USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

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USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » So 12. Mai 2019, 16:18

Ein eher selten angesprochenes Thema, aber dennoch ganz interessant: USB2-Karten und ihre Auswirkungen auf ein Retro-System.

Ich denke hier haben einige, eine USB2 PCI-Karte in ihrem System, um mal kurz Daten per USB-Stick austauschen zu können. Nun ist mir allerdings aufgefallen, dass meine schlechten Übertragungsraten zur Festplatte von genau so einer Karte zu kommen scheinen. Das fällt natürlich dann besonders ins Gewicht, wenn man ein für PCI-Bus-Verhältnisse schnelles System hat und, wie beim KT133A, quasi alles (auch der IDE Controller) über den PCI-Bus läuft.

Die Zahlen sprechen für sich:
USB_Vergleich.png
USB_Vergleich.png (20.54 KiB) 3666 mal betrachtet


Während sich der NEC-Controller noch ganz gut schlägt, brechen bei einer VIA-USB2-Karte mit angeschlossener HDD die Datenraten enorm ein. Beim Schreiben halbieren sie sich sogar auf einen Wert von nicht mal 20mb/s. Dabei ist zu berücksichtigen, dass währendessen nicht mal Daten von/auf die externe HDD geschrieben wurden.

Ich werde später noch testen, wie es sich mit einem angeschlossenen USB-Stick oder einer Maus, statt der HDD verhält.
Kein Geheimnis ist natürlich, dass der VIA PCI-Bus etwas krankt, daher wäre es mal interessant, ob auf anderen System (Intel?) auch so ein Phänomen auftritt.

Ich hatte auch noch eine ALI-USB2-Karte, aber die wollte in dem System nicht richtig laufen (max. Transferraten ~6mb/s).

€dit: Kleiner Nachtrag, eine USB-Maus beeinträchtigte die Übertragungsraten quasi gar nicht. Ein kleiner USB-Stick sorgte hingegen für die gleichen Phänomene wie die USB-Festplatte. Scheint also mit einem entsprechenden Übertragungsmodus für Massenspeicher zusammenzuhängen.
Zuletzt geändert von S+M am Mi 15. Mai 2019, 00:16, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon b20a9 » So 12. Mai 2019, 16:41

Hatte kürzlich eine Via USB2 Karte auf einem Tyan Trinity (via mvp3). Ohne eine Messung gemacht zu haben, würde ich deine Beobachtung bestätigen wollen. Harmonierte überhaupt nicht und verlangsamte das System enorm. (USB Mauszeiger ruckelte!) Oder ob da ein anderes Problem hinzukam? Auf Intel-Chipsätzen, z.B. BX, hattw ich keinerlei Probleme, auch nicht mit ALi. Wenn die Performance sank, dann zumindestens nicht spürbar.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » So 12. Mai 2019, 20:23

Bei einer enormen Verlangsamung (bis zum Ruckeln des Mauszeigers) denke ich aber eher schon an einen IRQ-Konflikt, da wäre ein anderer Steckplatz interessant.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon Dark_Lord » Mo 13. Mai 2019, 06:18

Hast du den Zero Latency Fix installiert? Das war eine große Schwäche bei den VIA MVPs (3, 3+, 4), dass es zu Stottern im Ton kam, die PCI-Latenzzeit per kleiner EXE die beim Start geladen werden muss, auf 0 gesetzt und gut ist. Vielleicht hilft es ja auch dabei.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » Mo 13. Mai 2019, 19:40

Den Latency Patch habe ich schon getestet, er verschlimmerte den Zustand nur. Offenbar waren sich die Hersteller zu diesem Zeitpunkt des Problems schon bewusst und haben es per BIOS korrigiert.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon matze79 » Di 9. Jul 2019, 08:17

Ähnliche Probleme gibts auch mit SATA PCI Controller.
Daher habe ich keine SSD mehr über SATA angebunden am Athlon XP.

Dort wird der PCI Bus dermaßen gesättigt das man Stotterer und Aussetzer erhält.
Somit ist dort ein IDE2SATA Bridge wesentlich sinnvoller.

Chipset ist hier ein SIS 630.

Das Problem hab ich hauptsächlich mit Silicon Image Controllern und VIA SATA Controllern.
Einen Gegentest mit 3Ware habe ich noch nicht versucht.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon Locutus » Di 9. Jul 2019, 15:10

Interessant wäre zu wissen, auf welchem IRQ der USB-Controller läuft. Evtl. gibt's hier Konflikte?

Als Alternative zum FastTrak könntest du noch einen SIL3512 probieren. Meine eignene Tests mit ATTO haben mir immer gezeigt, dass die Silicon Image eher noch schneller waren als die Promise-Controller.

Ansonsten kannst du doch nicht einfach VIA mit VIA kombinieren. Wie soll das funktionieren? :-)
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » Do 11. Jul 2019, 20:05

IRQ-Konflikte schließe ich aus, da das Ergebnis in mehreren Slots quasi identisch war.

Der Hinweis mit dem Sata-Controller ist interessant und wäre einen Versuch wert. Allerdings habe ich mich schon an meine drei Festplatten gewöhnt :-)
Zu berücksichtigen ist außerdem: Die 686B-Southbridge hängt am PCI-Bus, man verschiebt die Last also erstmal nur auf ein anderes PCI-Device. Natürlich hat die Southbridge aber den Vorteil, dass sie für IDE unabhängige IRQs verwenden kann.

Übrigens: Ein Athlon XP auf einem AMD760 Chipsatz liefert mit meinem FastTrack beim Schreiben mehr als das Doppelte an Bandbreite! Dort sind Lese- und Schreibrate fast identisch, sowie ich es erwarten würde. Irgendetwas ist da verbuggt und es ist nichts Board-Spezifisches, das ist mittlerweile gewiss.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon Lotosdrache » Fr 12. Jul 2019, 08:40

Das die VIA-Southbridge 686B ne echte Zicke ist, sobald man den PCI-Bus auslastet, ist eigentlich ein uraltes und schon lange bekanntes Problem:
https://www.au-ja.de/review-kt133a-1.phtml
https://www.au-ja.de/review-epox8kta3-4.phtml

Wo nun der Fehler genau liegt und wie man ihn löst, weiß eigentlich keiner so genau. Jeder Hersteller gibt dem anderen zumindest ein bißchen (Teil-)Schuld. Ich für meinen Teil vermeide sie einfach.
Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :twisted:

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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » Sa 13. Jul 2019, 12:07

Ja, die Artikel sind mir bestens bekannt :mrgreen:
Eine Lösung gibt's dort zum Glück auch. Wobei nach meiner Erfahrung die Hersteller schon alles nötige im BIOS getan haben.
Ich hatte einige Probleme mit diesem Board, aber keiner war meines Wissens durch die 686B verschuldet.

Ich habe nun auch eine HDD per Sata -> IDE Adapter an der 686B getestet und das gleiche Ergebnis wie mit dem FastTrack erhalten (dabei habe ich alle Karten außer der EWS64 entfernt und alle onboard-Geräte außer dem einen IDE-Kanal deaktiviert, ein Ressourcen-Konflikt ist damit quasi ausgeschlossen).
-> Der Sata-Controller arbeitet also einwandfrei und holt raus, was aus dem System zu holen ist :-)

€dit: Einen Sil-Controller kann ich später noch testen, aber er dürfte vergleichbare Ergebnisse liefern.
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon Gamepower » Sa 13. Jul 2019, 14:28

Hmmm... ich beobachte das hier schon eine weile lang und, evtl. sind meine Fragen evtll längst beantwortet, oder gegen getestet worden. Dennoch einmal eine kleine Fragerunde...:

* hast Du evtl. einmal einen anderen RAM probiert?
* Wurde der BIOS Chip evtl. einmal getauscht?
* Hast Du eine andere CPU, mit anderem DATA Code probiert?

Es ist ewig her, als ich mal an einem vergleichbaren System war. Ich habe das damals mit einem anderen BIOS Chip geschafft... Aber, es ist - wie gesagt - ewig her, als ich ein ähnliches System zum Laufen brachte.... Was genau zum Erfolg führte, kann ich Dir heute nicht mehr sagen, es ist ca. 20 Jahre her...

Aber, es würde mich sehr reizen, das Ding wieder wirklich flottzubekommen. Lass es mich bitte wissen, wenn Du Erfolg hattest :)
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon WinOutR » Mi 11. Mär 2020, 18:50

Das ist leider so mit dem 686B... läuft nur sauber mit Aktiven Karten.

Das hatte ich damals auch mit meinem K6-Master von MSI erleben dürfen, wo bei mir ein AHA29160 U160-SCSI und bei dem Programmierer auf IDE lief, wo der auch eine Audigy drin hatte. Man was war der am Fluchen wegen der Schlamperei von VIA. Naja dafür lief aber auch der Athlon MP auf dem Brett und mit den Passenden Controller war es dann auch recht gut beim NLE-Uncompressed mit Adobe und Vielspurbetrieb.

Das war auch nur eine etwas "Kostengünstigere" Lösung im Vergleich zu den Vollaktiven Videokarten aus dem Studiobereich. Manche hatten sogar 3 Kanäle, damit auch generell bloß keine Flaschenhälse entstehen konnten: sahen aus wie ein ICP Vortex die dinger, allerdings mit Anschlüssen für XLR als Breakout mitunter ;-)

* hast Du evtl. einmal einen anderen RAM probiert?
* Wurde der BIOS Chip evtl. einmal getauscht?
* Hast Du eine andere CPU, mit anderem DATA Code probiert?


hat damit nichts zu tun: es ist der VT686 im ganzen, wo schlampig im Design gearbeitet wurde. Das fängt mit Aussetzern bei der Audioausgabe an und kann in einem Totalen Datenverlust beim Benutzerprofil bei Windows 5.x führen - da helfen nicht einmal die Treiber. Das sind auch nur "Handbremsen".

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, da es mich einmal mit einem ABIT zur weißglut gebracht hatte und das Board aus dem Gehäuse GERISSEN HATTE. Bei Datenverlust u.Ä. mußt erst einmal einen Forensiker bezahlen können, der das Gutachten bei so einem Lowcostgerät nachweist - entweder zeigen die einem einen Vogel oder sagen einfach:

" Junge, was kaufst auch so nen Billigschrott, aber wennst Spaß dran hast kann ich mal ein Gutachten für die Kosten des Gutachtens machen ".

Den VIA KT kannst in der gesamten Serie nur mit sowas hier aufwärts betreiben ohne Theater:
https://storage.microsemi.com/en-us/support/scsi/u160/asc-29160/

Und man hatte das Brett nach dem ABIT KT133a: https://de.msi.com/Motherboard/support/K7_Master (irgendwas knapp 430DM seiner Zeit)
...lief auch mit IDE scheiße bishin zum Profilverlust mit Windows wie erwähnt - naja mich hatte das nicht so wirklich damals Interessiert, da man wen hatte, der einen mit den Ausgemusterten Festplatten von Datacentern versorgt hatte wegen "betriebsstunden nach 1 Jahr erreicht"

Achja Registred Fullybufferd war der Arbeitsspeicher auch dank AMD760/761 Speicheranbindung ;-)

Um es nochmals in den Sinn zu holen, bei dem ganzen Dr. Hastig wo verbreitet wird:


Problembeschreibung: VIA 686B Southbridge
Hohe Last auf dem PCI-Bus, etwa durch Sound-, TV-, Video- oder Netzwerkkarten, verursacht Datenverluste auf der 686B Southbridge des VIA KT133A/KT133 Chipsatzes.


weiter:

In der Presse wird derzeit sehr ungenau über das Problem berichtet


*hust* etwas? bei allen KT-1xx Brettern waren die Probleme vorhanden, da dieser Chip eigentlich ein 66Mhz-Chipset war.

VIA kennt den Fehler und ist bemüht ihn soweit wie möglich zu lösen.


Haben sogar die Händler am langen Arm verhungern lassen und alles verschwiegen, wo die NLE-Leute sehrwohl wussten im Videobereich was das Problem mit dem Dingern war.

Nachdem der Fehler von uns dokumentiert war, wurde er von uns mit BIOS Einstellungen und PCI-Register Änderungen behandelt.


Von mir aus wurde das Problem sogar wie erwähnt MECHANISCH BEHANDELT. Da halfen nicht einmal Biosupdates, anderweitige Treiber und Speichersettings noch weniger bei denjenigen, die auch die Northbridge von VIA hatten.

Fazit: das KT133 läuft nur bei 100 MHz und dann noch nicht einmal Sauber - das liegt einfach an der Taktfrequenz des Chipset.

https://www.au-ja.de/review-kt133a-1.phtml

Sollte wer so nen dingen haben wollen, dem sei es nahe gelegt, daß alle diese Bretter nur mit einem ORDENDTLICHEN CONTROLLER betrieben werden können, wo auf jeden Fall die Südstaatler aus lacht und sich selbst verwaltet! Ein Highpoint oder ein Promise ohne eigene CPU hilft da recht herzlich wenig und läuft bei mir unter " FITTSCHEN " - also in den Schmelztiegel von Abfall - kann man sich aber als Vorbild für schlechte IDEen auch einrahmen - vielleicht hilft das ja als Spiegel oder so. Da muß ich nur an das Theater denken und es reicht schon.

Jene welche, die sich den Rath zu Herzen nehmen: Glückwunsch Zeit und Ärger gespart

Den anderen weiterhin
" Viel spaß beim Basteln der Papierlämpchen aus dem Luftballon "


P.S.: Enermax-Netzteil nicht vergessen bei dem Dingen ab 350W aufwärts - je nachdem was da noch so alles rein soll - die Coolergiant-Serie war in der Zeit meine Wahl als EG565AX-Modell:

+3,3 Volt: 32 A
+5,0 Volt: 32 A
+12 Volt: 18 A
+12 Volt zweite Leitung: 18 A.
+5 Volt Standby: 2,5 A
ATX 12V 2.0 Version.
Aktives PFC.
Sata

blah blah

Das schöne an dem Dingen: Massives Alugehäuse, Lüftersteuerung durch Entladevorrichtung und und und.

https://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=14757
Die Antwort auf alles ist und bleibt 42
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Re: USB2 lastet VIA PCI-Bus stark aus

Beitragvon S+M » Do 12. Mär 2020, 22:26

WinOutR hat geschrieben:*hust* etwas? bei allen KT-1xx Brettern waren die Probleme vorhanden, da dieser Chip eigentlich ein 66Mhz-Chipset war.

Quelle? Das ist für mich neu und dazu konnte ich auch nichts im Netz finden. Meinst du 66MHz FSB oder PCI?

Fazit: das KT133 läuft nur bei 100 MHz und dann noch nicht einmal Sauber - das liegt einfach an der Taktfrequenz des Chipset.

Was anderes hat VIA auch nicht behauptet, der Chipsatz ist bis 100MHz FSB freigegeben. Erst der KT133A läuft mit 133MHz FSB und abgesehen von einer fehlerhaften Charge am Anfang klappt das auch wunderbar. Meine drei Boards haben damit alle kein Problem.

Sollte wer so nen dingen haben wollen, dem sei es nahe gelegt, daß alle diese Bretter nur mit einem ORDENDTLICHEN CONTROLLER betrieben werden können, wo auf jeden Fall die Südstaatler aus lacht und sich selbst verwaltet! Ein Highpoint oder ein Promise ohne eigene CPU hilft da recht herzlich wenig und läuft bei mir unter " FITTSCHEN " - also in den Schmelztiegel von Abfall - kann man sich aber als Vorbild für schlechte IDEen auch einrahmen - vielleicht hilft das ja als Spiegel oder so. Da muß ich nur an das Theater denken und es reicht schon.

Da kann ich Entwarnung geben. Mit aktualisiertem BIOS konnte ich die genannten Probleme selbst mit einer Audigy2 im System nicht feststellen. Das einzige was bleibt, ist die schlechte PCI-Performance des KT133x und daran ändert auch ein anderer Controller nichts (ich habe mehrere getestet).
Ich habe übrigens tatsächlich ausgiebige Kopiertests mit anschließendem Binärvergleich zwischen 2 HDDs, Ethernet und USB parallel durchgeführt, mit zusätzlicher Audioausgabe auf einer Audigy2, allesamt erfolgreich.

P.S.: Enermax-Netzteil nicht vergessen bei dem Dingen ab 350W aufwärts

DAS ist ein absolut wichtiger Hinweis, den man sich wirklich zu Herzen nehmen sollte. Ich denke mit aktualisiertem BIOS kommen mindestens 40% alle Probleme durch ein zu schwaches Netzteil auf der 5V Schiene. Dazu kommen mindestens nochmal 40% wegen schlechter Kondensatoren. Schließt man diese beiden Dinge aus, kann man mit einer KT133x Plattform durchaus Spaß haben :mrgreen:
Ein letzter Hinweis: Bei einem KT133x sollte man nicht im BIOS herumspielen, wenn man nicht sicher weiß, was man tut.

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