486 oder Pentium für DOS und W3.11

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Roman78
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486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon Roman78 » Mi 28. Sep 2016, 14:10

Ich überlege gerade mit ein echten DOS/Win3.11 Computer zusammen zu stellen. Aber die Frage es Tages ist soll es ein 486'er sein oder doch ein Pentium (1)?

486 Hab ich momentan nicht da, Pentium Bord schon. Allerdings ein SS7 Bord mit AGP, Prozessoren hab ich alles mögliche da. Ich denke das dies schon etwas overkill ist für nur DOS und Win3.11. Ich habe dann oft die Neigung etwas anderes zu installieren und schon ist wieder Win9x drauf.

Sollte ich auf die suche gehen nach ein 486'er?

Und auch noch die Frage nach der Grafikkarte, eine PCI mit 2 oder 4 MB, oder doch die 3dFX Voodoo PCI mit 16 MB. Bringt das was bei dos spiele?
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struuunz
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon struuunz » Mi 28. Sep 2016, 14:14

Für Dosspiele reicht eine schöne VLB-Karte mit 1mb meist vollkommen aus. Für Win3.11 sind 2mb für eine höhere Auflösung nicht verkehrt. Ein Pentium finde ich zu viel für Win3.11, außer du hast einen Pentium60/66 im Angebot. Die wurden damals von Highscreen mit Win3.11 und OS/2 ausgeliefert.

Meine Empfehlung: 486er mit VLB-Grafikkarte. Kein 3DFx und co!
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Roman78
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon Roman78 » Mi 28. Sep 2016, 14:37

Also eher VLB kein PCI?

PCI-Karten hätte ich noch schöne S3 und der gleichen da.
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struuunz
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon struuunz » Mi 28. Sep 2016, 14:39

Wenn du ein 486er PCI Board hast, dann ist natürlich auch PCI möglich.
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon 6502 » Mi 28. Sep 2016, 15:46

VLB ist halt einfach typisch 486. ich liebe ja den DX/2 66 auf nem VLB Brett. Für mich DER 486 überhaupt. Und die ideale Maschine für eine Win 3.11 Kiste. 8 MB RAM, ne 500 MB Platte, dazu VLB Grafik und MultiIO. Ein Traum :-D
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon Mr Vain » Mi 28. Sep 2016, 16:05

6502 hat geschrieben:VLB ist halt einfach typisch 486. ich liebe ja den DX/2 66 auf nem VLB Brett. Für mich DER 486 überhaupt. Und die ideale Maschine für eine Win 3.11 Kiste. 8 MB RAM, ne 500 MB Platte, dazu VLB Grafik und MultiIO. Ein Traum :-D


Wieso nur 8 MB? Viel zu wenig, ich wuerde als absolutes Minimum 16 MB nehmen, am besten aber 32 MB. Und ne mickrige 500 MB Platte ist auch schnell voll, also schon eher in Richtung 2 GB gehen :-)
Und beim Multi I/O auf gar keinen Fall noch ne olle ISA Karte nehmen, damit verschenkt man Leistung. Wenn VLB, dann Grafik und I/O auch als VLB-Karte, ausser der I/O Teil ist schon onboard.

Ob VLB oder PCI ist halt ne Grundsatzentscheidung. Wenn du nix mit 3Dfx machen moechtest (was bei nem 486er auch voellig ueberfluessig ist), dann ist VLB ne schoene Basis fuer einen typischen 486er. Andererseits ist bei PCI die Wahl der Grafikkarte leichter, da das Angebot viel groesser ist. Und fuer die, die sich nicht entscheiden koennen, gibts auch noch VIP Boards :lol:

Ein Pentium bis 100 MHz war zur DOS-Zeit aber auch noch ein typisches Windows 3.11er System. Nur weil viele dann nachher Windows 95 draufgeklatscht haben, sind diese Rechner als DOS-only PC nicht weniger geeignet.

Ob 486er oder Pentium, ist einerseits die Frage, ob man die zusaetzliche FPU Power des Pentiums unbedingt braucht. Andererseits auch einfach eine Frage des persoenlichen Geschmacks. Es gibt keine wirklichen Gruende fuer oder gegen das jeweils andere System 8-)
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon 6502 » Mi 28. Sep 2016, 16:09

Mir gehts halt eher um Authentizität. Ich kannte 1993 keinen, der in seinem DX2 mehr als 8 MB und mehr als 500 MB hatte. Reicht ja auch für die typischen Anwendungen aus 1993.
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon ranger85 » Mi 28. Sep 2016, 16:43

Es gab in der Windows 3.1x Zeit sowohl 486er als auch Pentiums, allerdings ist dein Mainboard halt aus einer ganz anderen Generation. Nimm ein authentisches Sockel 4 oder 5 Board und du hast einen schnellen kammeraden mit PCi für Win 3.1x

Am besten du nimmst dir mal die C't oder eine Andere Zeitschrift aus deiner "Wunsch-Epoche" vor, da hat man dann einen guten Überblick was damals Mainstream, was Highend und was total veraltet war.

Die Zeit zwischen 93 und 95 ist eine sehr spannende gewesen. Ein Pentium 90 auf einem entsprechenden Board war dann Highend, ebenso wie die aufkommenden PowerMacs auf der anderen Seite. Die VLB 486er mit DX2 Mainstream, und ein DX4 ganz schön teuer. Der Pentium 60/66 hatte da seine beste Zeit schon gesehen weil klar wurde, das der Sockel 4 eine Sackgasse ist. 386er und kleiner waren da schon nicht mehr akzeptabel als Neugerät.
Genügend RAM konnte sich kaum wer leisten, weswegen viele günstige Rechner mit viel zu knappen 4 MB daher kamen. Bald wurde das Sparbuch geplündert damit es wenigstens 8 MB waren.

Übrigens: Die alten Vobis Denkzettel, die im Netz so herumschwirren sind zwar schön anzuschauen aber eben auf Verkauf getrimmt. Gerade Vobis war gut im anpreisen von... sagen wir mal nicht mehr ganz aktueller Hardware. :mrgreen: Die tollen 486er Boards mit leeren Cachesockeln waren oft in Vobis-Kisten. Wenigstens kein Fake-Cache, dafür war man bei Vobis dann wohl noch anständig genug. (Dafür viele andere nicht.)
Jedenfalls nur weil man dort 1994 immernoch einen 386er bekommen konnte, heißt das nicht das da eine erstrebenswerte Maschine war. Etwa so, wenn du dir heute noch einen Core2duo kaufen würdest. ;-)

Und Windows 95 hatte ganz schön Verspätung: Es wurde August 95, bis es "endlich" erschien.
Manche Zeitschriften witzelten schon, das man es bald Windows 96 nennen müsste. :mrgreen:
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Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon Roman78 » Mi 28. Sep 2016, 16:58

Als Festplatte dachte ich an entweder einen IDE-SD/CF Adapter oder, ich hab da noch eine 512 mb SSD aus einem Thinclient. Hauptsache leise soll es sein, ein 486 kann ich ja Passief kühlen und auch ein Netzteil könnte ich sogar Passief hin bekommen. Oder ein ganz leisen Ventilator rein.
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ranger85

Re: 486 oder Pentium für DOS und W3.11

Beitragvon ranger85 » Mi 28. Sep 2016, 17:03

Je nach Gehäuse kannst du auch die Pentiums passiv kühlen, den 90er auf jeden Fall.
Sich mit einer SSD oder etwas in der Art zu einem leisen System zu verhelfen ist sicher kein Drama. Wenn es dir doch mal nach einer "echten" Festplatte ist, solltest du dich nach einer Conner umschauen. Die sind mir immer als sehr still aufgefallen. Beim Netzteil hilft auch ein guter, neuer Lüfter und/oder eine Drehzahlregelung. Einige meiner Netzteile sind so bearbeitet und die hört man so gut wie gar nicht.

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