an der Elektronik gibt, warum die Platte dies macht und ob es nicht an alten Elkos liegt. Auf dem Board sind einige Radial-Elkos verbaut, ... Wäre eigentlich zu schade, da die HDD ansonsten 0 fehlerhafte Sektoren hat. Die HDD habe ich ausgebaut und in Antistatikfolie gepackt, inkl. WD Controller und schaue mal, was ich so im Netz finde, ...

Die Platine sieht eigentlich wie "neu" aus:
Bild

Die Platte startete eben alleine ohne Controller mit zur Hilfenahme eines externen Molex-Netzteiles, aber der Kopf schlug wieder gegen den Widerstand und fuhr auch wieder zurück. Jetzt lasse ich die HDD mal eine Zeit laufen um zu sehen ob die sich wieder langsam herunterfährt.

Gruß
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » Mi 16. Dez 2015, 23:23

So,

habe mich nun etwas schlau gemacht und gelesen, dass die Miniscribe einen Jumper 13 hat - Self Test Jumper. Dazu ist kein Controller notwendig.
Jumper gesetzt, Strom geschaltet, die Platte startete, fährt nicht mehr gegen den Widerstand mit dem Kopf und beginnt einen Self Test zu machen, dazu fährt der Steppermotor sehr schnell hin und her, die rote LED vorne leuchtet durchgehend. Es sieht so aus als würde die Platte den Self Test bis jetzt ohne Probleme fahren. Momentan läuft wohl das "Program" ab. Mal sehen was es macht, wenn es fertig ist.

Gruß

Edit:

Es sieht so aus, als wäre der Test ein "Endless" Loop. Lasse die HDD aber weiter ihr Programm fahren um zu sehen ob es einen Fehler wirft oder ob es Endless läuft. Dann muss ich wohl die HDD abschalten.

Edit:

Die Platte machte ihren Selbsttest im Endless Loop. Habe den Strom unterbrochen, den Jumper J13 entfernt und die HDD erneut mit Strom versorgt. Und oh, was hören da meine Ohren ?
Die Platte fährt ihre Plattenteller hoch, die Platte macht ihren Selbsttest und fährt den Kopf hin und her, das Schlagen gegen den Widerstand ist weg und die Platte läuft noch ? Dasselbe habe ich jetzt 3x probiert. Das Schlagen gegen den Widerstand ist plötzlich verschwunden ? Kann das sein, dass sich die Laufwerkselektronik durch den J13 zurückgesetzt hat und die Platte jetzt nun weiß wo ihre Spur 0 oder die letzte Spur beim Selbsttest ist ?

Wird noch interessant werden, ob die HDD sich wieder langsam abschaltet, ...

Edit:

Hier das eigentlich gesunde Starten / Laufen und Stoppen der Festplatte:
(Link speichern unter)
http://www.pixelbanane.de/yafu/2438601824/miniscribe_8425.ogg
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nicetux
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Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon nicetux » Do 17. Dez 2015, 17:38

Ich finde die Sounds von startenden Festplatten teils cool. Last uns eine Galerie draus machen in der jeder seine Aufnahme zusteuern kann.

Edit: Womit machst du die Aufnahme? Smartphone sicher nicht?
.....
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » Do 17. Dez 2015, 19:13

Grüß dich Nicetux,

und ICH erst! So eine startende Winchester HDD hat einfach was ausserirdisches! Eine Galerie? ICH bin dabei! :mrgreen:
Die Aufnahme habe ich nicht mit einem Smartphone gemacht - Das würde auch klanglich nicht so hinhauen. Hab hier einen guten digitalen Stimmenrecorder, der recht gute Aufnahmen machen kann.

Gruß
Darius

Re: Nächstes DOSen-Projekt: 286er / 12 MHz * Die Zweite *

Beitragvon Darius » Do 17. Dez 2015, 19:23

So,

soeben meine MiniScribe wieder unter Spannung gesetzt.

Ergebnis:

Der Kopf kracht nicht gegen einen Widerstand, Platte dreht sauber hoch, die Kopfinitialisierung wurde ohne Hammerschlag oder über den Widerstand hinausdrehend vollzogen und die Platte lasse ich jetzt wieder eine Zeit so laufen.
Sorgen macht mir die Geschichte eben, dass die HDD sich langsam vom Motor her abgeschaltet hat und nicht mehr gestartet ist.

-> Allgemeiner Fehler beim Lesen von Laufwerk C:
(Eben gestern, als die HDD noch in meinem 286er verbaut war)

Vielleicht macht ja auch der Winchester Controller Zicken ? Sieht ja alles soweit gut aus auf dem Teil. Ob es ein Kontaktproblem ist? Werde mal die beiden Pfostenstecker bisschen mit Oszilin einsprühen, und sämtliche Platinenstecker neu einstecken... Und mich mit der HDD spielen.
Aber Morgen oder so kommt ein Tropfen WD40 in die Welle außen (Danke an @kpanic), schadet ja nicht...

Schaut wirklich so aus als hat die interne Laufwerksdiagnose alles wieder gangbar gemacht? Die Geschwindigkeit, was der Stepmotor hingelegt hat, war schon bewegend. Wenn die HDD einen elektrischen Schaden hätte, würde diese jetzt nicht so jungfräulich laufen ?

Eigentlich eine "lustige" Sache...

Gruß

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