muthelm möchte sich vorstellen

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Der_muthelm

muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Der_muthelm » Do 25. Okt 2018, 14:48

Liebe DOS-Forum-Gemeinde,

gerne möchte ich mich auch hier vorstellen: Ich bin der muthelm und möchte gerne hier auch an der Comunity teilnehmen.

Ich bin eigentlich ein DOS-Kind, von daher interessiert es mich noch immer und ich bin froh, dieses Forum hier gefunden zu haben. Ich lese schon einige Zeit hier mit, will aber auch meinen Teil dazu beitragen.

Ich habe Anfang der 90er mit einem 286er Dario S20 von Triumpf Adler angefangen (ein AT-Rechner mit 12 MHz). Der hatte damals schon 3MB RAM, eine 40MB Festplatte von Western Digital und eine Onboard-VGA-Grafikkarte mit 256KB Videospeicher. Habe diesen Rechner dann mit einer AdLib- dann mit einer Soundblaster 2.0-Soundkarte aufgerüstet. So um 1996, habe ich den Rechner dann an einen Schulkammeraden abgetreten, der in dann promt nach ca. einer Woche kaputt gemacht hat. Den Schritt habe ich sehr bereut.

Als WIndows 95/98 aufkam, habe ich noch lange richtig DOS genutzt, bis in die 2000er rein, aber dann hat Windows XP mich irgendwann doch eingeholt.

Leider habe ich selbst keinen Retro-PC, möchte mir aber gerne einen zulegen. So muß ich mich mit DOSBox und virtuellen Maschinen zufrieden geben. Natürlich spiele gerne die alten DOS-Spiele, interessiere mich aber auch dafür, noch mehr aus DOS rauszuholen und möchte den Sprung schaffen, unter DOS ins Web zu kommen, leider ist mir das noch nicht gelungen.

So, das war's erstmal von mir.
Über eine Freuschaltung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

muthelm
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Locutus
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Locutus » Do 25. Okt 2018, 22:19

Hallo muthelm,

danke für deine Vorstellung und willkommen im Forum! :-)

Dein Account ist nun aktiv - viel Spaß bei uns.

Gruß
locutus
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Bird
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Bird » Fr 26. Okt 2018, 11:12

Der_muthelm hat geschrieben:...und möchte den Sprung schaffen, unter DOS ins Web zu kommen...

Das wird dir gelingen, wenn du eine Netzwerkkarte mit guter Treiberunterstützung hast! Lass dich nur nicht davon unterkriegen, dass man dafür ein paar Readmes lesen muss, dann wirst du auf Datenreise gehen können. Es wäre interessant, den Browser "Dillo for DOS" auf einem richtig alten DOS-PC einmal auszuprobieren, weil du damit HTTPS-Seiten aufrufen kannst. Oder mit Telnet ab in immer noch aktive Multi-User-Dungeons.
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muthelm
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon muthelm » Fr 26. Okt 2018, 22:02

An Locutus:
Danke für die Freischaltung.
Es freut mich, dass DOS doch nicht so tot ist, wie viele deken.

Ich ziehe meine Arbeitskollegen gerne mit dem Spruch auf "DOS und Disketten, das ist die Zukunft, das kommt alles wieder", besonders wenn ich mal ein Problem per Kommando-Zeile gelöst habe. Ich weiß, Kommandozeile ich kein richtiges DOS mehr, aber DOS war der Ursprung. Ich freue mich auf jeden Fall hier zu sein.

An Bird:
Ja, ich bin fleißig dabei das TCP/IP unter DOS zum Laufen zu kriegen, bzw. das in den oberen Speicher zu laden. Noch ist mir das nicht ganz gelugen. Leider habe ich keine alten DOS-Rechner, werde mir aber mal einen zulegen. Momentan nehme ich mit VirtualBox vorlieb. Ich taste mich da langsam ran und naütlich lese ich auch die Readmes.

Gruß

muthelm
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Bird
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Bird » Sa 27. Okt 2018, 10:20

An der realen Hardware könnten sich Schwierigkeiten mit dem Internetstecker ergeben. Ethernet-Netzwerkkarten mit dem heute noch gebräuchlichen LAN-Anschluss gab es ja erst sehr spät. Wenn du aber eine solche Netzwerkkarte hast, kannst du deinen DOS-PC einfach der LAN-Kabel mit einem neumodischen Router verbinden. Wie kompatibel das doch alles noch ist, herrlich! Nur die Treiberinstallation muss man selbst machen.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon GMBigB » Sa 27. Okt 2018, 14:46

Der_muthelm hat geschrieben:
Als WIndows 95/98 aufkam, habe ich noch lange richtig DOS genutzt, bis in die 2000er rein, aber dann hat Windows XP mich irgendwann doch eingeholt.


Ich wünschte heute ich hätte DOS die Treue gehalten und wäre nicht sofort auf Windows 95 umgestiegen. Denn DOS lebt noch, während die ersten Windows-Versionen komplett tot sind...

Der_muthelm hat geschrieben:Leider habe ich selbst keinen Retro-PC, möchte mir aber gerne einen zulegen. So muß ich mich mit DOSBox und virtuellen Maschinen zufrieden geben. Natürlich spiele gerne die alten DOS-Spiele, interessiere mich aber auch dafür, noch mehr aus DOS rauszuholen und möchte den Sprung schaffen, unter DOS ins Web zu kommen, leider ist mir das noch nicht gelungen.


Eine Intel-Netzwerkkarte mit 82541PI Chip kostet 15 Euro und hat schlanke Open-Source-Treiber für DOS, die sogar noch Updates bekommen. Leider ist das Web nicht mehr für kleine PCs gemacht. Da draußen gibt es kaum eine Webseite, die sich ohne halbes Gigabyte Ram und 1 Ghz-Prozessor noch darstellen lässt.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon DOSferatu » So 28. Okt 2018, 06:00

GMBigB hat geschrieben:Da draußen gibt es kaum eine Webseite, die sich ohne halbes Gigabyte Ram und 1 Ghz-Prozessor noch darstellen lässt.

Naja, außer vielleicht *meine* Website:
Meine Website ist absichtlich so gemacht, daß sie nur ganz kleine (vom Datenvolumen her) Seiten hat, ausschließlich (altes) HTML (kein Javascript o.ä.), Bilder nur als kleine (vom Datenvolumen her) GIFs, usw. Sie hat auch für alle Bilder/Buttons alternative Texte. Sie kann also mit einem ganz alten Browser (und sogar wenn man will Textbrowser) benutzt werden und sogar mit kleinem seriellem Modem ist sie noch gut benutzbar.
Klar - die Zielgruppe sind DOS-Benutzer und Benutzer älterer Systeme, deshalb habe ich das so gemacht.
Ich wollte auch gar nicht so überkandideltes Zeug haben - mich selbst nerven so "überladene" Websites auch immer - wo das Verhältnis von sinnlosem Overdesign zu nützlicher Information oft weit mehr als 20:1 ist...

Ich habe schon lange mal überlegt, den Netzwerkkram/-konfiguration, die ich selbst (erfolgreich) benutze, in eine Sektion hier zu stellen, weil entsprechende Fragen hier im Forum schon öfters mal aufgetaucht sind.
Ich hatte damals auch eine Weile gebraucht, bis ich herausgefunden hatte, wie es gedacht ist.
Mal ein kurzes Stichwort dazu: CRYNWR.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon BluesmanBGM » Mo 29. Okt 2018, 09:40

GMBigB hat geschrieben:Denn DOS lebt noch, während die ersten Windows-Versionen komplett tot sind...


Ich nehme an, du beziehst dich mit dem "komplett tot" auf die nicht mehr vorhandenen Neuentwicklungen für z.B. 16-bittiges Windows. Da sieht es in der Tat recht düster aus, und das finde ich als WfW 3.11-only-Anwender immer schade. Vor allem auch, daß Entwicklungen wie z.B. Calmira XP ziemlich abrupt beendet wurden. Die Anzahl von Programmen, die nach dem Jahr 2000 veröffentlicht wurden, und dennoch auf WfW 3.11 lauffähig sind, ist schon sehr überschaubar. Aber egal, dann arbeitet man halt mit dem, was man hat bzw. verwendet nebenher auch DOS-Programme.

Chris
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon GMBigB » Mo 29. Okt 2018, 15:49

BluesmanBGM hat geschrieben:
GMBigB hat geschrieben:Denn DOS lebt noch, während die ersten Windows-Versionen komplett tot sind...


Ich nehme an, du beziehst dich mit dem "komplett tot" auf die nicht mehr vorhandenen Neuentwicklungen für z.B. 16-bittiges Windows. Da sieht es in der Tat recht düster aus, und das finde ich als WfW 3.11-only-Anwender immer schade. Vor allem auch, daß Entwicklungen wie z.B. Calmira XP ziemlich abrupt beendet wurden. Die Anzahl von Programmen, die nach dem Jahr 2000 veröffentlicht wurden, und dennoch auf WfW 3.11 lauffähig sind, ist schon sehr überschaubar. Aber egal, dann arbeitet man halt mit dem, was man hat bzw. verwendet nebenher auch DOS-Programme.

Chris


Es geht auch um die Weiterentwicklung des Betriebssystem selbst. Während DOS mit FreeDOS einen offenen Nachbau hat, der immer mal wieder Updates bekommt, ist mir so etwas für WfW nicht bekannt. Wenn keine Chance auf Bugfixes oder neue Treiber besteht, ist das für mich die Definition von "tot". :-) Ich weiß nicht, wie das bei WfW aussieht, aber unter DOS bekommt man zumindest noch die ein oder andere Onboard-Soundkarte zum Laufen, kann die USB-Ports nutzen und ab und an - wie oben schon erwähnt - gibt's eine neue Netzwerkkarte mit Treibern für DOS. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es die letzten Jahre abwärts ging, sondern das aktuelle Level gehaltenwird.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Bird » Di 30. Okt 2018, 10:55

Ob totes System oder lebendiges Betriebssystem, die alten Programme springen immer noch an und erwecken einen verstaubten grauen Kasten wieder zum Leben. Für's Internet wird jetzt nach und nach ein neues Programm benötigt werden, wegen der HTTPS-Verschlüsselung. Mit "Dillo for DOS" ist das der Fall. Ansonsten ist dieser Satz hier...

GMBigB hat geschrieben:Da draußen gibt es kaum eine Webseite, die sich ohne halbes Gigabyte Ram und 1 Ghz-Prozessor noch darstellen lässt.


...aus meiner eigenen Erfahrung zu pessimistisch. Das liegt nicht an solchen coolen Typen wie Dosferatu, die noch eine ordentliche, platzsparende Webseite gestalten können. Kommt natürlich auf den Anwendungsfall an, aber der Großteil der Webseiten ist Text, also keine besondere Herausforderung für den Computer. Und wenn man die Skripte rausschmeißt, bleibt meistens Text übrig. Und wenn man noch weniger Leistung hat, dann haben Bilder gefälligst erst nach dem manuellen Download geladen zu werden. Mit einem 400 MHz P2 lässt sich jedenfalls browsen, wenn auch nicht ganz so rasant. Letztens eine Bahnverbindung im Netscape herausgesucht. Nicht glatt und hübsch, aber funktioniert.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon muthelm » Di 30. Okt 2018, 20:47

GMBigB hat geschrieben:Eine Intel-Netzwerkkarte mit 82541PI Chip kostet 15 Euro und hat schlanke Open-Source-Treiber für DOS, die sogar noch Updates bekommen.


Danke für den Tipp. Ich muß mal schauen, ob ich noch meine alte Netzwerkkarte wieder finde, die müßte eine RJ45-Buchse und DOS-Treiber haben.

Das mit dem TCP/IP unter DOS funktioniert in meiner virtuellen Maschine schon, allerdings kämpfe ich noch damit, den TCP/IP-Treiber in den oberen Speicherbereich zu kriegen, der will ums Verrecken nicht in den oberen Speicher.

GMBigB hat geschrieben:Ich wünschte heute ich hätte DOS die Treue gehalten und wäre nicht sofort auf Windows 95 umgestiegen. Denn DOS lebt noch, während die ersten Windows-Versionen komplett tot sind...


Naja, würde ich so nicht sagen, immerhin gibt es Windows 95 mittlerweile als App:
https://www.computerbild.de/download/Wi ... 00927.html
Und Microsoft hat auch ein paar Sachen in die Neuzeit geholt. Beispielsweise gibt es den Datei-Manager von Windows 3.1 jetzt auch für Windows 10:
https://www.pcwelt.de/a/retro-tool-date ... 10,3450362
Retro kann also auch in die andere Richtung gehen :-)

Was die heutigen speicherfressenden Webseiten angeht, sehe ich das auch so wie ihr, oder die meisten hier. Diese lassen sich sicher viel speicherschonender gestalten.

GMBigB hat geschrieben:Es geht auch um die Weiterentwicklung des Betriebssystem selbst. Während DOS mit FreeDOS einen offenen Nachbau hat, der immer mal wieder Updates bekommt, ist mir so etwas für WfW nicht bekannt.


Naja, die Weiterentwicklung für Windows for Worgroups war Windows 95, bzw. Windows NT 3.5. Es gibt ja unter LInux die Windows-Emulation WINe, aber die Kompatibilität zu Windows selbst, gestaltet sich schwierig, weil sich Microsoft bei Windows einfach nicht in den Qullcode schauen lässt.

Gruß

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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon GMBigB » Di 30. Okt 2018, 23:06

Bird hat geschrieben:
GMBigB hat geschrieben:Da draußen gibt es kaum eine Webseite, die sich ohne halbes Gigabyte Ram und 1 Ghz-Prozessor noch darstellen lässt.


...aus meiner eigenen Erfahrung zu pessimistisch. Das liegt nicht an solchen coolen Typen wie Dosferatu, die noch eine ordentliche, platzsparende Webseite gestalten können. Kommt natürlich auf den Anwendungsfall an, aber der Großteil der Webseiten ist Text, also keine besondere Herausforderung für den Computer. Und wenn man die Skripte rausschmeißt, bleibt meistens Text übrig. Und wenn man noch weniger Leistung hat, dann haben Bilder gefälligst erst nach dem manuellen Download geladen zu werden. Mit einem 400 MHz P2 lässt sich jedenfalls browsen, wenn auch nicht ganz so rasant. Letztens eine Bahnverbindung im Netscape herausgesucht. Nicht glatt und hübsch, aber funktioniert.


Ich habe hier auch noch einen K6-III, mit dem ich ins Internet gehe... das funktioniert, aber man braucht doch sehr viel Geduld. Das mit dem Rausschmeißen der Skripte ist so eine Sache, weil mittlerweile sehr viel Information dynamisch geladen wird. Es wäre toll, wenn sich zuverlässig einfach nur der Text extrahieren ließe, aber das funktioniert meiner Erfahrung nach immer schlechter. Ich muss aber zugeben, dass ich einen uralten Netscape schon lange nicht mehr gestartet habe. Ich nehme K-Meleon Goanna und stelle alles aus, was auszustellen ist. Es wäre toll, wenn es wieder ein Internet gäbe, dass sich auf Texte, Bilder und Links beschränkt, aber das ist ein anderes Thema...
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Bird » Do 1. Nov 2018, 11:36

K-Meleon, ein fantastischer Browser mit einer Menge guten Funktionen! Ist aber kein Geschwindigkeitsweltmeister. Probier mal Netscape 9.0.0.6 von 2008, damit läuft es möglicherweise schneller. Außerdem würde ich an die Hosts-Datei rangehen, um unnütz aufgebaute Verbindungen am Infiltrieren deines Rechners zu hindern. Weniger Traffic, weniger Rechnerei deines Prozessors. Noch besser ist es, wenn du Adressenfilterungen an einen konfigurierbaren Router auslagern kannst, denn das spart Rechenzeit. Ich schätze, dass auch unter DOS das Surfen im Netz besser funktionieren würde, wenn der Internetmüll gar nicht erst ins Haus gelangt.
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Re: muthelm möchte sich vorstellen

Beitragvon Dosenware » Do 1. Nov 2018, 18:13

QtWeb? macht sich hier ganz gut...

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