Pentium (200 MHz) mit OPTi-SoKa kommt bei OPL3 zu Störung

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Pentium (200 MHz) mit OPTi-SoKa kommt bei OPL3 zu Störung

Beitragvon SimSaw » Sa 6. Sep 2014, 00:41

Nun läuft mein DOS-PC, auch mit Sound und Musik, aber es gibt noch einige Probleme. Eines davon ist die Geschwindigkeit. Wenn ich meinen Rechner mit 200 MHz laufen lasse, funktioniert die FM-Synthese vom OPL3-Chip nicht richtig und verursacht laute Störgeräusche. Ich habe im BIOS zwar die Option, auf "Compatible" umzustellen und dann wird die Musik ohne Störgeräusche abgespielt, jedoch läuft dann der Rechner samt der Musik zu langsam.

Kann jemand Software empfehlen, mit der man den Rechner drosseln kann? Throttle habe ich probiert, aber dafür ist mein Prozessor zu alt. Früher hatte ich einen 486er, den ich auf 66 MHz genutzt habe. Es wäre schön, wenn man den Rechner dahin drosseln könnte.
Zuletzt geändert von SimSaw am Sa 6. Sep 2014, 08:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Programm um Pentium 2 mit 200 MHz auf ca. 66 MHz zu dros

Beitragvon Dosenware » Sa 6. Sep 2014, 06:18

Gibts das Problem nur bei Simon the Sorcerer, oder überall?
Gerade bei letzterem würde evtl. eine andere Soundkarte besser funktionieren. (Ich favorisiere ESS1868 Soundkarten - die laufen so ziemlich immer und überall)

Ansonsten kannst du mal auf dem Mainboard schauen (bzw. im Netz nach einem Handbuch schauen), du dürftest den Prozessor zumindest auf 133MHz drosseln können (Multiplikator 1,5).
Wenn alles nichts hilft, kannst du noch schauen, ob du mit Tweakbios was reißen kannst.

Kann am Sonntag mal schauen ob Simon auf meinen schnelleren Dosrechnern läuft.

PS. Der Rechner hat einen Pentium (ohne 2) mit 200 MHz.
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Re: Pentium (200 MHz) mit OPTi-SoKa kommt bei OPL3 zu Störun

Beitragvon SimSaw » Sa 6. Sep 2014, 08:28

Vielen Dank für den Tipp mit TweakBIOS! Wie sich herausstellte, war eine Drosselung auf 66 MHz nicht nötig (zumal auf meinem PC auch gar nicht möglich).

Was ich konkret gemacht habe: Im TweakBIOS-Hauptmenü habe ich „PCI: Intel PIIX PCI-to-ISA Bridge“ ausgewählt. Dort habe ich „8-bit Recovery Delay“ und „16-bit Reocovery Delay“ beide auf „Delay As Below“ eingestellt gelassen. Bei „8-bit Recovery Delay“ habe ich den Wert von 4SYSCLKs auf 1SYSCLK runtergestellt, bei „16-bit Recovery Delay“ von 3SYSCLKs auf 1SYSCLK.

Voilà! Problem gelöst! Doof ist nur, dass ich diese Einstellung bei keinem Boot-Vorgang vergessen darf, weil ich sonst einen mächtigen Hörschaden erleiden könnte. Leider hat der Programmierer Miro Wikgren ja nur die Shareware-Version als Freeware veröffentlicht und nicht die Vollversion. Selbst wenn ich auf die im Programm vorgeschlagene Seite zur Registrierung gehe, heißt es, diese Seite existiere nicht mehr.

Aber ansonsten schön, dass ich die volle Rechenpower nutzen darf.

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