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redled
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Beitragvon redled » Mi 24. Mai 2006, 19:01

Hallo Dosfreunde!

Nachdem ich meine erste Post und die gleich mit einem Problem :lol:
hier abgesetzt habe, möchte ich mich doch gleich mal vorstellen.

Ich bin 33Jahre alt, komme ursprünglich aus dem Erzgebirge(Ex-DDR) und wohne derzeit in Bayreuth.
Ich beschäftige mich sehr viel mit RFT-Elektronik, Rechnern, HTML, PHP, MySQL und Midi unter Dos!
Mein DDR-Halbleiterbestand beläuft sich auf ca. 300000 Teile (Neuware, über Jahre zusammengesucht). Ich bastle sehr viel mit den alten Sachen und sammle auch Elektronik-Literatur aus de DDR.
Besonders Stolz bin ich auf meine AWE32 für die ich 1994 oder 1995 600DM auf den Tisch gelegt habe. Später habe ich Ihr dann noch das Yamaha DB50-GX gegönnt.
Dummerweise war irgendwann Schluss mit ISA, deshalb musste auch mein alter GUTER P200 wieder an die Front:-)
Da man grunsätzlich ältere Rechner nicht einfach in die Tonne treten sollte, bekommen die bei mir entsprechende Aufgaben zB. Router(Linux), PDC(NT4.0Server), Fileserver, Gameserver(2 x PIII500, SCSI), Mucke-Rechner(P200+AWE+DB50XG) und mein Terminal(P4, 2,6Ghz, 1GB, 7Platten :roll: ) mit dem ich täglich alles mögliche mache.
Da ich mom. ohne Arbeit bin, habe ich den P200 auf Dos umgestellt und erfreue mich an den alten Games wie (Monkey Island, Loom, Doom, Hexen, Hexen2, Heretik, Zak, Duke3D, Wolfenstein, Xwing, ec.)
Es macht heute noch riesig Spaß zu sehen, wie schnell ein Dos booten kann. Auch die Bedienung des Norton-Commander mit der Tastatur habe ich nicht verlernt. Da kann kein Windows in Sachen Geschwindigkeit mithalten! Der Midisound des DB50-XG ist es sowiso wert!

Ich habe hier schon öfters mitgelesen und gestrahlt, als einige von Euch von der AWE32 gesprochen haben.
Die einzig echte AWE war die AWE32 IDE mit ASP und Epromjumper!
Alle anderen Karten waren schwerer zu konfigurieren, schlechter ausgestattet(kein ASP, kein optionales Sampleram usw.) und der Rauschfaktor war höher.
Falls ein System zicken bei der Initalisierung der DMA-Kanäle gemacht hat(besonders bei gleichzeitiger Verwendung bestimmter Netzwerkkarten), so konnte man das System mit Hilfe des progammierbaren Erproms zwingen, bestimmte High-DMA-Kanäle zu verwenden.
Ich bin heute noch so begeistert von dem Teil, daß ich noch zwei dazugekauft habe, allerdings sind das schon die Plug&Play-Versionen(Rauschquellen :wink: )

So, dann werde ich mich mal wieder an die Fehlersuche bei Duke machen...
Bis dann....Rico
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Beitragvon bttr » Mi 24. Mai 2006, 19:17

Herzlich willkommen und Grüße aus der ehemaligen Hauptstadt der DDR. 8-)
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Beitragvon CptKlotz » Mi 24. Mai 2006, 22:23

Auch an dieser Stelle nochmal: Willkommen im Forum! :-)


Ich beschäftige mich sehr viel mit RFT-Elektronik


Mein anderes Hobby sind Lautsprecher... Von daher lese ich auch viel in Audio-Foren. Dort liest man schonmal was über RFT-Lautsprecher. Einige davon sollen auch nach heutigen Maßstäben gar nicht übel sein.
Und aus einem Teil der RFT-Entwicklungslabore scheint ja die Firma ME Geithain hervorgegangen zu sein, die in Sachen Studio-Abhörmonitore einen mehr als guten Ruf hat.
Sieht also aus, als wäre bei RFT eine Menge Fachwissen vorhanden gewesen :-)

Von der DDR an sich habe ich aber nicht sonderlich viel mitbekommen. Ich war neun Jahre alt, als die Mauer fiel...


Ich habe hier schon öfters mitgelesen und gestrahlt, als einige von Euch von der AWE32 gesprochen haben.


Stimmt, über Soundkarten haben wir hier schon viel diskutiert... Zum DB50XG gibt's auch mehrere Threads.

Vielleicht hat ja Locutus auch Lust, mal die abenteuerliche Geschichte zu erzählen, wie er an sein DB50XG kam :-)

Gruß,
Stephan
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Beitragvon redled » Mi 24. Mai 2006, 23:17

Sind ja richtig viele Ossis hier :lol:
Du, die haben im Osten sehr viele gute Sachen gebaut!
Die Lautsprecher waren gut und werden heute relativ teuer in Ebay gehandelt.
Ich habe hier zB. Halbleiter, die nie in Serie produziert wurden! So auch den berühmten 1MBit-Chip U61000C im Keramikgehäuse mit ZMD-Label und goldener Abdeckplatte.
Viele Teile sind in HF-Kreisen sehr begehrt.
Ich selbst verbaue auch so einiges.
Mein letztes Projekt war eine Nixieuhr, die komplett mit DDR und SU-Halbleitern aufgebaut wurde.
Vieles hat man nach der Wende einfach aus dem Weg geräumt und sich die Fachleute geangelt.
Mein Ziel ist es, so viel wie möglich davon zu erhalten.
Wenn es die Zeit erlaubt, mach ich mich mal an eine Datenbank.
Viele Grüße Rico
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Beitragvon Dosenware » Mi 24. Mai 2006, 23:19

Hmm, hat hier wer auch einen KC?

*sichbeidenOssiseinreiht*
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Beitragvon redled » Mi 24. Mai 2006, 23:43

Noch nicht! Aber Teile davon :twisted:
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Re: Neuer User -> "redled"

Beitragvon Locutus » Do 25. Mai 2006, 14:32

Hallo redled,

zuerstmal herzlich Willkommen im Forum auch von mir!

redled hat geschrieben:Ich habe hier schon öfters mitgelesen und gestrahlt, als einige von Euch von der AWE32 gesprochen haben.
Die einzig echte AWE war die AWE32 IDE mit ASP und Epromjumper!
Alle anderen Karten waren schwerer zu konfigurieren, schlechter ausgestattet(kein ASP, kein optionales Sampleram usw.) und der Rauschfaktor war höher.


Meine AWE32 hat die Modellnummer CT3980 soweit ich weiß. Sie hat den ASP-Chip, den IDE-Controller, natürlich die SIMM-Bänke für Sample-RAM, aber an einen "EPROM-Jumper" kann ich mich nicht erinnern. PnP-fähig ist sie allerdings bereits. Jetzt würde mich mal interessieren, was genau dieser Jumper macht und welche CT-Modellnummer die Deiner Meinung nach perfekte AWE32 hat. :-)

Die AWE32 ist meiner Meinung nach der Höhepunkt der Creative-Soundkarten. Die AWE64 war ja auch noch brauchbar, aber sie hat einfach den riesigen Nachteil, daß sie keinen WaveBlaster-Anschluß hat und nur eine proprietäre RAM-Erweritungsmöglichkeit, die niemand verwendet.

Weiterhin viel Spaß im Forum,
locutus
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Beitragvon redled » Do 25. Mai 2006, 16:03

Moin!

Die Version, die ich meine, trägt die Versionsnummer CT2760

Der Epromjumper befindet sich in der Nähe des Controllers für die CD-Roms in einem Block von 4 Jumpern.
Belegung vom Ende der Karte ausgesehen in Richtung ASP

1. Epromjumper
2. I/O Basisadresse der MPU401 UART
3. I/O Basisadresse der Audioschnittstelle
4. I/O Basisadresse der Audioschnittstelle

Die Karte ist ebenfalls PnP-fähig, nur mit dem Unterschied, das Du den Eprom deaktivieren kannst!
Du stellst also mittels der Jumper die gewünschten I/O Adressen ein und deaktivierst den Epromjumper.
Und schon ist Schluss mit PnP! Mit aktivierten Eprom hatte ich öfters Probleme unter W95a und Linux. Der ist bei mir seit 11Jahren deaktiviert :lol:

Hat einer von Euch auch diesen Midi-Feedbackjumper ?
Das Handbuch meint dazu folgendes:

Mit diesem Jumper kann die Funktion MPU-401 UART MIDI-Feedback aktiviert werden. Die werksseitige Enstellung ist "aktiviert".

Ist dieser Jumper aktiviert, ist die MPU-401 UART MIDI-Feedbackemulation möglich, ein Mechanismus zur Umleitung beliebiger, an die Midi-Schnittstelle geschriebener Daten zurück an die Audiokarte. Die Audiokarte unterstützt dann alle Anwendungen oder Spiele, die MPU-401 UART-Modus emulieren


Dieser verflixte Jumper hat mir damals fast den letzten Nerv geraubt, weil wenn gesetzt, keine Midiwiedergabe in Spielen möglich war. Seit dieser Zeit bleibt der deaktiviert! Vermutlich ein Übersetzungsfehler.

Dann habe ich noch eine CT3900 Die hat gleich zwei Eproms drauf und es lassen sich die Interupts für die IDE-Schnittstelle und die I/O- Adresse für das CDROM von Hand einstellen.
Ich habe allerdings nie ein CDROM an die Schnittstellen angeschlossen.
Bei dieser Karte hat man auch an Filterbauelementen gespart.
Ups, ich sehe gerade einen ZMD-Chip :shock: Ein D-RAM(64Kbit), daß an den EMU8000 gekoppelt ist. Interessant.
Ansonsten ist diese Karte noch ganz gut verarbeitet.
Auf dem Boden habe ich noch eine PnP-Version.
Weis jetzt aber nicht, welche Versionsnummer die trägt.
Jedefalls klingt die beschissen, rauscht zu viel!

Bei Gelegenheit mache ich mal Bilder von beiden Karten.

Die AWE64 kam für nie in Frage, da sie die zusätzlichen 32Voices per Software emuliert. Das kostet Rechenleistung. Alle modernen PCI-Soundkarten(nicht Profibereich) schlucken so einiges an Rechenleistung und schnappen sich auch noch den Speicher für die Samples aus dem Hauptspeicher. Wenn jetzt die Midiwiedergabe loslegt, werden jede Menge Daten über den PCI-Bus geschickt und das bremst gewaltig.
Es gab mal ein Programm unter Unix(längst vergessen), damit konnte man die CPU-Belastung bei Midiwiedergabe messen. Da kam die AWE32 auf 1,8%! PCI- Soundkarten liegen in einem Bereich von 10-15%.

Hat einer von Euch schon mal unter Dos den ASP zum komprimieren(Creative-ADPCM, 4:1) in Echtzeit verwendet. Einziger Nachteil ist das dekomprimieren zum Bearbeiten. Ansonsten kostet das kaum Rechenlesitung bei der Aufnahme von einer Audioquelle. Und jede Menge Platz gespart.

Grüße Rico
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Beitragvon Locutus » Do 25. Mai 2006, 17:15

Das klingt ja alles interessant... :-)

Von einem "MIDI-Feedback-Jumper" habe ich noch nichts gehört. Man kann beim AWE32-Treiber in der autoexec.bat angeben, ob man MIDI-Emulation verwenden möchte. Dazu muß man AWEUTIL mit "/EM:GM" laden. Der EMU8K-Chip hat ja von Hause aus keine richtige General-MIDI-Kompatibilität. Nur funktioniert die Emulation meistens auch nicht, da sie irgendwelche non-maskable interrupts (NMI) verwendet, die mit DOS-Extendern wie DOS4GW Probleme machen. Vielleicht hat dieser Jumper den Du meinst etwas damit zu tun? Keine Ahnung...

redled hat geschrieben:Hat einer von Euch schon mal unter Dos den ASP zum komprimieren(Creative-ADPCM, 4:1) in Echtzeit verwendet.


Mit dem ASP-Chip habe ich noch nicht soviel gemacht, ich wüßte nicht wozu ich den heute noch brauchen könnte... Der war aber damals schon ein ziemlicher Flopp und fand kaum native Unterstützung in Spielen/Software.

redled hat geschrieben:Die AWE64 kam für nie in Frage, da sie die zusätzlichen 32Voices per Software emuliert. Das kostet Rechenleistung.


Im Grunde ist eine AWE64 nichts anderes als eine AWE32 in kompakter Form. Wenn man will kann man sogar die AWE64-Treiber mit dem Softsynth installieren obwohl man nur eine AWE32 hat. Ob das wirklich Rechenleistung kostet, kommt also darauf an, ob man die 32 zusätzlichen Stimmen benutzt. Für meine Ohren klang der Creative Software Synthesizer (ich glaube "Wavesynth/WG" hieß der, oder so) immer ziemlich durchschnittlich, deshalb habe ich den meist deaktiviert. Somit steht die AWE64 der AWE32 in Sachen Rechenleistung eigentlich in nichts nach.

An Bildern wäre ich auch mal interessiert. Bist Du Dir sicher, daß neuere AWE32-Karten mehr rauschen als die älteren?

Gruß,
locutus
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Beitragvon redled » Mo 12. Jun 2006, 22:55

Bist Du Dir sicher, daß neuere AWE32-Karten mehr rauschen als die älteren?


Belegen kann ich es nicht, aber ich habe alle 3 Karten verglichen und die älteste rauscht am geringsten.

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