Probleme mit Sockel-4-Mainboard

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Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon tom4DOS » Mo 18. Apr 2011, 11:53

Hallo,

ich habe vor kurzem ein relativ altes Pentium-Mainboard mit einem P60 (also Sockel 4) aufgetrieben und so meine Probleme damit.
Problem Nr. 1: Ich finde null Information zu den Jumpern auf dem Board und nur wenig zum Board selbst. Das Ding hört auf den Namen MB-5DVP und wurde von Aquarius Systems Inc. hergestellt. Es hat einen für den P60 passenden Chipsatz: Opti 82C596/597, 2xVLB, 4xPCI.
Problem Nr 2: Das System stürzt permanent ab. MemTest meldet Speicherfehler. Das kann daran liegen, dass die PS2-SIMMs nicht zusammen passen (2x 8M-SIMMs, aber verschiedene Module), aber das Board ist sehr wählerisch, was RAM angeht (verträgt anscheinend keine EDO-Module). Ich hatte Schwierigkeiten, zwei SIMMs zu finden, mit denen das System überhaupt bootet.
Der L2-Cache ist nur zur Hälfte bestückt, schalte ich ihn ab, werden die Abstürze zwar seltener, dafür wird der Rechner schnarchlangsam. Da ich die Jumperbelegung nicht kenne, kann ich die Cache-Größe aber nicht einstellen (...hmpf...).
Hat irgendjemand mal was von so einem Board gehört oder weiß, wie die Jumper gesetzt werden müssen oder welche Speichermodule das Ding verträgt?
Bin für jede Form von Info / Hilfe dankbar!

Gruß, Thomas

MB5DVP001.JPG
Das besagte Mainboard: MB-5DVP
MB5DVP001.JPG (131.29 KiB) 3848 mal betrachtet
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Xaar
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Xaar » Mo 18. Apr 2011, 14:09

Hallo!

Mit einer Anleitung bzw. Jumper-Beschreibung kann ich dir leider nicht weiterhelfen (in der Total Hardware 99 ist leider nix zu diesem Board zu finden).

Allerdings kenne ich zumindest die RAM-Probleme aus eigener Erfahrung mit zwei Intel-Boards (Pentium Hendrix und Premiere-PCI, letzteres leider schon lang verschrottet). Allerdings haben meine beiden Boards beide einen Intel-Chipsatz (i430LX).
Wichtig ist, dass du zwei wirklich identische Module benutzt! EDO-DRAM sollte eigentlich auch funktionieren. Mein Problem an den RAMs ist aber auch immer wieder: Man FPM- und EDO-DRAM in der Regel schlecht voneinander unterscheiden.

Wenn du magst, kannst du aber von mir ein Päärchen 8MB-EDO-PS/2-SIMMs (sind welche mit 4 ICs) oder 8MB-FPM-PS/2-SIMMs (mit 16 ICs drauf) bekommen. Ich kann die auch gern auf meinem Pentium Hendrix nochmal einbauen um ganz sicher zu gehen, dass sie noch funktionieren :)

Grüße, Xaar.
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon tom4DOS » Mo 18. Apr 2011, 14:17

EDO-RAM funktioniert definitiv nicht in diesem Board, ich habe diverse Module getestet. Aber ich habe gerade noch zwei identische 16M-FPM-Module ausgegraben; die funktionieren. Trotzdem danke für das Angebot. Wenn ich jetzt den L2 abschalte, läuft das System zumindest bisher stabil. Ich befürchte, dass ich die Jumper-Einstellungen für den L2-Cache wohl nur durch Trial-and-Error herausfinden kann. Na ja, der Tag ist noch lang...ich habe Urlaub...
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Dadys_Toy
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Dadys_Toy » Mo 18. Apr 2011, 20:28

*klugscheiß* in der Vergrößerung sieht das für mich aus wie "WB-5DVP"
Jedoch bringt auch da die Suche nichts brauchbares hervor. :(

Mir scheint das es ein sehr frühes Mainboard für den pentium ist. PCI-und-VLB Boards wurden nur kurze Zeit für den pentium-Prozessor gebaut. Mit einer Local-Bus Grafikkarte sind sie auch schneller gewesen als mit einer PCI-Grafikkarte. Allerdings war das PCI-Bussystem auch noch nicht sehr weit entwickelt und besaß noch viele Inkompatibilitäten sodass man damals davon abrat. Sollte das BIOS von 93 sein so kannst Du davon ausgehen ein Solches erwischt zu haben. ;)
Abhilfe könnte ein BIOS-Update bringen. -das aber bitte nur mit der nötigen Erfahrung machen!
Die RAMs können verschieden aussehen, jedoch hilft es jetzt erstmal 2 gleiche, und auch gleichgroße Module, zu verwenden. Ich würd auch erstmal einseitige Module nehmen, maches Board unterstützt nicht überall 2seitige.
Der Cache sieht im Bild aus wie 256kB. pentium-Boards waren in der Regel mit 256kB oder 512kB asyncronen Cache ausgestattet. Später kam dann noch syncroner Cache dazu, aber erst ab Sockel7. Zu den Abstürzen kann es kommen wenn Du die falsche Größe, die falsche Geschwindigkeit oder eben schlechten Kontakt hast. Einfach mal die Chips nachdrücken könnte schon helfen. Eine Faustregel für Jumper: beim Prozessor stellen sie meist die Taktfrequenz ein, beim Cache dessen Größe, bei den Slots die Busgeschwindigkeit. :D

mfg :)

P.S: eine solche Kühlerhalterung sieht man auch nicht alle Tage! :lol:
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon tom4DOS » Mo 18. Apr 2011, 21:28

Mit einer Local-Bus Grafikkarte sind sie auch schneller gewesen als mit einer PCI-Grafikkarte. Allerdings war das PCI-Bussystem auch noch nicht sehr weit entwickelt und besaß noch viele Inkompatibilitäten sodass man damals davon abrat.

Ja, ist mir auch aufgefallen. Momentan steckt eine S3-VLB-Karte (V7-Mirage) drin, die hab ich noch von meinem allerersten 486er. Damit läuft das Board besser als mit einer Matrox Millenium.

Sollte das BIOS von 93 sein so kannst Du davon ausgehen ein Solches erwischt zu haben. ;)
Abhilfe könnte ein BIOS-Update bringen.

Öhm, ich glaube, für dieses Teil werde ich wohl kein BIOS-Update finden, wenn das ROM denn überhaupt ein EEPROM ist...

Zu den Abstürzen kann es kommen wenn Du die falsche Größe, die falsche Geschwindigkeit oder eben schlechten Kontakt hast. Einfach mal die Chips nachdrücken könnte schon helfen. Eine Faustregel für Jumper: beim Prozessor stellen sie meist die Taktfrequenz ein, beim Cache dessen Größe, bei den Slots die Busgeschwindigkeit.

Ich denke, dass ich die passende Jumperung für 256k Cache in Bank 0 und 0k in Bank 1 gefunden habe: Die Abstürze sind weg, Memtest läuft durch. Den Taktfrequenz-Jumper hatte ich schon vorher gefunden: Neben den ISA-Slots. Bei den VLB-Slots scheint noch einer zu sitzen, der die VLB-Waitstates steuert.
Unter DOS läuft jetzt soweit alles, nur Win3.11 legt sich beim 32Bit-Festplattentreiber noch etwas quer (was aber wohl eher an Win3.11 liegen dürfte...)

P.S: eine solche Kühlerhalterung sieht man auch nicht alle Tage! :lol:

Na ja, die Originalbefestigung sah noch etwas abenteuerlicher aus: Kühlkörper mit Heißklebepistole an CPU angeklebt. Da finde ich meine Variante schon besser (wenn auch nicht unbedingt professioneller).

Gruß, Thomas
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Dadys_Toy » Mo 18. Apr 2011, 22:22

tom4DOS hat geschrieben:Sollte das BIOS von 93 sein so kannst Du davon ausgehen ein Solches erwischt zu haben. ;)
Abhilfe könnte ein BIOS-Update bringen.

Öhm, ich glaube, für dieses Teil werde ich wohl kein BIOS-Update finden, wenn das ROM denn überhaupt ein EEPROM ist...
...
Ich denke, dass ich die passende Jumperung für 256k Cache in Bank 0 und 0k in Bank 1 gefunden habe: Die Abstürze sind weg, Memtest läuft durch. Den Taktfrequenz-Jumper hatte ich schon vorher gefunden: Neben den ISA-Slots. Bei den VLB-Slots scheint noch einer zu sitzen, der die VLB-Waitstates steuert.
Unter DOS läuft jetzt soweit alles, nur Win3.11 legt sich beim 32Bit-Festplattentreiber noch etwas quer (was aber wohl eher an Win3.11 liegen dürfte...)
...
Gruß, Thomas[/quote]

Ja, ein Update wird schwierig werden wenn Du keinen Hersteller ermitteln kannst bzw. wenn dieser nicht mehr existiert. Selbst die "Aufkäufer" haben alles unter PIII vom Netz genommen.
Die ifshlp.sys hast Du geladen nehm ich an. Das vergess ich öfters. ;)

mfg :)
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Dadys_Toy » Mi 20. Apr 2011, 17:29

Kannst Du bei Gelegenheit mal den kompletten BIOS-ID Code hier reinschreiben? Interessiert mich jetzt schon was das für ein Hersteller und Board ist. Evtl. findet man ja doch was.

mfg :)
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon tom4DOS » Mi 20. Apr 2011, 19:55

Das BIOS meldet sich mit "OPTI-596-822-2A5UIA31-00" und ist vom 30.10.1994. Es gibt wohl ein paar ähnliche Mainboards (z.B. Shuttle HOT-523), aber keins mit passender Jumper-Tabelle. Der Chipsatz ist von OPTi und hat den Codenamen "Cobra". Scheint einer der wenigen Chipsätze für den Original P60 zu sein.
Der PCI-Bus auf dem Board ist übrigens ziemlich kaputt, eine Matrox Millenium zeigt seltsame Farben oder stürzt beim Umschalten in den Grafikmodus ab; ein SCSI-Hostadapter wird gar nicht erkannt, nur eine Uralt-GraKa mit Ati-Mach64-Chip geht. Das ganze Ensemble ist dann auch nicht gerade atemberaubend schnell: so irgendwo zwischen einem 486DX2/66 und DX4/100...
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon wretch » Mi 20. Apr 2011, 22:45

Naja, da darf man wohl weniger auf das Board schimpfen :-)
Laut Wiki wurde die PCI Version 2.0 erst 1993 spezifiziert. 1995 kam dann die Version 2.1.
Die meisten Karten, die du einsetzen willst werden schlicht zu neu sein und die Version 2.1 benötigen.
Das kann dir so ein altes Board eben nicht bieten *g*
Immer noch auf der Suche nach einem Roland MPU-401/AT
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Dadys_Toy » Do 21. Apr 2011, 00:28

Nunja, ein pentium60 ist unter DOS tatsächlich nur etwas schneller als ein 486DX2/66. Erst unter Win95 kommt ihm seine Architektur zu Gute. Windows95 wurde schon auf pentium optimiert und da ist er deutlich schneller als der DX2.
Laut BIOS-ID ( xxxxxA3x-00 ) ist es ein ASI (Aquarius Systems Inc.) Mainboard. Diese wurden von BCom aufgekauft wie wimsbios weiß. Leider ist bei BCom alles in Japanisch und von Mainboards wissen die auch nix mehr. :(

Wenn es nun läuft würd ich es so lassen. Übertakten scheidet bei den ersten pentium-Modelle aus da sie, wegen er 5V, schon recht warm werden. Lieber untertakten, meiner läuft als pentium40. ;)


mfg :)
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon tom4DOS » Do 21. Apr 2011, 12:30

Die Millenium wird wohl tatsächlich eine PCI-2.1-Karte sein, insofern ist es nicht verwunderlich, dass die nicht läuft. Der SCSI-Adapter ist aber so alt, dass er auch mit einem PCI-2.0-System klarkommen sollte. Der wirkliche Grund, warum manche Karten gehen und manche nicht, liegt wohl daran, dass die PCI-2.0-Spezifikation teilweise nicht eindeutig war (was mit V2.1 behoben wurde). Bei den "kaputten" Boards hat der Hersteller dann einfach in seiner "Interpretation" danebengegriffen. Ergebnis: Mal geht's, mal nicht...
Übertakten des Systems ist sowieso (fast) nicht möglich, ich habe eh nur die Wahl zwischen 60 und 66Mhz Taktfrequenz. Momentan läuft das System auf 66Mhz, obwohl ein P60 eingebaut ist, macht aber bislang noch keine Probleme.
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Oldietime » Mi 1. Jun 2011, 22:01

Schaue dir das Board genau an, auch zwischen den Steckplätze dann kann es sein das du den Typ des Boards findest.
Anschließend im Internet unter motherboard.cz nach dem entsprechenden Hersteller bzw über Bios gucken.
MfG
Oldietime
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon DOSferatu » Do 2. Jun 2011, 11:06

tom4DOS hat geschrieben:Hallo,

ich habe vor kurzem ein relativ altes Pentium-Mainboard mit einem P60 (also Sockel 4) aufgetrieben und so meine Probleme damit....


Wollte nur mal sagen: Immer wenn ich solche Boards sehe, denke ich so Dinge wie "Boah geil!" und so. (Obwohl ich ansonsten selten so etwas denke - außer beim Manta-fahrn...)
4 Speicherslots, 4x PCI, 4x ISA, 2 davon sogarverlängert. (ist das VLB?) - Ich stehe total drauf, wenn Boards so viele Slots haben...
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon Dosenware » Do 2. Jun 2011, 13:41

;-)

Sag bloß du hattest noch nie mit VLB zu tun?
Da klingt dein name schon nach einem bleichen Freak mit Dosambitionen (und nutzt afair fast ausschließlich Altrechner der 486er/Pentium Ära) und dann sowas?

/ ;-)

Jepp, die kleine Erweiterung ist VLB - hätte ich heute auch gern 32bit bei 3,2Ghz (Prozessortakt) - das sind immerhin ~12Gb/s...
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Re: Probleme mit Sockel-4-Mainboard

Beitragvon DOSferatu » Do 2. Jun 2011, 13:57

Dosenware hat geschrieben:Sag bloß du hattest noch nie mit VLB zu tun?
Da klingt dein name schon nach einem bleichen Freak mit Dosambitionen (und nutzt afair fast ausschließlich Altrechner der 486er/Pentium Ära) und dann sowas?

Jepp, die kleine Erweiterung ist VLB - hätte ich heute auch gern 32bit bei 3,2Ghz (Prozessortakt) - das sind immerhin ~12Gb/s...


Ich weiß, wie VLB-Slot aussieht, aber hatte selbst nie VLB. (Aber die AGP-Slots sehen glaub so ähnlich aus. Nur ging ich aufgrund der Lage der Slots (hinter den ISA) und weil es ein frühes Pentium Board ist, nicht davon ausgegangen, daß es AGP ist.)
Bin direkt von ISA-Grafikkarte zu PCI-Grafikkarte gewechselt, ohne den Umweg über VLB...

Achja, ich frage mich natürlich, wieso 2 VLB-Slots drauf sind. (Klar, man kann 2 Grafikkarten gleichzeitig betreiben, aber wurde das damals überhaupt irgendwo supportet? Oder gab es außer Grafikkarten noch etwas anderes, das man an VLB stecken konnte?)

Und ja, ich bin so'n bleicher Freak mit DOS-Ambitionen... Aber ich habe (wesentlich) mehr Haare als der auf dem Bild.

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