Mystery hat geschrieben:Den Durchbruch der CD-ROM würde ich auch etwa 1993 im PC Sektor ansiedeln.
Neben dem bereits genannten Rebel Assault war vor allem der Titel 7th Guest eines der Schlüsselspiele welche das Medium für mehr als nur Audio Musik genutzt haben. Bis das Medium aber für tatsächlichen Mehrinhalt genutzt wurde dauerte es nochmal eine Weile
Hehe - dazu passt auch wunderbar Boris Schneiders Kommentar zu 7th Guest (199,- DM UVP!) aus der PC Player 6/1993:
"Sensation oder Scharlatanerie? Ich neige fast zur zweiten Meinung, denn 700 MByte Verpackung für 22 Denksportaufgaben ist einfach nur dreist. Schließlich stammen manche der »Puzzles« noch aus dem letzten Jahrhundert. »Acht-Damen-Problem« und klassische Labyrinthe gewinnen wahrlich nicht den Innovationspreis."
viewtopic.php?f=3&t=516&p=14127viewtopic.php?f=3&t=5546Hier auch noch was passendes aus der PC Joker 9/1993:
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An Programmen wie „ Strike Commander" scheiden sich
die Geister: Wer über einen blitzschnellen Rechner verfügt, ist begeistert, daß die Möglichkeiten seiner sündteuren Maschine endlich mal ausgereizt werden —wer einen Standard-386er besitzt, wird solche High-Tech-Games verfluchen, und wer mit „musealen" Geräten wie etwa einem 286er auskommen muß, bleibt ohnehin außen vor. Und der Redakteur steht vor der undankbaren Aufgabe, es allen recht zu machen... Im Fall des je nach Hardware mehr oder weniger flotten Commanders war es dem Hersteller schon mal nicht ganz recht, daß wir im Test so konsequent auf Vorzüge UND Nachteile des anspruchsvollen Spiels hinwiesen. Man war vielmehr der Ansicht, daß eine ausschließlich enthusiastische Reaktion (wie die mancher Kollegen) angebracht gewesen wäre, alles andere würde nur den Fortschritt hemmen. Nun liegt uns zwar nichts ferner, als dem Fortschritt im Wege zu stehen, doch hat eben nicht jeder von Euch einen PC der aller-neuesten Generation daheim herumstehen. Sollen wir die „Hinterwäldler" also einfach mit besten Grüßen in den nächsten Hardware-Shop schicken ? Oder ist es nicht vielmehr Aufgabe der Produzenten, ihre Produkte so zu konzipieren, daß sie nicht an einem großen Teil der angepeilten Kundschaft vorbeizielen ?
Daß diese Auf gäbe keine leichte ist, zeigt sich auch immer wieder an neuen Technologien, die am Markt einfach kein Bein auf den Boden bringen. So entgleitet Philips' CDI langsam, aber sicher in den gleichen Dämmerzustand der Vergessenheit, dem Commodores Multimedialist CDTV schon längst anheimgefallen ist. Andererseits erobert das CD-ROM für den PC nach und nach die Herzen von Usern und Herstellern gleichermaßen —nächstes Jahr könnten CD-Games schon an der Tagesordnung sein. Und was ist nun die Moral von der Geschichte? Sehr einfach: Wir werden weiterhin auf die Bedürfnisse ALLER Leser Rücksicht nehmen, und Ihr tut Euch und mir bitte den Gefallen und merkt schon mal einen Pentium samt CD-ROM für Euren Weihnachtswunschzettel vor... Bis dahin wünsche ich Euch viel Vergnügen bei der Lektüre des endlich wieder monatlich erscheinenden Jokers,
Euer Michael
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